Travel World Online

Attraktionen Dublin zu Favoriten hinzufügen


Sehenswürdigkeiten Dublins

Südwesten und nördlich des Liffey

  1. Stadtzentrum
  2. College Green
    1. Bank of Ireland
    2. Trinity College
    3. Grafton Street
    4. Mansion House
  3. Museumsdistrikt
    1. Nationalmuseum
    2. Leinster House
    3. Nationalbibliothek
    4. Merrion Square
    5. Nationalgalerie
    6. Naturkundemuseum
  4. St. Stephen's Green
    1. Shelbourne Hotel
    2. Harcourt Street
    3. Iveagh House und Iveagh Gardens
    4. Newman House
    5. Royal College of Surgeons
  5. Temple Bar
    1. Ha'penny Bridge
  6. Der Südwesten Dublins
    1. Dublin Castle
    2. Christ Church Kathedrale
    3. St. Patrick's Kathedrale
  7. Dublin nördlich des Liffey
    1. O'Connell Street
    2. General Post Office (GPO)
    3. Parnell Square
    4. Custom House
    5. Abbey Theatre
    6. Four Courts

Der Südwesten Dublins

Das alte Dublin zwischen dem Liffey und seinem Nebenfluss, dem Poddle River

Die Wikinger ließen sich am Wood Quay nieder. Bei Ausgrabungen von 1974 - 81 fand man die überreste von 150 Gebäuden der Wikinger aus der Zeit zwischen 920 und 1100.

Die Stadt breitete sich nach Westen zum Kornmarkt hin aus, wo während des Mittelalters große Mengen an Getreide für den Export verkauft wurden. Von den alten Gebäuden an der Fishamble Street, in der Molly Malone geboren wurde und Händel zum ersten Mal den Messias dirigierte, blieb nicht viel übrig.

Das Gebiet südlich und westlich davon ist unter dem Namen Liberties bekannt. Im Mittelalter lag dies außerhalb der Rechtssprechung der Stadt. Ein Teil der Gebäude wurde im 17. Jahrhundert von französischen Hugenotten errichtet, andere entstanden als Herrenhäuser im 19. Jahrhundert. Daneben gibt es moderne Wohnblocks des 20. Jahrhunderts.
top

Dublin Castle

An der Dame St., Staatsräume geöffnet Mo. - Fr. 10.00 - 17.00, Sa. 14.00 - 17.00, So. und feiertags geschlossen, manchmal auch bei staatlichen Veranstaltungen, nur mit einstündiger Führung zugänglich

Seit dem 13. Jahrhundert symbolisiert das Dublin Castle die englische Herrschaft über Irland. Damals errichteten die Anglonormannen an dieser Stelle eine Festung, von der nur noch Teile des Record Towers erhalten sind.

Die bedrohlichste Belagerung fand 1534 statt, als Thomas Fitzgerald als Vizebevollmächtigter für seinen nach London gereisten Vater agierte. Als er einen falsche Nachricht von der angeblichen Hinrichtung seines Vaters erhielt, brachte er das Volk durch Drohungen soweit, dass er das Castle belagern konnte. Der Vorfall wurde unter dem Namen "Kildare oder Geraldinerevolte" bekannt. Die Bürger warnten den Wachposten des Schlosses und versorgten ihn mit Vorräten; als sie hörten, dass die Männer des Königs sich näherten, wandten sie sich gegen Fitzgerald. Die Belagerten gaben die Ankunft der königlichen Armee bekannt und wagten einen Ausfall; die Angreifer flohen daraufhin. Fitzgerald selbst gelang die Flucht, aber einige Monate später musste er aufgeben und wurde zusammen mit fünf seiner Onkel in London hingerichtet.

Nach einem Brand im Jahr 1684 entwarf Sir William Robinson die beiden Innenhöfe, wie sie heute bestehen. Im ersten Stock an der Südseite des Oberen Hofs befinden sich die luxuriösen Staatsräume, zu denen auch die St. Patrick's Hall gehört. Dort lebten die englischen Vizekönige Irlands.
top

Christ Church Kathedrale

Christ Church Place, geöffnet täglich 10.00 - 17.00, (18.00 im Sommer), 26.12. geschlossen, Fotographieren erlaubt, Messen Mo. - Fr. 12.45, So. 11.00 und 15.30, Abendchoräle Mi. und Do. 18.00, Sa. 17.00

Die Kirche im Stil der Romanik und der frühenglischen Gotik ist der Sitz des anglikanischen Bischofs von Dublin und Glendalough und nach Armagh die zweitwichtigste Kirche der Anglikaner. Bis 1871 war sie Staatskirche, wo die Beamten der Krone eingeführt wurden.

