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Sehenswürdigkeiten Dublins

Stadtzentrum südlich des Liffey

  1. Stadtzentrum
  2. College Green
    1. Bank of Ireland
    2. Trinity College
    3. Grafton Street
    4. Mansion House
  3. Museumsdistrikt
    1. Nationalmuseum
    2. Leinster House
    3. Nationalbibliothek
    4. Merrion Square
    5. Nationalgalerie
    6. Naturkundemuseum
  4. St. Stephen's Green
    1. Shelbourne Hotel
    2. Harcourt Street
    3. Iveagh House und Iveagh Gardens
    4. Newman House
    5. Royal College of Surgeons
  5. Temple Bar
    1. Ha'penny Bridge
  6. Der Südwesten Dublins
    1. Dublin Castle
    2. Christ Church Kathedrale
    3. St. Patrick's Kathedrale
  7. Dublin nördlich des Liffey
    1. O'Connell Street
    2. General Post Office (GPO)
    3. Parnell Square
    4. Custom House
    5. Abbey Theatre
    6. Four Courts

Stadtzentrum

Das Stadtzentrum Dublins teilt sich in zwei große Bereiche auf. Der elegante Teil davon befindet sich südlich des Flusses Liffey und umfasst Parkanlagen, die Region des Trinity College, den Museumsbezirk und Temple Bar. Wer nur wenig Zeit für Dublin hat, sollte sich auf diesen Teil konzentrieren.

Der zweite Teil des Zentrums liegt nördlich des Flusses Liffey. Dort befinden sich günstige Einkaufsmöglichkeiten, das General Post Office und andere interessante Sehenswürdigkeiten.
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College Green

Bank of Ireland

2 College Green, Eingang am Foster Place, Tel. (01) 661 5922 Linie 2265, 10.00 - 16.00 Mo., Mi. und Fr., 10.00 - 17.00 Do., an Feiertagen geschlossen, House of Lords 10.30, 11.30 und 13.45 Di. oder nach Vereinbarung

Das Gebäude wurde ursprünglich als erstes Parlamentsgebäude Irlands erbaut. Der zentrale Teil war das Werk des irischen Architekten Edward Lovett Pearce, der den Bau 1728 begann und 1739 vollendete. Heute steht davon nichts mehr, da dieser Teil 1792 niederbrannte. Aber das House of Lords existiert noch. Darin befinden sich Gobelins von 1733, die die Schlacht am Boyne River und die Belagerung Londonderrys zeigen. Sehenswert sind die Kassettendecke, der irische Kristallglaslüster aus dem Jahr 1788 und das ursprüngliche Kaminsims aus Eiche, das nach einer Vorlage von Indigo Jones entstand. Gezeigt wird der Amtsstab von 1765, der von den Nachkommen des letzten Sprechers verkauft wurde und erst 1937 von Christie's wieder ersteigert wurde.

Die Südfassade besteht aus einem ionischen Säulengang, der von zwei geschwungenen Flügeln flankiert wird. über dem Eingang gibt es Statuen, die die Hibernia, die Treue und den Handel darstellen. Der Ostflügel wurde 1785 von James Gandon angefügt, der Westflügel 1797. Nach der Auflösung des Irischen Parlaments kaufte die Bank of Ireland das Gebäude und baute es um.
Vor der Bank am College Green steht eine Statue von Henry Grattan, einer bedeutenden Leitfigur des alten Parlaments.
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Trinity College

Eingänge in der Nassau Street und am College Green, Alte Bibliothek, 9.30 - 17.30 Mo. - Sa. (letzter Einlass 17.00), So. und manche Feiertage 12.00 - 17.00 (letzter Einlass 16.30), für 10 Tage über Weihnachten geschlossen. Kapelle nur nach Vereinbarung. Douglas Hyde Gallery nur während Ausstellungen.

Das College wurde 1592 von Königin Elizabeth I. gegründet an der Stelle des aufgelösten Augustinerklosters Allerheiligen. Damals stand es am Stadtrand. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war Trinity College protestantischen Studenten vorbehalten. Hier haben so berühmte Leute studiert wie die Schriftsteller Samuel Beckett und Oliver Goldsmith und der politische Autor Edmund Burke.

Sehenswert sind die Alte Bibliothek und die Schatzkammer. Das Gebäude wurde zwischen 1712 und 1732 nach Plänen von Thomas Burke gebaut, der auch viele Befestigungsanlagen der Engländer entworfen hat.

