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Gebirgsbildung der Sierra Nevada zu Favoriten hinzufügen
Fläche
Auseinanderbrechen Pangäas
Subduktion der Farallonplatte
Batholithen aus Magma bilden sich
Erosion durch Gletscher und Flüsse
Weitere Auffaltung durch tektonische Bewegung
Links
Literatur
Geologie Kalifornien
Die Sierra Nevada ist die längste und höchste Bergkette der unteren 48 Bundesstaaten
in den USA. Bei diesem Gebirge handelt es sich um einen riesigen Granitblock, der
fast 690 km lang ist und zwischen 60 und 130 km breit. Seine Westhänge sind eher
flach, während die Berge im Osten auf mehr als 4200 m ansteigen.
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Die Sierra Nevada wurde in mehreren Abschnitten gebildet. Vor etwa 215 Millionen
Jahren brach der Superkontinent Pangäa auseinander und die nordamerikanische
und europäische Platte begannen nach Westen zu driften. Nordamerika reichte nur
bis zum heutigen Nevada, und die Region von Utah und Nevada war eine Hochebene.
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Als die beiden Platten sich von Pangäa entfernten, stieß die nordamerikanische Platte
auf die Farallon Platte westlich von ihr, die sich vor der pazifischen Platte
befand. Zwischen den beiden großen Erdplatten wurde die Farallon Platte unter die
amerikanische Platte gedrückt , wobei sie darunter wegschmolz und Magmataschen bildete.
Diese Teiche flüssigen Gesteins bildeten eine Reihe von Vulkanen vor der Westküste des
damaligen Nordamerika, die man heute als die Sierrabogenvulkane bezeichnet. Nordamerika
wanderte weiter nach Westen, kollidierte mit diesen Vulkaninseln und absorbierte sie
schließlich. Mit der Zeit verstärkten diese Vulkane die Westküste Amerikas, deren Überreste
heute unter dem Monobecken liegen.
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Vor etwa 70 Millionen Jahren trennte sich Nordamerika von Europa. Die amerikanische
Platte bewegte sich schneller nach Westen und die Farallonplatte verschwand darunter.
Diese steigende Spannung führte im Innern der amerikanischen Platte zur Bildung der
Rocky Mountains und beendete das Entstehen neuer Sierrabogenvulkane. Aber von dieser
Vulkanbildung blieben Kammern magmatischen Materials unter der nordamerikanischen Platte
zurück. In den letzten vier Millionen Jahren drang ein großer Batholith aus geschmolzenem
Material aus dem Erdinneren nach oben und erstarrte dort.
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Dieser Fels wurde durch Erosion freigelegt und stieg bei neu auftretenden, starken Schüben aus dem Erdinnern erneut in die Höhe, diesmal mit einer Schrägstellung nach Westen. Flüsse und Gletscher gruben sich tief in dieses Gestein ein und schufen so die Topographie, die man heute in diesem Gebirge findet.
Während der letzten Eiszeit reichte die große Eisdecke Nordamerikas bis nach Kansas. Näher zum Äquator hin bildeten sich mehrere 100 m dicke Gletscher in hohen Regionen, die die darunter liegenden Felsen bearbeiteten. In der vier Millionen Jahre alten Entwicklungsgeschichte der Sierra Nevada gab es fünf Perioden der Gletscherbildung, die ihre Spuren hinterlassen haben.
Die Schräglage der darunter liegenden Gesteine erhöhte die Geschwindigkeit der gebirgsformenden
Arbeit von Gletschern und Flüssen.
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Faltenbildung, d.h. das Brechen und Übereinanderschieben von verschiedenen alten Felsmassen,
folgt dem Hochheben an der Ostflanke des Gebirges und findet noch heute statt. Die Berge der
Sierra Nevada wachsen etwa einen Millimeter pro Jahr in die Höhe.
top Homepage
A Field Trip to Owens Valley/Mammoth Lakes
Geology and Natural History of Lake Tahoe,
The Formation of The Sierra Nevada Mountains
Plate tectonics and mountains
Selected links for some locations worth investigating...
Tectonic Evolution of Western North America, Baja California Moves Northwest
Baxter Reiseführer Kalifornien Nationalparks, München 1989, S. 334f.
David Gilligan, The Secret Sierra: The Alpine World Above The Trees, ISBN 1-893343-01-4
http://www.travelworldonline.de/gebirgsbildungsierranevada.html