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Cache Creek - Quesnel - Prince George
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Highway 97 Logbuch |
TWO-Reisetipps |
| km | 0 | Cache Creek | ||
| km | 11,3 | Abzweigung des Highway 99 nach Lillooet | ||
| km | 16 | Postkutschen auf der Cariboo Road | ||
| km | 25,5 | Clinton | ||
| km | 49,9 | Abzweigung zum Big Bar Lake | ||
| km | 72,4 | 70 Mile House | ||
| km | 96 | Fototipp: Rundblick vom Gipfel des Mt. Begbie |
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| km | 115,9 | 100 Mile House | ||
| km | 125,8 | 108 Mile Ranch | ||
| km | 141,6 | Lac La Hache | ||
| km | 206 | Williams Lake | ||
| km | 237,9 | Soda Creek | ||
| km | 273,2 | Fort Alexandria | ||
| km | 326,7 | Quesnel |
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Cache Creek ist ein kleiner Ort mit etwas mehr als 1000 Einwohnern. Hier zweigt der Transcanada Highway nach Osten ab. Zahlreiche Motels, Restaurants, Tankstellen und ein Lebensmittelladen versorgen die Durchreisenden. Um einen kleinen Pelzhandelsposten der Hudson's Bay Company entstand dieser Ort an der Mündung eines kleinen Baches in den Bonaparte River. Während der Zeit des Goldrausches Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich daraus eine Versorgungsstation für Abenteurer und Goldsucher, die der Cariboo Wagenstraße nach Norden folgten auf ihrer Suche nach schnellem Reichtum. Heute spielen vor allem der Futtermittelanbau (Alfalfaklee), die Rinderzucht, der Ginsenganbau, Bergbau, Forstwirtschaft und die Versorgung der Touristen eine Rolle. Obwohl es sich hier um eine Halbwüstenregion handelt, die nur selten Regen bekommt, ist der Boden fruchtbar. Auf den bewässerten Feldern der Umgebung wächst vieles. Abzweigung des Highway 99 nach Lillooet Der Highway 99 biegt links und führt über Lillooet, Whistler und Blackcombe nach Vancouver. Die frühere Holzfällerstraße ist inzwischen ausgebaut zu einer leicht befahrbaren Straße und gilt als landschaftlich schöner Geheimtipp. Postkutschen auf der Cariboo Road Die Postkutschen der BC Express Company durchquerten dieses Gebiet auf ihren Fahrten zu den Goldgebieten in Barkerville. Gut 700 Einwohner zählt das Dorf Clinton, das einige Motels, einen Campingplatz, eine Tankstelle, Abschleppdienst und Läden für Durchreisende bietet. Auch Clinton war ursprünglich Zwischenstation auf dem Weg in die Goldgebiete. Inzwischen kann man von hier aus verschiedene Gäste Ranches erreichen. Wie die Pioniere der Region lebten, wird im lokalen Museum gezeigt. Eines der ältesten Feste British Columbias findet alljährlich im Mai in Clinton statt: der Clinton Ball. Und noch ein r Gag wartet auf Durchreisende: der Schilderwald von clinton. Dort können Durchreisende an einem Holzstab ihre Ortsschilder von zu Hause befestigen. 34 Kilometer westlich liegt der Big Bar Provinzpark mit einfachem Campingplatz, Wasser, Trockentoiletten, Feuerholz, Schwimmen, Angelmöglichkeit und Bootsanlegestelle. Kleiner Ort, der als Postkutschenstation seinen Anfang nahm und heute Versorgungseinrichtungen für Durchreisende bietet. Motel, Restaurant, Tankstelle mit Diesel. Hier zweigt die Bonaparte Road ab und führt zum Green Lake Provinzpark mit Campingplatz, Wasser, Feuerholz, Abwassereinrichtung, Bademöglichkeiten und Bootsanlegestelle. Angelmöglichkeiten. Von dort aus kann man über eine Teerstraße weiter zum Watch Lake und über den Bonaparte Lake zurück zum Highway 97 fahren. Fototipp: Rundblick vom Gipfel des Mt. Begbie Der Berg hat eine Höhe von 1276 m. Der Ort hat etwa 2400 Einwohner. Die ersten, die sich hier niederließen, waren Pelzhändler, die einen Handelsposten betrieben. Als die Cariboo Wagenstraße fertiggestellt war, wurde daraus ein Zwischenstopp auf dem Weg zu den Goldfeldern. In den 30er Jahren begann der Marquis von Exeter mit dem Bau der Bridge Creek Ranch und startete damit, das wofür die Gegend heute vor allem bekannt ist - die Rinderzucht. Außerdem spielen Forstwirtschaft und die Produktion von Fertighäusern im Blockhausstil eine wichtige Rolle. Im Winter ist 100 Mile House Ziel von Winterurlaubern, die hier mit Snowmobilen Touren unternehmen. Langlaufloipen ziehen Skifahrer an. Nahe 100 Mile House zweigt der Highway 24 nach Osten Richtung Wells Gray Park ab. An dieser Stelle befand sich einmal eine Ranch. In den siebziger Jahren entstand hier ein Erholungszentrum mit Motel und Golfplatz. Dieser 400-Seelen-Ort ist bekannt wegen seines alljährlichen Anglerderbys und seines Winterkarnevals. Seinen Namen erhielt das Dorf wahrscheinlich von einem französischen Waldläufer, der am Ufer des Sees eine kleine Axt fand. Lac La Hache bedeutet nichts anderes als "Axtsee".