Die Schatzkammer zeigt die großen Kunstwerke der Bibliothek: das Book of Kells (ca. 800), eine illuminierte Handschrift der Vier Evangelien, das bis ins 17. Jahrhundert im Kloster von Kells aufbewahrt worden war, das Book of Durrow, (ca. 700), eine andere, einfachere illuminierte Handschrift der Evangelien, und das Book of Armagh, (ca. 807), das den ganzen Text des Neuen Testaments in Latein enthält, der von der keltischen Kirche benutzt wurde. Außerdem befinden sich darin die Vitae des Heiligen Patrick und des Heiligen Martin, sowie die Beichte des Heiligen Patrick. Das Book of Dimma, (ca. 1150), enthält die Vier Evangelien und einige liturgische Texte.

Der Long Room besteht aus 20 mit Büchern gefüllten Nischen und einer darüber liegenden Galerie, die später angebaut wurde, um Platz für weitere Bücher zu schaffen. In diesem Raum findet man eine 500 Jahre alte Harfe, die im 18. Jahrhundert in Limerick entdeckt wurde und aus Weidenholz besteht.

Die Kapelle von 1798 ist die einzige der Republik, die von allen Konfessionen genutzt wird. Sie wurde von Michael Stapleton entworfen. Ebenso das Gegenstück dazu auf der anderen Seite des Parliament Square, die Examination Hall. Im Zentrum des Platzes steht der Campanile, der Glockenturm, der 1853 von Sir Charles Lanyon entworfen wurde. Südlich des Haupteingangs befindet sich das Haus des Kurators, das 1758 gebaut wurde.
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Grafton Street

Um die Fußgängerzone konzentriert sich das elegante Einkaufsparadies Dublins. Am Nordende der Straße befindet sich eine Statue von Molly Malone, die 1988 von Jean Rynhart einer Fischhändlerin nachempfunden wurde, die durch ein traditionelles irisches Volkslied berühmt wurde.

In der Grafton Street trifft man während der Einkaufszeiten viele Gaukler und Straßenmusikanten, die das Geschehen der Einkaufsmeile noch interessanter machen. Hier findet man elegante Einkaufstempel wie Brown Thomas.

Nicht versäumen darf man das Powerscourt Einkaufszentrum, das in einem alten Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist, das für den Viscount Powerscourt im Jahr 1771 entworfen wurde, und so ein Einkaufserlebnis in einer ungewöhnlichen Umgebung bietet.
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Mansion House

Dawson Street

Dieses Haus im Queen Anne Stil wurde 1705 von Joshua Dawson, einen Baumeister, errichtet, nach dem auch die Straße benannt ist, in der es steht. 1715 kaufte es die Stadt Dublin als Wohnsitz für den Bürgermeister. Während der viktorianischen Zeit entstand die Fassade und 1821 wurde aus Anlass des Besuches von König Georg IV. der Round Room fertiggestellt, in dem 1919 das erste irische Parlament die Unabhängigkeitserklärung Irlands akzeptierte. Heute wird das Gebäude vor allem für städtische Veranstaltungen und Empfänge genutzt.
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Museumsdistrikt

Am Südufer des Liffey

Nationalmuseum

Kildare St., Annex in den Collins Barracks, Benburb St., Dublin 7, ganzjährig geöffnet: Di. - So. 10.00 (So. 14.00) - 17.00 Uhr, Karfreitag, 25.12. geschlossen. Eintritt frei. Fotographieren verboten. Erfrischungen. Tel. (01) 677 7444; Fax. (01) 677 7828

Das Gebäude wurde in den 1880er Jahren errichtet, um die archäologischen Nationalschätze auszustellen und der öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die beeindruckende Rotunda ist von Marmorsäulen umgeben.

In den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss finden sich so wertvolle Ausstellungsstücke wie das goldene Boot des Broighter Schatzes (1. Jh.), die Loughnashade Trompete (1. Jh. v. Chr.), den Kelch von Ardagh (8. Jh.), die Tara Brosche (8. Jh.), den Schrein der Glocke des Hl. Patrick in Bronze, Silber und Gold (ca. 1100), das Kreuz von Cong (ca. 1123) und viele andere wertvolle Fundstücke, die einen Besuch des Museum unbedingt lohnen.

