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Ile d'Orleans - Rundfahrt

© e_chaya, Flickr
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Inselrundfahrt: 67 km - 1 Tag

Der Chemin Royal (Rte. 368) führt um die gesamte Insel und verläuft durch sechs verschiedene Gemeinden. Landschaftlich besonders lohnenswert ist der Abschnitt zwischen Ste.-Petronille bis St.-Francois. Vom Nordufer der Insel aus bieten sich Ausblicke auf die Wasserfälle von Montmorency und Mont Ste. Anne.


Ste.-Petronille - Hier befand sich die erste Siedlung auf der Insel (1649). Nach kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Irokesen in den 50er Jahren des 17. Jahrhunderts flüchteten die Huronen hierher. Damals stand hier eine kleine Kapelle, die heute nicht mehr existiert. Ab 1855 verband eine kleine Fähre die Insel mit Quebec, über die die Produkte verschifft wurden und erste Touristen hierher kamen. Wohlhabende Familien aus der Stadt errichteten viktorianische Villen auf der Insel als Ferienhäuser. 1866 entstand hier einer der ältesten Golfplätze Amerikas.
Kirche von Sainte-Petronille - links in den Chemin de l'Eglise abbiegen und rechts vor dem Ende der Sackgasse vor dem Golfplatz. Dazu gehört ein Kloster (1875), ein Pfarrhaus und eine Kirche (1871), entworfen von J.F. Peachy. Der Innenraum wurde von David Quellet entworfen.
La Goeliche - Dieses beeindruckende viktorianische Hotel und Restaurant mit Blick auf den St. Lorenz war erst unter dem Namen Chateau Bel Air und später als Manoir de l'Anse bekannt.


Ile d'Orleans © Copyright e_chaya, Flickr
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St.-Laurent - St. Laurent war das maritime Zentrum der Insel im 19. Jahrhundert, in dem Boote gebaut wurden, die typisch für die Region waren, die Schaluppen - Flachboote, mit denen Menschen und Waren von der Insel aufs Festland transportiert wurden, bis 1935 die Brücke fertiggestellt war. Das Dorf hat bis heute die einzige Marina der Insel mit Platz für 130 Boote.
Kirche von St. Laurent - (1861), neben der Marina. Außerdem gibt es eine kleine Prozessionskapelle neben dem Gerichtsgebäude.
Moulin Gosselin - In dieser ehemaligen Mühle befindet sich heute ein Restaurant.


Kirche von St.-Jean - 1679 von Monseigneur de Laval, dem Bischof von Quebec, gegründet, war dieser Ort Heimat für Seefahrer und Lotsen. Zwischen 1850 und 1860 kam es zu wirtschaftlichem Wachstum in der Region, als zahlreiche Lotsen aus dem Charlevoix hierher zogen. Im Friedhof des Ortes findet man noch viele Zeugnisse von Seefahrern, die auf See umkamen. Noch heute leben die Bewohner des Ortes wie früher vom Ackerbau und dem Strom.
Manoir Mauvide-Genest - 1.6.-3.9., tgl. 10.00-17.00 Uhr, 4.9.-Thanksgiving, Di.-So. 11.00-17.00 Uhr. Rest des Jahres geschlossen. Eintritt, 30 min. Führung, Tel. (419)829-2630. Dieses Haus wurde 1734 von Jean Mauvide, dem Chirurgen des Königs und einem erfolgreichen französischen Händler und seiner Frau Marie-Anne Genest erbaut. Durch den Handel mit Westindien zu Wohlstand gekommen, baute Mauvide das Haus zu einem Herrenhaus aus und kaufte 1752 die halbe Insel Seigneurie. Als seine Geschäfte sich verschlechterten, verkaufte er diese an seinen Schwiegersohn. 1926 kaufte Richter J. Camille Pouliot das Haus und renovierte es. Heute gilt es als bestes Beispiel eines Hauses aus der Zeit der französischen Herrschaft.
Es gibt ein Restaurant und Museum mit Möbeln aus der Sammlung von Richter Pouliot.
Kirche von St. Laurent - 25.6.-Labour Day tgl. 10.00-20.00 Uhr. Rest des Jahres geschlossen. Mit ihrem rotmetallenen Dach beherrscht die Kirche (1736) den Seefahrerfriedhof. Thomas Baillarge entwarf ihren Innenraum 1831, Louis-Bazile David schnitzte um 1812 die Kanzel und die Bank des Messners. Die Gemälde im Chor stammen von Antoine Plamondon.


© Copyright wiznoth, Flickr
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St.-Francois - Die Gemeinde wurde 1679 als Teil des Großgrundbesitzes von Francois Berthelot gegründet und umfasst den östlichen Teil der Insel und die kleinen Inseln Madame und Ruaux. Etwa 20 km von diesem Punkt entfernt wird das Süßwasser des St. Lorenz salzig.
Kirche von St.-Laurent - (1736) Sie wurde 1991 auf den alten Fundamenten rekonstruiert. Auf der Südseite befindet sich das Pfarrhaus (1867) mit großem Balkon. Eine Prozessionskapelle steht am Ortsrand.
Kurz hinter dem Ort gibt es einen Aussichtsturm, von dem aus man einen schönen Rundblick auf beide Ufer des St. Lorenz hat. Im Westen erblickt man den Mont Ste. Anne und die Küste von Beaupre.


Ste.-Famille - Gegründet von Monseigneur de Laval im Jahr 1661 mit einer ersten Kirche im Jahr 1669. Das interessanteste Gebäude im Ort ist ein Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert mit normannischen Stileinflüssen.
Kirche von Ste.-Famille - 23.6.-Labour Day tgl. 12.30-17.30 Uhr; bis 30.10. nur am Wochenende. Rest des Jahres geschlossen. Diese Kirche mit ihren drei Kirchtürmen gilt als wichtigste Kirche aus der Zeit der französischen Herrschaft. Zwischen 1743 und 1748 erbaut wurde sie 1807 erweitert um zwei seitliche Glockentürme. Im neoklassischen Innenraum (1921) von Thomas Baillarge neigt sich das Schiff zum Altar und Baldachin. Die geschnitzte Kuppel (1812) von Louis-Bazile David stellt den Sternenhimmel dar. Der Tabernakel des Hauptaltars von 1749 wurde von der Levasseur Familie geschaffen, die der Seitenaltäre von Pierre Florent, dem Bruder von Francois Baillarge. Rechts vom Schiff hängt ein Bild der Heiligen Familie, das Bruder Luc, einem Rekollektenmaler zugeschrieben wird, der Neufrankreich etwa um 1670 besuchte.


Ste.-Pierre - Hier gibt es zwei Kirchen. Als die Gemeindemitglieder 1955 eine neue Kirche bauten, erwarb die Regierung die alte Kirche (zwischen 1715 und 1719) und schützte sie vor dem Abriß.
Alte Kirche - Mai-Okt. Mo.-Sa. 9.00-12.00, 13.00-18.00 Uhr, So. 11.00-18.00 Uhr. Rest des Jahres geschlossen außer zur Messe. Während der Eroberung zerstört wurde die Kirche 1775 restauriert und vergrößert, als der Pfarrer der Gemeinde zum Hilfsbischof von Quebec City ernannt wurde. In den 1830ern wurde sie von Thomas Baillarge umgebaut. Im Inneren befinden sich drei Altäre von Pierre Emond und eine aus Holz geschnitzte Lampe.


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