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Banff liegt im Süden des Banff Nationalparks und ist die größte und älteste Stadt
in den kanadischen Rockies. Der Ort befindet sich in den Frontbergen nahe der
Wetterscheide und bietet daher während des Winters schneesichere Skigebiete. Im
Sommer erinnert die Menge der Besucher eher an eine Großstadt denn an einen Bergort.
Auf seiner Hauptstraße drängt sich ein Souvenirladen an den anderen, ein Restaurant
an das nächste und am Ortseingang ein Hotel neben das andere.
Trotzdem ist Banff einen Besuch wert. Es bietet mehr als nur touristische Einrichtungen.
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In einem Durchschnittsjahr können die Temperaturen in Banff von - 40 Grad C in der Dunkelheit an kalten Januartagen bis zu + 30 Grad C an langen heißen Julitagen reichen.
Die trockene Bergluft kühlt sich in dieser Region nach dem Sonnenuntergang schnell ab. Heiße Sommernächte sind selten. Diese Trockenheit läßt aber auch die Winterkälte angenehmer erscheinen.
Die feuchten Luftmassen vom Pazifik verlieren bereits westlich der Rockies viel von
ihrer Nässe. Daher liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge in den Rocky Mountains
zwischen 400 und 700 mm, verglichen mit 950 mm in den Bergen um Revelstoke. Die Westhänge
der Rockies bekommen mehr Niederschlag ab, als die Berge östlich der Großen
Wasserscheide, in denen Banff liegt.
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Verschiedene Skigebiete der Weltklasse warten in der Umgebung von Banff auf Sie. Mount Norquay
liegt in unmittelbarer Nachbarschaft, Sunshine Valley und die Skigebiete von Lake Louise liegen
nur eine kurze Autostrecke weiter westlich, während wenige Kilometer östlich von Banff die
Skiregionen der Olympischen Spiele von Calgary bei Canmore auf Sie warten.
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Banff verdankt seine Existenz der Entdeckung heißer Quellen an den Hängen des Sulphur Mountain durch drei Bahnarbeiter im Jahr 1883. Sie versuchten, aus ihrer Entdeckung Kapital zu schlagen und steckten ein Grundstück um die Quellen ab, auf dem sie grob zusammengezimmerte Badeeinrichtungen erbauten. Nach hitzigen Besitzstreitigkeiten entschied ein Regierungsagent 1885, diese Quellen unter Naturschutz zu stellen.
Die Regierung glaubte an die Heilkraft der Schwefelquellen und stellte ein 4 ha großes Schutzgebiet um die Cave and Basin Quellen unter Schutz. Zwei Jahre später wurde das Gebiet auf 104 ha erweitert und zum ersten Nationalpark der Rocky Mountains deklariert. Damit begann die Geschichte der kanadischen Nationalparkverwaltung.
Cornelius Van Horne, einer der Hauptverantworlichen für den Bau der Canadian Pacific Railway, der neu geplanten Eisenbahnlinie nach Vancouver, erkannte sofort das touristische Potential der spektakulären Bergwelt, durch die die erste transkanadische Bahntrasse verlaufen sollte. Die Eisenbahngesellschaft entschloß sich zum Bau einer Reihe von Luxushotels in den Bergen, in die Passagiere mit ihrer Bahn befördert werden sollten. Eines davon war das Banff Springs Hotel, das am Südufer des Bow River errichtet wurde und 1888 seine Tore öffnete. Auf der anderen Seite des Bow River entstanden schnell weitere Unterkünfte und Besuchereinrichtungen. So entstand die Stadt Banff.
Ihren Namen erhielt der Ort nach der schottischen Stadt Banffshire, dem Geburtsort des Präsidenten der Canadian Pacific Railway, George Stephen.
Der Ort wurde schnell Ziel von Touristen aus aller Welt, die von der spektakulären Schönheit der umliegenden Berge und den heißen Quellen angelockt wurden. Bald kamen nicht nur Durchreisende, sondern die Besucher begannen sich niederzulassen. Ausrüster begannen Packpferdtrecks in die umliegenden Täler anzubieten. Schweizer Bergführer kamen ins Land, um Kunden auf die Gipfel noch unbestiegener Berge zu führen. So wurde der Großteil des Gebietes um die Stadt erkundet.
Die Reisenden Anfang des 20. Jahrhunderts kamen vor allem mit dem Zug, ein Luxus, den sich nur die Wohlhabenden leisten konnten. Erst 1915 durften Autos den Park befahren.
Heute ist Banff ein moderner Touristenort, der alle Einrichtungen bietet.
Museen, Bergbahnen, Wanderwege, Badeeinrichtungen in den heißen Quellen und die
zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt locken alljährlich Besucherscharen
an.
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Whyte Museum of the Canadian Rockies
Das Museum liegt zwischen der Bear Street und der Bow Avenue, etwa einen halben Block nördlich vom Postamt.