Im ersten Stock werden Fundstücke der Wikingerzeit ausgestellt, die aus der Region des alten Dublin stammen. Außerdem befindet sich dort eine kleine Abteilung, die sich mit dem alten ägypten befasst.
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Leinster House

Kildare St., Tel. (01) 681 3000, während parlamentarischer Sitzungen geöffnet Di. - Do. und manchmal Fr. nach Vereinbarung. Januar, Ostern (2 Wochen), Mitte Juli - Anfang Oktober und Weihnachten geschlossen. Kabinettsräume Führungen nach Vereinbarung, Juli, Sa. Tel. (01) 668 9333 (Büro des Premierministers). Tel. (01) 618 3296 (Captain of the Guard).

Die beiden Kammern des irischen Parlaments, Dail Eireann und Seanad Eireann, befinden sich in diesem Haus, das 1745 von Richard Castle für den Herzog von Leinster gebaut wurde. Die Royal Dublin Society kaufte das Haus 1815. 1922 erwarb es das republikanische Parlament.

Besucher sind in der öffentlichen Galerie zugelassen, von der aus man die Kammer des Unterhauses (Dil) überblickt.
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Nationalbibliothek

Kildare St., geöffnet Mo. 10.00 - 21.00, Di. und Mi. 10.00 - 17.00, Do. und Fr. 10.00 - 17.00, Sa. 10.00 - 13.00, an Feiertagen geschlossen, Tel. (01) 661 8811

1890 wurde die von Sir Thomas Deane entworfene Nationalbibliothek eröffnet. Sie sollte die Sammlung der Royal Dublin Society beherbergen. In der Eingangshalle werden Manuskripte von George Bernard Shaw und Daniel O'Connell ausgestellt. Im Besitz der Nationalbibliothek sind Fotographien des viktorianischen Irland und ein Manuskript aus dem 13. Jahrhundert, die Topographia Hibernia von Giraldus Cambrensis.

Der Leseraum im ersten Stock ist mit einem Besucherpass zugänglich.
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Merrion Square

Nachts beleuchtet.

1762 ließ die Wide Street Commission diesen Platz von etwa 5 ha anlegen.

An seiner Westseite befinden sich das Naturgeschichtsmuseum, die Nationalgalerie und das Leinster House. Besonders sehenswert sind die leuchtend bemalten Türen, die schmiedeeisernen Balkone, die auffallenden Türklopfer und Oberlichter der georgianischen Häuser. Viele von ihnen beherbergen heute Büros. Früher lebten eine Reihe berühmter Bewohner der Stadt in ihnen wie Daniel O'Connell, der Befreier Irlands, in der Nr. 58, der Dichter William Butler Yeats in der Nr. 82 oder der Bühnenautor Oscar Wilde in der Nr. 1. In Erinnerung an ihn befindet sich eine Statue von Danny Osbourne an der Nordostende des Parks.

In der Geschichte spielte der Park auch für die Armen Dublins eine Rolle. Während der Großen Hungersnot im 19. Jahrhundert richtete man dort Suppenküchen ein. An der Nordwestseite des Parks befindet sich der Rutlandbrunnen, der 1791 für die alleinige Nutzung durch die Armen Dublins angelegt wurde.
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Nationalgalerie

Merrion Square West, ganzjährig geöffnet, Mo. - Sa. 10.00 - 17.30 (Do. - 20.30); So. 14.00 - 17.00. Karfreitag, 24. - 26.12. geschlossen. Fotographieren verboten. Eintritt frei. Restaurant, Buchladen. Tel. (01) 661 5133, Fax. (01) 661 5372

1864 wurde das Museum eröffnet, das von Francis Fowke entworfen wurde. Bald danach wurden holländische Meister aus dem 17. Jh. dort ausgestellt. George Bernard Shaw stiftete der Galerie ein Drittel seines Besitzes. Heute werden hier mehr als 500 Werke vor allem irischer Künstler gezeigt. Aber es gibt auch Bilder bedeutender europäischer Maler wie Caravaggio, Rembrandt, Reynolds, Gainsborough und Sisley.
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Naturkundemuseum

Merrion St., Geöffnet Di. - Sa. 10.00 - 17.00, So. 14.00 - 17.00, an Feiertagen geschlossen. Tel. (01) 677 7444.