Die Fundamente der Kirche gehen zurück auf das Jahr 1038, als hier eine hölzerne Kirche entstand unter dem ersten Bischof von Dublin. Der anglonormannische Eroberer Dublins, Strongbow, gab 1172 dieses Gebäude in Auftrag, das vom Augustinerorden betreut wurde, der nach der Auflösung des Klosters 1541 durch den Dekan abgelöst wurde.

Die Krypta enthält mehrere seltsame Ausstellungsstücke wie eine mumifizierte Katze und eine Ratte, die in den 1860er Jahren in einer Orgelpfeife gefunden wurden. Ein Käfig an der Wand der Kapelle von St. Laud enthält die Reliquie des Herzens von St. Laurence O'Toole. In der Kapelle gibt es noch die mittelalterlichen Bodenfliesen. Zum südlichen Querschiff führt ein schöner romanesker Torbogen aus dem 12. Jahrhundert. Davor befinden sich die Fundamente des ursprünglichen Kapitelhauses aus dem frühen 13. Jahrhundert. Das 25 m hohe Schiff weist einige frühgotische Bögen auf. Auf der Nordseite neigt sich die ursprüngliche Wand aus dem 13. Jahrhundert bis zu 50 cm nach außen aufgrund des weichen Untergrunds. Das "Strongbow"-Denkmal im südlichen Seitenschiff zeigt wahrscheinlich nicht den Nationalhelden in seiner Rüstung. Aber er ist in dieser Kirche begraben, und vielleicht ist die seltsame Halbfigur Teil seines ursprünglichen Grabes. Der Sitz des Bürgermeisters befindet sich normalerweise im nördlichen Seitenschiff. Nur wenn er von den Stadtvätern Dublins benutzt wird, wird er an die Vorderseite des Schiffs gebracht. Er weist ein geschnitztes Stadtwappen und eine Halterung für den Amtsstab auf.
top

St. Patrick's Kathedrale

St. Patrick's Close, Tel. (01) 475 4817 oder (01) 453 9472, Fax. (01) 454 6374, April - Oktober Mo. - Fr. 9.00 - 18.00, Sa. 9.00 - 17.00, So. 10.00 - 11.00, 12.15 - 15.00; November - März 9.00 - 18.00 Mo. - Fr., 9.00 - 16.00 Sa., 10.00 - 11.00 und 12.15 - 15.00 So., Eintritt

Angeblich wollte John Comyn, der 1181 von Heinrich II. zum Erzbischof von Dublin ernannt worden war, nicht unter der Rechtsprechung der Stadtherren leben und zog daher von der Christ Church weg in sumpfiges Gelände außerhalb der Stadtmauern, das nur knapp 400 m von seinem alten Amtssitz entfernt lag.

Dort hat wahrscheinlich der Hl. Patrick um 450 n. Chr. die ersten Iren an einer Quelle getauft, die 1901 im St. Patrick's Park wieder entdeckt wurde. Henry de Loundres, sein Nachfolger, ließ eine Kirche im Frühen Englischen Stil erbauen, die 1254 eingeweiht wurde und bald den Status einer Kathedrale erhielt.

Die anglikanische St. Patrick's Kathedrale wurde mehrfach erweitert (1270 zum erstenmal, der Turm wurde 1370 hinzugefügt). Ein Brand im Jahr 1362, Kirchenschändung und Vernachlässigung ließen die Kirche immer mehr verkommen, bis die Guinessfamilie die Kirche von 1864 - 1869 gründlich restaurieren ließ.

Im Kircheninneren findet man rechts vom Eingang die Gräber von Jonathan Swift und Ester Johnson, die er als "Stella" verewigt hat. Jonathan Swift war von 1713 bis 1745 Dekan der St. Patrick's Kathedrale. Seinen Grabspruch hat er selbst ausgewählt. Man findet ihn links der Tür über einer Büste von ihm: "Er ruht, wo ihm wilde Empörung nicht länger das Herz zerreißen kann."

Sehenswert ist das Boyle Monument, das der Earl of Cork 1631 zu Ehren seiner zweiten Frau Catherine errichten ließ. Es stammt von dem Bildhauer Edward Tingham. Das darauf abgebildete Kind ist wahrscheinlich der später berühmt gewordene Physiker Richard Boyle.

Gegenüber dem Eingang steht ein Denkmal für Turlough O'Carolan, dem Harfinisten und letzten Barden Irlands (1670 - 1738).

