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Whitehorse Canada Visitor Guide

Direktflug mit CONDOR

Facts

  • Einwohnerzahl: 23 474 Einwohner
  • Hauptstadt des Yukon Territoriums
  • 703 m.ü.M.
  • Fahrzeit von Whitehorse nach:
    • Dawson City 6 Stunden
    • Skagway 2,5 Stunden
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Lage

Whitehorse liegt am Yukon River an der Stelle, an der während des Klondike Goldrausches die Goldsucher die Whitehorse Rapids, starke Stromschnellen im Fluss, zu überwinden hatten. Heute liegt die Stadt am Verkehrsknotenpunkt in alle Richtungen des Yukon Territoriums. Von hier aus führt der Klondike Highway 527 km nach Dawson City. Der Alaska Highway stellt die Straßenverbindung in den Süden Kanadas und nach Alaska im Norden her. Etwas südlich von Whitehorse zweigt der südliche Teil des Klondike Highways nach Skagway ab.
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Klima

Das Klima in Whitehorse ist wechselhaft. Die Wintertemperaturen können sehr unterschiedlich sein. Die kälteste je gemessene Temperatur war -52° C, die wärmste 35° C. Durchschnittlich beträgt die Januartemperatur -21° C und die Julitemperatur 14° C. Die Jahresniederschlagsmenge liegt bei 1284 mm. Dabei verteilt sich der Niederschlag gleichmäßig auf Winter und Sommer.

In diesen Gebieten sind die Tage im Sommer sehr lang, während sie im Winter viel kürzer als in Zentraleuropa sind. Zur Sommersonnwende am 21. Juni hat der Tag 19 Stunden, 11 Minuten Tageslicht, bei der Wintersonnwende am 21. Dezember sind es nur 5 Stunden und 37 Minuten.
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Geschichte

Während des Klondike Goldrausches Ende des 19. Jahrhunderts kamen die ersten weißen Abenteurer in die Region an den Whitehorse Stromschnellen, die länger blieben. Hier waren die Glückssucher, die von der Küste über den White Pass und den Bennett Lake hierher gekommen waren, gezwungen, unter den strengen Blicken der North West Mounted Police ihren Besitz durch die starke Strömung des Yukon zu befördern. Fährmänner waren den eiligen Goldsucher behilflich.

Als 1900 die White Pass Railroad fertig war, die Skagway mit dem Yukon verband, entwickelte sich dieses Lager zur Endstation der Eisenbahn. Die Reisenden stiegen hinter den Stromschnellen um in Heckraddampfer, die den Yukon hinunter bis Dawson City und weiter bis St. Michael an der Mündung des Yukon in die Beringsee fuhren.

Der Schwatka Lake bei Whitehorse

Der Name Whitehorse (weiße Pferde) stammt aus dieser Zeit. So bezeichnete man die schaumgekrönten Stromschnellen, die die Passage des Yukon an dieser Stelle so schwierig machten. Heute sind diese nicht mehr zu erkennen, da der Fluss inzwischen aufgestaut wurde zum Schwatka Lake, der heute als Start- und Landebahn für Wasserflugzeuge genutzt wird. Der See ist nach einem Leutnant der US Armee benannt, der 1883 als Entdecker hier vorbeikam.

Bald nach der Fertigstellung der Eisenbahn ging die Zahl der Goldsucher zurück, die mit der Bahn ankamen. Die Existenz der Bahn war der Grund, dass Whitehorse nicht das Schicksal vieler Boomtowns im kanadischen Norden erlitt, die nach dem Ende ihrer wirtschaftlichen Blüte wieder schnell von der Bildfläche verschwanden. Whitehorse entwickelte sich zum Verkehrsknotenpunkt im Yukon Territorium. Zunächst kreuzten sich die Bahnlinie und der Yukon, auf dem die Heckraddampfer in die frühere Hauptstadt Dawson City fuhren. Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Fluss die einzige Verkehrsverbindung, die weiter ins Territorium führte.

Das änderte sich, als die Japaner Amerika angriffen. Innerhalb von kürzester Zeit wurde 1942 der Alaska Highway aus dem bis dahin unerschlossenen Busch gestampft. Whitehorse war das Hauptquartier für den westlichen Bauabschnitt. Fort St. John im nördlichen British Columbia war Sitz des östlichen Baulagers. Innerhalb von wenigen Monaten entstand eine Straße, die im wesentlichen einem Pfad folgte, der im Winter zwischen Whitehorse und dem Kluane Lake mit Hundeschlitten befahren wurde.

Der Bau des Alaska Highways brachte in kurzer Zeit Tausende von amerikanischen Soldaten und Arbeitern in den Norden und sorgte für eine zweite Blütezeit der Stadt im Yukon Territorium. Nach Kriegsende wurde die Militärstraße für die öffentlichkeit zugänglich gemacht, und neue wirtschaftliche Anreize entstanden, als Bergbaugesellschaften nach Mineralienvorkommen zu suchen begannen und fündig wurden. Kupfer, Silber, Blei und Zink wurden und werden in verschiedenen Teilen des Yukon abgebaut und Whitehorse wurde wegen seiner zentralen Lage zum Verwaltungssitz vieler Bergbaugesellschaften. Die Chamber of Mines hat ihren Sitz in der Stadt.

Die Lage von Whitehorse am Verkehrsknotenpunkt des Yukon war der Grund, dass 1953 Dawson City den Rang als Hauptstadt des Territoriums verlor. Parlaments- und Verwaltungsgebäude wurden nach Whitehorse verlegt.