1857 wurde das Museum mit einer Eröffnungsrede von Dr. David Livingstone über die afrikanische Tierwelt der öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In der Eingangshalle werden drei Skelette des ausgestorbenen Großen irischen Hirsches gezeigt. Im Erdgeschoss findet man Ausstellungen, die sich mit der heimischen Fauna befassen. Im oberen Stockwerk können Glasmodelle mariner Lebensformen, Walskelette und Büffel- und Hirschtrophäen besichtigt werden.
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St. Stephen's Green

Am Südufer des Liffey

Der Park war ursprünglich einer von drei "Commons", englischen Stadtparks, die verschiedene Funktionen im Leben einer Stadt erfüllten. 1664 wurde er eingezäunt. Lord Ardilaun ließ in den 1880er Jahren Wasserflächen, Brunnen, Blumenrabatten und Grasflächen anlegen. Seine Statue steht an der Westseite des Parks.

Im Parkgelände befinden sich eine Büste von James Joyce und ein Denkmal für W.B.Yeats. An der Ecke zur Merrion Row steht eine Gedenkstätte für den Nationalisten Wolfe Tone aus dem 18. Jahrhundert. Am 1887 errichteten Musikpavillon werden im Sommer auch heute noch kostenlose Konzerte veranstaltet.
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Shelbourne Hotel

Dublin 2, Tel. (01) 676 6471, Fax. (01) 661 6006

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1867 gehört dieses Hotel zu den besten Adressen der Stadt.

Am Eingang stehen Statuen nubischer Prinzessinnen und ihrer Sklaven. Ein Blick ins Foyer mit seinen Kronleuchtern lohnt sich und am Nachmittag kann man in der Lord Mayor's Lounge bei einer gepflegten Tasse Tee Pause machen.
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Harcourt Street

Die Straße zweigt von der Südwestecke des Parks ab und wird von eleganten georgianischen Ziegelhäusern mit hübschen Türen und Oberlichtern gesäumt.
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Iveagh House und Iveagh Gardens

80 & 81 Stephen's Green, Iveagh House ist für die öffentlichkeit geschlossen, die Gärten sind täglich geöffnet von 8.30 bis 17.30 (Sommer), So. 10.15 - 17.30 (Sommer) Tel. (01) 475 7816.

Die Zugänge sind etwas versteckt: einer befindet sich hinter der National Concert Hall an der Earlsfort Terrace, der andere liegt abseits der Clonmel Street. Richard Castle entwarf die beiden Stadthäuser, die Sir Benjamin Guinness in den 1860er Jahren kaufte. Von der ursprünglichen Fassade blieb nichts erhalten. Guinness ließ das Familienwappen im Giebelfeld anbringen. Heute befindet sich in diesem Gebäude das Büro des Außenministers, es wird jedoch auch für Staatsempfänge genutzt.

Die Gärten bieten eine ruhige Alternative zum belebten Stephen's Green mit Grünflächen, baumbestandenen Spazierwegen, Brunnen, einem Rosengarten und einem Irrgarten.
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Newman House

85 & 86 Stephen's Green, geöffnet Juni - August, Di. - Fr. 12.00 - 17.00, Sa. 14.00 - 17.00, So. 11.00 - 14.00, zu anderen Zeiten nur nach Vereinbarung. Tel. (01) 706 7422 oder (01) 475 7255, Fax. (01) 706 7211.

Die beiden nebeneinander liegenden Häuser aus dem 18. Jahrhundert sind nach John Henry Newman, dem späteren Kardinal und ersten Rektor der katholischen Universität von Irland benannt. Der Unterricht begann darin im Jahr 1854. Die Universität wurde als Alternative zum protestantischen Trinity College eingerichtet und wurde in den 1920er Jahren Teil des University College Dublin, zu dem sie noch heute gehört.

Berühmte Absolventen der akademischen Einrichtung sind James Joyce, der Dichter Gerard Manley Hopkins, der Schriftsteller Flann O'Brien und der erste Präsident der Republik Irland, Eamon de Valera.
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Royal College of Surgeons

Dawson St., für die öffentlichkeit geschlossen. Besichtigung nur für Gruppen von Oktober - Mai, So. 14.00

Diese Ausbildungsstätte für Chirurgen liegt an der Westseite des St. Stephen's Green, wurde 1810 eröffnet und hat heute etwa 1000 Studenten aus aller Welt. über dem zentralen Giebel stehen drei Statuen - von links nach rechts Hygieia, die Göttin der Gesundheit, Asklepius, der Gott der Medizin und Sohn von Apollo, und Athene, die Göttin der Weisheit und Patronin der Künste.