Auf der Westseite der Kirche steht eine alte Tür mit einem Loch darin - ein Erinnerungsstück an eine Fehde zwischen Lord Kildare und Lord Ormonde im Jahr 1492. Ormonde suchte Zuflucht im Kapitelhaus der Kirche. Ein Waffenstillstand wurde ausgehandelt, aber Ormonde scheint seinem früheren Gegner nicht so recht getraut zu haben, denn es wurde ein Loch in die Tür geschlagen, so dass die beiden diesen per Handschlag besiegeln konnten.

Der Chor diente von 1783 bis 1869 den Rittern des St.-Patrick-Ordens als Kapelle. Daher befinden sich noch heute deren Banner, Schwerter und Helme über den Chorbänken, die mit ihren Wappen versehen sind.

Im Park der Kathedrale sind unter den Arkaden an der Ostseite Gedenktafeln für Dubliner Schriftsteller angebracht. Drei davon erhielten den Literaturnobelpreis.
top

Dublin nördlich des Liffey

Das Gebiet nördlich des Liffey wurde erst während des 18. Jahrhunderts ausgebaut. Hier sollte ein besseres Wohnviertel mit breiten Avenues entstehen. Inzwischen jedoch macht der moderne Autoverkehr diesen Vorstellungen von einem ruhigen Wohngebiet ein Ende. Die O'Connell Street, die Hauptstraße nördlich des Liffey, leidet unter ständigem Verkehrsinfarkt.

Aus der Blütezeit dieses Stadtviertels stammen eindrucksvolle Gebäude wie das General Post Office, die Four Courts, das Zollgebäude, das Rotunda Krankenhaus, das Gate Theatre und das Abbey Theatre.

Entlang der O'Connell Street befinden sich zahlreiche Einkaufszentren. Nur wenige Schritte davon entfernt werden auf dem Moore Street Market frisches Obst, Gemüse und Schnittblumen verkauft.

Am besten beginnt man seinen Rundgang an der O'Connell Bridge.
top

O'Connell Street

Sehenswert ist die Strecke vom Nordende der O'Connell Bridge bis zum Parnell Square.

Die Straße wurde im 18. Jahrhundert von Luke Gardiner als schattige Promenade geplant und dann in einen schmalen Wohnpark umgewandelt. Umbenannt in Sackville Street entwickelte sich die Straße zur wichtigsten Straße im Dublin des 18. Jahrhunderts. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1922.

Einige Denkmäler reihen sich von der O'Connell Bridge bis zum Parnell Square auf. Von Süden nach Norden trifft man auf: Daniel O'Connell geschaffen von John Foley; William Smith O'Brien (1803 - 64), dem Führer des Young Ireland Movement, der 1848 wegen Hochverrats zum Tod verurteilt worden war; Sir John Gray, der die Wasserversorgung Dublins einrichtete; James Larkin (1876 - 1947), Gewerkschaftsgründer; Father Theobald Mathew, der Verfechter von Antialkoholgesetzen im 19. Jahrhundert.

Der Brunnen der Flußgöttin Anna Livia, die den Liffey symbolisiert, erinnert an die Jahrtausendfeier Dublins 1988. Spötter gaben ihm bald den Spitznamen "the floozie in the jacuzzi", das "Flittchen im Whirlpool". Er steht an der Stelle der Nelsonsäule, die 1966 von einer Bombe beschädigt und dann abgerissen wurde.

An Charles Stewart Parnell (1846 - 1891) erinnert die Parnellsäule von 1911, die am Parnell Square steht. Er war einer der herausragendsten irischen Politiker in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und trat für eine Selbstverwaltung unter britischer Herrschaft ein. Erst als sich herausstellte, dass mit friedlichen Mitteln keine Selbstbestimmung Irlands zu erreichen war, wurde er abgesetzt.
top

General Post Office (GPO)

An der O'Connell Street

Nach den Plänen von Francis Johnston wurde das Postgebäude von 1815 bis 1817 errichtet. Historische Bedeutung erlangte es am Ostermontag 1916, als Mitglieder der Irish Volunteers und der Irish Citizen Army das Postamt besetzten und von seinen Stufen die Irische Republik ausriefen. Die Aufständischen unter ihren Anführern Patrick Pearse und James Connolly wurden nach einer Woche unter britischem Beschuss zum Abzug gezwungen.

Der Aufstand wurde vom irischen Volk zunächst kaum unterstützt. Erst als in den folgenden Wochen 14 der Anführer im Kilmainham Gefängnis in Dublin hingerichtet wurden, änderte sich dies und die Entwicklung hin zur Irischen Republik setzte sich fort.