Das Hauptgebäude enthält ein Museum und eine Kunstgalerie, während auf dem Grundstück
alte Häuser und historische Hütten zu sehen sind. Das Museum zeigt Kunsthandwerk und
Ausstellungen, die sich mit der Geschichte des Banff Nationalparks befassen. Die Peter
and Catharine Whyte Gallery zeigt Ausstellungen, die sich gewöhnlich mit der Malerei
und den Künsten der Region und der Provinz befassen. Die alten Häuser zeigen, wie die
frühen Bewohner von Banff lebten.
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Dieses Museum liegt am Stadtpark an der Banff Avenue direkt an der Bow River Brücke.
Das Museum wurde 1903 fertiggestellt und zeigt eine Sammlung naturgeschichtlicher
Ausstellungsstücke. 1985 wurde es renoviert und erhielt wieder dasselbe Aussehen
wie zur Jahrhundertwende. Heute ist der Blockhausbau unverkennbar.
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Dieses Indianermuseum ist wie ein Fort gestaltet und befindet sich auf der anderen Seite des Bow River, rechts vom Park Administration Building, der Nationalparkverwaltung.
Das Museum enthält Ausstellungen über das frühere Leben der Plains Indianer.
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Zum Hotel gelangt man, wenn man vor der Parkverwaltung links der Spray Avenue folgt.
Das ursprüngliche Blockhaushotel wurde 1888 von der Canadian Pacific Railway eröffnet. William Cornelius Van Horne, der Vorstand der Canadian Pacific Railway, besuchte die Anlage, als sie sich im Bau befand, und stellte schnell fest, dass sie falsch herum gebaut worden war. Er entwarf einen Aussichtspavillon für die Gäste und korrigierte den Fehler.
1926 zerstörte ein Brand das Banff Springs Hotel. Bis 1928 ist es
neu aufgebaut. Seit dieser Zeit hat es das heutige Aussehen.
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Folgt man der Hauptgeschäftsstraße auf die andere Seite des Bow River und biegt dort links ab, zweigt gleich rechts die Straße zur Sulphur Mountain Gondola ab. Dieser folgt man für 4,2 km und gelangt direkt zur Talstation der Bergbahn.
Die Bahn transportiert die Besucher auf den Gipfel des Sulphur Mountain auf ca. 2300 m, einem hervorragenden Aussichtspunkt auf die Umgebung von Banff.
Vom Gipfelteahouse hat man einen überblick über Banff und das Tal des Bow River. Die Berge gegenüber des Sulphur Mountain sind der Cascade Mountain und der Mt. Norquay. Die lange Gipfelreihe parallel zum Sulphur Mountain ist die Sundance Range.
Auf dem Gipfel des Sulphur Mountain kann man die typischen Lebensformen entlang der
Baumgrenze sehen. Die Bäume werden weniger und bekommen verkrüppelte Formen. In diesen
Höhen wachsen vor allem die fünfnadelige Weißrindenkiefer und die Alpenlatschen. Blumen
werden ebenso von der Höhe beeinflußt. Hier oben sieht man vor allem Arnika und Astern.
An Tieren trifft man vor allem auf die goldfarbenen Erdhörnchen, Streifenhörnchen und
gelegentlich eine Gruppe von Dickhornschafen. An Vögeln kann man Grauhäher und Clark's
Nutcracker sehen sowie Spatzen, verschiedene Drosselarten und Goldhähnchen.
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Man überquert die Brücke über den Bow River, folgt der Spray Avenue links und biegt links in die Glen Avenue ein bis zur Aussichtsplattform an den Wasserfällen.
Der Bow River fließt an dieser Stelle über einen Grundfelsen aus Kalkstein, der zwischen dem Mount Rundle und dem Tunnel Mountain verläuft.
Man erzählt sich von dieser Stelle, dass die Fälle als Kulisse in dem Hollywoodfilm "Der Fluß ohne Wiederkehr" dienten. Marylin Monroe und Robert Mitchum, die beiden Hauptdarsteller des Films, sollten eine Szene drehen, in der die dramatischsten Augenblicke von Stuntmen übernommen werden sollten - nämlich die Floßfahrt den Wasserfall hinunter. Bei einleitenden Aufnahmen mit den beiden Stars geriet das Floß jedoch außer Kontrolle, und die Szene wurde mit den zwei Hauptdarstellern gedreht - und war so gut, dass sie in den Film übernommen wurde.
Neben den Fällen kann man den Berg hochsteigen und sich in die Rolle der beiden
Schauspieler versetzen.
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Interessieren Sie folgende Informationen zur Reisevorbereitung?
City Guide Calgary
Routenplaner Calgary - Banff - Lake Louise
Guide Lake Louise
Oder suchen Sie bei den folgenden Webseiten nach mehr Information:
http://www.travelworldonline.de/cityguidebanff.html