1950 begann man mit dem Bau des Klondike Highway zwischen Whitehorse und Dawson City, der 1955 fertiggestellt wurde. Die Heckraddampfer konnten wegen der niedrigen Brücken über den Yukon River auf der Strecke nicht mehr eingesetzt werden und der Flussverkehr wurde eingestellt. 1981 wurde der südliche Teil des Klondike Highway nach Skagway ausgebaut, und Whitehorse stellt damit den Knotenpunkt dar, an dem die beiden großen Straßen durch das Yukon Territorium treffen.
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Sehenswürdigkeiten

  1. Die SS Klondike
  2. Das MacBride Museum
  3. Die alte Blockhauskirche
  4. Regierungsgebäude
  5. Die Yukon Gardens
  6. Whitehorse Rapids Fishway
  7. Blockhochhaus
  8. Das Yukon Transportation Museum
  9. Das Yukon Beringia Interpretive Centre

Die SS Klondike

Der Raddampfer liegt am Yukon River am Ende der 2nd Avenue. öffnungszeiten: Mitte Mai bis Mitte September. 20minütiger Film, Führungen alle halbe Stunde. Tel. (867)667-3970.

Der letzte Raddampfer, der den Yukon seit 1937 befuhr wurde in den fünfziger Jahren in Whitehorse auf Dauer festgemacht und ist heute Museum.
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Das MacBride Museum

1st Avenue zwischen Steele und Wood St., öffnungszeiten: tgl. 10.00 - 18.00, Juni, Juli, August, restliche Zeit nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (867)667-2709

Das Museum befasst sich mit der Natur- und Kulturgeschichte des Yukon. Spezialausstellung zur Zeit des Goldrauschs. Sam McGee's Hütte vor dem Museum.
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Die alte Blockhauskirche

Ecke Elliott/3rd St.

Die anglikanische Kirche wurde im Jahr 1900 erbaut. Das Museum in der Kirche befasst sich mit der Geschichte der Mission im Norden Kanadas.
Attraktionen top Yukon Mission

Regierungsgebäude

2nd Ave./Hawkins, Öffnungszeiten: 9.00 - 17.00 Uhr

In diesem großen Bau ist die Legislative und Verwaltung des Yukon Territoriums untergebracht. In der Eingangshalle hängt ein Wandgemälde mit einer Länge von 37 m, das die Geschichte des Yukon darstellt. Auf den 24 Tafeln sind Episoden der Geschichte dargestellt: unter anderem die Ankunft Sir John Franklins auf Herschel Island im Jahr 1825, der Goldrausch am Klondike und die Ankunft des ersten Autos. Das wandgemälde wurde in Vancouver von David MacLagen hergestellt.

Im Saal der Legislative hängt ein Gobelin, der die Staatsblume des Yukon, das Weidenröschen, darstellt. In der Bibliothek hängen Gobelins, die die Rolle der Frauen bei der Entwicklung des Territoriums zeigen. Die Stickbilder wurden von etwa 2500 Frauen aus dem Yukon hergestellt.
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Die Yukon Gardens

An der Kreuzung des Robert Service Ways mit dem Alaska Highway, öffnungszeiten: tgl. im Sommer

Dies ist der einzige Botanische Garten des Nordens. Mehr als 100000 Wild- und Hauspflanzen, Gemüse, Kräuter und Obst werden hier gezeigt.
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Whitehorse Rapids Fishway

Am Ende des Nisutlin Drive im Vorort Riverdale. Tgl 9.00 - 17.00 Uhr vom 25. Mai bis 1. Juli, 8.00 - 22.00 Uhr von Juli bis September. Erklärungstafeln und Aussichtsplattform.

1959 wurde diese Fischleiter errichtet, um den Königslachsen und anderen Fischarten den Weiterweg ins Landesinnere um den Damm der Yukon Energy Corporation herum zu ermöglichen.
Attraktionen top Lachsleiter

Blockhochhaus

An der Lambert St. zwischen 2nd und 3rd Ave.

Diese noch bewohnten mehrstöckigen Blockhäuser sind die Yukon Version von Hochhäusern.
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Das Yukon Transportation Museum

Am Alaska Highway in der Nähe des Flughafens, Öffnungszeiten: tgl. 9.00 - 18.00 Mitte Mai - Mitte September; Film, Souvenirladen

Hier werden alle Arten von Transportmöglichkeiten im Norden gezeigt: ein Nachbau der Queen of the Yukon, das Schwesterflugzeug von Lindbergh's Spirit of St. Louis, Eisenbahnwagons, Oldtimer, Hundeschlitten, Postkutschen. Außerdem gibt es Ausstellungen zum Chilkoot Trail, dem Canol Highway und den Buschpiloten im Norden.
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Das Yukon Beringia Interpretive Centre

Neben dem Transportation Museum am Alaska Highway, Film, Führungen. Öffnungszeiten: Sommer: tgl. Mitte Mai - Mitte September, Mai und September: 9.00 - 18.00 Uhr, Juni - August: 8.30 - 19.00 Winter (Oktober - Mitte Mai): Sonntag, 13.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung. Tel. (867) 667-8855

Ausstellungen zur Prähistorie des Yukon Territoriums, als Säbelzahntiger und Mammuts diese Region bevölkerten.
Attraktionen top Beringia Landbridge



Literatur:

Links:

Wildlife in Whitehorse: A Guide to our Natural Areas (.pdf-Format)

http://www.travelworldonline.de/cityguidewhitehorse.html

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