In der großen Halle des Postamts erinnert das Denkmal "Der Tod des Cuchulainn" an die Toten des Aufstands.
top

Parnell Square

Der Platz war einst Zentrum eines wohlhabenden Stadtviertels, ist inzwischen aber etwas heruntergekommen. Trotzdem findet man hier noch wichtige Sehenswürdigkeiten. Das Gate Theatre wurde 1928 gegründet. Ursprünglich war es ein Speisesaal im Rotunda Hospital. Heute werden dort zeitgenössische internationale Theaterstücke aufgeführt. Viele berühmte Schauspieler verdienten sich hier ihre ersten Lorbeeren, darunter James Mason und Orson Welles.

Das Rotunda Hospital steht in der Mitte des Platzes. Es war Europas erstes Geburtenkrankenhaus und wurde 1745 von Dr. Bartholomew Mosse gegründet. Am Ostteil des Gebäudes steht die Rotunda, dem es seinen Namen verdankt. Hier wurden Veranstaltungen und Konzerte organisiert, die Geld für das Krankenhaus einbringen sollten. Franz Liszt gab 1843 ein Konzert.

Der Garden of Remembrance ist den Männern und Frauen gewidmet, die für die irische Freiheit ihr Leben ließen. An dieser Stelle wurden einige der Anführer festgehalten, bevor sie zum Kilmainham Gefängnis gebracht wurden. Präsident Eamon de Valera eröffnete den Park 1966 zum 50. Jahrestag des Osteraufstands.

Das Schriftstellermuseum Dublins wurde 1991 in zwei Häusern aus dem 18. Jahrhundert eröffnet. Haus Nr. 18 ist Schriftstellern wie Jonathan Swift, Oscar Wilde, W.B.Yeats, Bernard Shaw und James Joyce gewidmet. Haus Nr. 19 dient zeitgenössischen Dichtern als Treffpunkt und für Dichterlesungen.
top

Abbey Theatre

Lower Abbey St., Tel. (01) 878 7222, nur während Vorstellungen zugänglich. Ticketschalter: Mo. - Sa. 10.30 - 19.00.

Das Theater wurde 1898 gegründet. W.B.Yeats und Lady Gregory waren Direktoren des Theaters, und 1904 wurde das erste Stück aufgeführt. Im Abbey Theatre wurden Stücke irischer Schriftsteller uraufgeführt, darunter Werke von Yeats, J.M. Synge und Sean O'Casey. Es ist bekannt für seine Produktionen von Werken aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Aber in den letzten Jahren werden auch junge Künstler gefördert. Das Abbey Theatre zeigt zudem Stücke in gälischer Sprache.
top

Custom House

Custom House Quay, für die öffentlichkeit geschlossen

Geht man auf der Nordseite der O'Connell Bridge nach rechts gelangt man zu diesem beeindruckenden Gebäude, das von dem englischen Architekten James Gandon entworfen wurde. Im Jahr 1800, nur neun Jahre nach seiner Fertigstellung, wurde die Zollbehörde nach London verlegt. 1921 zündeten Anhänger der Sinn Fein das Gebäude an, das sie als Symbol britischen Imperialismus betrachteten. Bis 1926 wurde das Custom House nach alten Plänen wieder aufgebaut.

Der dorische Portikus im Zentrum wird von der Kuppel überragt. Die Statue auf ihrer Spitze symbolisiert den Handel. Die meisten der Skulpturen stammen von Edward Smyth, einem Dubliner Bildhauer.
top

Four Courts

Inns Quay, Tel. (01) 872 5555, Mo. - Fr. 10.00 - 13.00, 14.00 - 16.30 (wenn Sitzungen stattfinden).

Folgt man dem Nordufer des Liffey nach links von der O'Connell Bridge aus, gelangt man zu den Four Courts, die ebenfalls von James Gandon entworfen wurden. Hier hat das Oberste Gericht Irlands seinen Sitz. Während des irischen Bürgerkriegs wurde das Gebäude 1922 schwer beschossen. Die Restaurierungsarbeiten, bei denen nur leichte Veränderungen am Originalentwurf vorgenommen wurden, dauerten bis 1931.

Der korinthische Portikus im Zentrum der Gebäudefront wird überragt von einem Rundbau mit Kuppel. In den beiden Seitenflügeln sind die vier ursprünglichen Gerichtssäle untergebracht: der Exchequer (Finanzgericht), Common Pleas (Privatklagen), King's Bench (Strafsachen) und Chancery (Kanzleigericht).
top

Links

City Guide Dublin
Dublins Süden
Geschichte Dublins
Visitor Information (engl.)



http://www.travelworldonline.de/attraktionendublinswn.html

Abonnieren Sie uns bei Twitter Werden Sie ein Fan auf Facebook