Das Gebäude wurde während des Osteraufstands von 1916 von einer Gruppe der Irischen Bürgerarmee unter Michael Mallin und Gräfin Markievicz besetzt. Sie gaben als letzte auf, und obwohl Mallin hingerichtet wurde, kam Markievicz aufgrund ihres Geschlechts und ihres gesellschaftlichen Standes mit dem Leben davon. Sie war später die erste Frau, die als Parlamentsmitglied nach Westminster in London ging. Die Säulen an der Fassade enthalten noch die alten Einschusslöcher.
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Temple Bar

Am Südufer des Liffey zwischen dem Fluss und der Dame Street, der Fishamble St. und der Anglesea St.

Das Gebiet ist nach Sir William Temple benannt, der das Land Anfang des 17. Jahrhunderts kaufte. Im 18. Jahrhundert siedelten sich kleine Geschäfte an, aber mit der Zeit verfiel das Viertel zunehmend. Anfang der 1960er Jahre wollte man dort eine Busstation errichten. Künstler und Geschäftsleute blieben auch, als diese Pläne wieder aufgegeben wurden, und Temple Bar entwickelte sich zu einem lebhaften Stadtviertel mit zahlreichen Bars, Restaurants, Läden und Galerien. Offene Plätze wurden geschaffen - am Meeting House Square werden Open Air Vorstellungen gegeben, die Central Bank Plaza liegt zwischen Banken und Versicherungsgebäuden an der Dame Street, und am Temple Bar Square befinden sich Einkaufsmöglichkeiten.

Seinen Spaziergang beginnt man am besten am Merchant's Arch, gegenüber der Ha'penny Bridge. Dabei geht man durch eine enge, dunkle Gasse, die von basaarartigen Geschäften gesäumt wird. Dahinter gelangt man auf den Temple Bar Square, wo die Dubliner gerne Mittagspause machen. Entlang der Ostseite des Platzes schließt sich die Crown Alley mit ihren Läden und Cafes an. Im Temple Bar Informationszentrum (18 Eustace Street, Tel. (01) 671 5717) erhält man Informationen über Galerien und Restaurants.

Der Meeting House Square wurde nach dem Gebetsort der Quäker benannt, der sich einst hier befand. Im Sommer finden hier zur Mittagszeit und am Abend klassische Konzerte auf einer Bühne statt, die weggefaltet werden kann, wenn sie nicht benötigt wird. Hier werden Filme im Freien aufgeführt, die kostenlos sind, für die man jedoch Tickets vom Temple Bar Informationszentrum braucht. Zudem gibt es hier einen Markt mit Naturprodukten.

Im Viking Adventure, Essex St. West, Tel. (01) 679 6040, wird von März bis Oktober (Di. - Sa.) das Leben im Dublin des 9. Jahrhunderts in einer Multimediashow gezeigt. Besucher steigen zu Beginn der Tour in ein Boot, das durch einen "Sturm" navigiert, bevor es in einem Wikingerdorf mit nachgebauten Häusern landet. Die Spezialeffekte sind bis hin zu den Gerüchen authentisch. Führer erklären archäologische Ausgrabungen am Wood Quay. Ein Film zeigt das Leben der Zeit. Am Abend findet um das Langschiff ein Fest mit irischem Essen und Unterhaltung statt.
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Ha'penny Bridge

Verbindet Temple Bar mit dem Nordufer des Liffey Ihren offiziellen Namen Wellington Bridge kennt kaum jemand. Die Brücke ist bekannter unter ihrem Spitznamen Ha'penny Bridge, den sie erhielt, weil im 19. Jahrhundert eine Gebühr von einem halben Penny zu entrichten war, wenn man die Brücke überqueren wollte. 1919 wurde dies abgeschafft, aber der Name blieb.

Die schmiedeeiserne Konstruktion wurde von John Windsor geschaffen, einem Stahlarbeiter aus Shropshire in England. Sie ist eines der meistfotographierten Motive der Stadt. Besonders nachts sieht sie attraktiv aus, wenn sie beleuchtet wird und man dahinter in das vibrierende Nachtleben von Temple Bar gelangt.

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