Benannt wurde der Ort nach einem Häuptling der Shuswapindianer, Chief Willyum. Nach der Fertigstellung der Bahnlinie Pacific Great Eastern Railway, die heutige B.C.Railway, im Jahr 1919 entwickelte sich Williams Lake zu einem Zentrum des Rinderhandels. Von hier aus wurden die Rinder der Cariboo-Chilcotin Region weiter zu den Märkten transportiert. Noch heute spielt die Rinderzucht hier eine große Rolle. Und jedes Jahr am kanadischen Nationalfeiertag, der am Wochenende des 1. Juli gefeiert wird, findet das Rodeo von Williams Lake statt. Von Williams Lake aus führt der Highway 20 teils als Schotterstraße bis Bella Coola an der Westküste British Columbias durch ausgezeichnete Angelgebiete und den Tweedsmuir Provinzpark bis an die entlegenen Küste. Unterwegs muss dabei eine 18 prozentige Steigung in Serpentinen überwunden werden. Hier endete die ursprüngliche Cariboo Wagenstraße. Der Rest des Weges bis zu den Goldfeldern musste auf dem Wasserweg zurückgelegt werden. Heckraddampfer wurden oft auf solchen Strecken eingesetzt und ihre Anlegestellen entwickelten sich zu ersten Ortschaften. Eine Erinnerungsplakette am Rande des Highways erinnert daran, dass an dieser Stelle sich einmal Fort Alexandria befand.
10000 Einwohner. Die strategische Lage Quesnels an der Abzweigung der Route zu den Goldregionen um Barkerville ließ Quesnel in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts zu einem beachtlichen Ort anwachsen. Aber schon vorher waren weiße Entdecker und Pelzhändler durch dieses Gebiet unterwegs, und der Name des Ortes geht auf einen von ihnen zurück. Jules Maurice Quesnel gehörte zur Expedition von Simon Fraser, die 1808 zum ersten Mal den Fraser River bezwang. Hier ahnten sie noch nicht, welche Strapazen weiter südlich auf sie warteten bei der Durchquerung des Fraser Canyon bei Hell's Gate, dem Höllentor. Heute spielt die Forstwirtschaft eine Rolle. Zwei Papierfabriken, eine Sperrholzfabrik und fünf Sägewerke sind die Hauptarbeitgeber. Das Museum von Quesnel gilt als eines der besten Gemeindemuseen westlich von Ottawa und stellt eine beachtliche Sammlung chinesischer Artefakte aus. Sehenswürdigkeiten in der Umgebung sind Hoodoos, das sind Steinsäulen, und eine schöne Schlucht im Pinnacles Provinzpark 8 km westlich des Highway 97. Auch heute noch kann man in Quesnel Gold waschen. Dies erinnert an die Zeiten des Goldrausches von British Columbia Mitte des 19. Jahrhunderts. Abzweigung zum Bowron Lake und nach Barkerville Vom Highway 26 zweigt nach 80 km eine Schotterstraße ab zum Bowron Lakes Provinzpark, an dem sich einige Privatlodges befinden. Barkerville lohnt die Weiterfahrt. Der Ort wurde nach Billy Barker benannt, der 1862 am Williams Creek Gold entdeckte. Dieser Goldfund stellte sich als so ergiebig heraus, dass er einen regelrechten Goldrausch auslöste. Heute ist Barkerville eine Geisterstadt, die von der Provinzregierung British Columbias liebevoll im Stil der Goldrauschperiode restauriert wurde. Ganzjährig geöffnet. Eintritt. Einen Kilometer abseits des Highway 97 liegt dieser ruhige Provinzpark mit Campingplatz. Umgehungsstrasse zum Yellowhead Highway 16 Ost Links zweigt die Straße nach Prince George ab, geradeaus gelangt man Richtung Jasper und Edmonton. Prince George gilt als British Columbia's "Hauptstadt des Nordens" und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hier kreuzt der Yellowhead Highway, der ostwärts Richtung Jasper und Edmonton führt und im Westen in der Küstenstadt Prince Rupert endet, von der die Fähren nach Alaska und in den Süden British Columbias ablegen. Folgt man dem Highway 97 weiter nach Norden gelangt man nach Chetwynd und von dort aus entweder nach Dawson Creek oder nach Fort St. John, die beide bereits am Alaska Highway liegen. Highway 26 - Auf den Spuren der Goldsucher DER BESONDERE TIP! Ranchaufenthalt im Chilcotin Chilcotin (engl.) Geschichte British Columbias: Goldrausch im Cariboo Goldrausch im Cariboo |
http://www.travelworldonline.de/caribooroute.html