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Hernando de Soto - Entdeckung Georgias, 1540 zu Favoriten hinzufügen

Hernando de Soto und die Entdeckung Georgias

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Herkunft und Jugend
Rückkehr nach Spanien
Die Entdeckung Georgias, 1540
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Geschichte Georgia

Herkunft und Jugend

Hernando de Soto wurde um 1500 in Villanueva de la Serena, Badajoz in Spanien geboren. Als Sohn einer Adelsfamilie verbrachte er seine Jugend in der neuen spanischen Kolonie Panama und wuchs auf mit einem geschärften Sinn für Besitz, Land und Landrechte. Als er dreizehn Jahre alt war, entdeckte Juan Ponce Florida, und Balboa sah als erster Europäer den Pazifischen Ozean.

Kurze Zeit später schloss sich der junge de Soto den Truppen Balboas an und erlernte in den Wäldern Nicaraguas, wie die Eingeborenen des Landes unterworfen wurden. Die Gewaltbereitschaft, die er im Laufe seines ganzen Lebens an den Tag legte, lernte er in jenen Tagen. Er erhielt den Beinamen "Kind der Sonne", weil er Eingeborenendörfer gerne bei Sonnenaufgang überfiel, um deren Dorfhäuptling zu entführen und so die Dorfbewohner zur Arbeit zu pressen. Frauen wurden als Tauschware angesehen. Seine Lehrjahre bei Balboa fanden ein jähes Ende als dieser von einem eifersüchtigen Rivalen getötet wurde.

Er trat in den Dienst Francisco Pizarros und schloss sich dessen Expedition in die peruanischen Berge an, um sich ein eigenes Vermögen zu erbeuten. Mit einer kleinen Truppe von 15 Kavalleristen lud er den letzten Inkaherrscher Atahualpa zu einem Treffen mit Pizarro. Die Spanier nahmen den Herrscher in einem Hinterhalt gefangen, und obwohl dessen Volk ein gewaltiges Lösegeld in Gold bezahlte, wurde er hingerichtet. De Soto half Pizarro bei der Eroberung Cuzcos im Jahr 1533. Drei Jahre später kehrte er als reicher Mann nach Spanien zurück.
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Rückkehr nach Spanien

Im Mutterland erhoffte er sich die Anerkennung durch den königlichen Hof, fand dort jedoch nicht die Aufnahme, die er erwartet hatte. Andere Entdecker hatten die Konquistadoren in Verruf gebracht, und der König war nicht gut auf sie zu sprechen. Er heiratete Isabella de Bobadilla, deren Familie die Macht am Hofe innehatte, und bat den König um Ländereien.

Etwa zur gleichen Zeit erreichten die ersten Geschichten über erstaunlichen Wohlstand, auf den Cabeza de Vaca im Südwesten der heutigen USA gestoßen sein wollte, den königlichen Hof. Der König nahm dies zum Anlaß, de Soto den Titel des Gouverneurs von Kuba zu verleihen und ihm den Auftrag zu erteilen, die Osthälfte der heutigen USA zu erforschen.

De Soto suchte sich eine Truppe von Freiwilligen aus Spanien und Portugal zusammen, unter denen viele Afrikaner waren: Bauern, Soldaten, Händler, Buchhalter, Schiffsbauer, Zimmerleute, Priester und Schneider im durchschnittlichen Alter von 24 Jahren. Einige von ihnen waren bereits in der Neuen Welt gewesen, manche sogar mit de Soto. Diejenigen, die ein wenig Besitz ihr eigen nannten, brachten ihre eigenen Waffen, Pferde, Hunde und Bediensteten mit. Andere wurden von ihren Frauen begleitet. Sie alle segelten auf de Sotos Kosten nach Kuba auf Schiffen, die gefüllt waren mit Ausrüstungsgegenständen für die Erforschung Nordamerikas. Ziel dieser Reise war die Besiedlung des Landes nördlich von Neu Spanien.
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Die Entdeckung Georgias, 1540

1539 brach de Soto zusammen mit 640 Männern, deren Dienern und Frauen, einer Vielzahl von Tieren und eine Unmenge an Ausrüstungsgegenständen an Bord von neun Schiffen zu seiner Expedition durch das nordamerikanische Festland auf. Sie gingen im heutigen Florida an Land und mussten zu ihrem Ärger feststellen, dass die Indianer der Gegend geflohen waren, so dass sie diese nicht dazu zwingen konnten, ihre Schiffe zu entladen. Nach ersten Erkundungen verbrachten sie den Winter im nördlichen Florida.

Sie hatten von einem Indianerjungen von einem Land voller Gold gehört, das sich nordöstlich ihres Winterlagers befand und am Atlantischen Ozean lag. Diese Berichte reichten aus, um de Soto dazu zu veranlassen, seine Erkundung nach Norden fortzusetzen. Seine Truppen verließen am 3. März 1540 ihr Winterlager, überquerten den Chattahoochee River und gelangten damit auf das Territorium des späteren Georgia. Die Chronisten beschreiben das Land als äußerst fruchtbar und erzählen davon, wie sie auf Städte und Sümpfe stießen.

Die Indianer in den südlichen Teilen Georgias empfingen sie mit einem Überfall. Daher zog de Soto schnell weiter. Auf seinem Weg bemerkte er, wie sich die Indianersiedlungen veränderten. Die Heuhütten der Ureinwohner Floridas wurden ersetzt durch Unterkünfte, die mit Holzplatten bedeckt waren. In der Region der heutigen Stadt Montezuma traf die Expedition auf eine Gruppe freundlicher Indianer, die sie mit Geschenken empfing und bereitwillig Auskunft darüber gab, was sie auf ihrem Weg erwartete.

Auf ihrem weiteren Weg durchquerte die Expedition die heutigen Bundesstaaten Süd- und Nordcarolina und Alabama. Nach einem Zusammenstoß mit Choctaw Indianern in Alabama brachen sie auf nach Westen, überquerten den Mississippi River und erforschten das heutige Arkansas und weitere Regionen westlich des großen Flusses. De Soto sollte das Ende seiner Expedition nicht mehr erleben. Er starb am 21. Mai 1542 an einem Fieber am Ufer des Mississippi. Der Rest seiner Expedition erreichte im nächsten Jahr Neu Spanien.
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Weiterführende Links:

Hernando de Soto: a Brief History, von Dr. Lawrence A. Clayton
Native American Conquest, von Donald E. Sheppard
De Soto's Georgia Trails von Donald E. Sheppard

Weiterführende Literatur:

top Homepage

http://www.travelworldonline.de/desoto.html

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