Besten Hochland Kaffee trinken in Salzburg – im 220 Grad Rösthaus und Cafe

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Aromatischer Arabica-Espresso aus dem Hochland von Äthiopien
Aromatischer Arabica-Espresso aus dem Hochland von Äthiopien © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

 

Aus Anlass des eat and meet Festivals waren wir vor wenigen Wochen in Salzburg. Diese kulinarische Veranstaltung findet jedes Jahr statt, und dabei präsentieren verschiedene Restaurants, Cafes und Geschäfte ihre Spezialitäten – ein echtes Fest für Genießer. Dabei besuchten wir auch das 220 Grad Rösthaus und Cafe in der Chiemseegasse 5, das etwas abseits des Trubels in der Altstadt in einer versteckten Seitengasse liegt. Der Espresso aus äthiopischen Arabica-Bohnen erweist sich als ein Highlight für den Gaumen, schmeckt er doch besonders aromatisch und intensiv, fast ein wenig nach Zitrone. Genauso muss Kaffee schmecken!

 

Kaffeebohnen aus aller Welt warten aufs Rösten
Kaffeebohnen aus aller Welt warten aufs Rösten © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

 

Dass der Geschmack von Kaffee von vielen Faktoren abhängt, erfahren wir anschließend im hauseigenen Rösthaus von 220 Grad in der Maxglaner Hauptstraße 29 in Salzburg, wo Alois und Margret Macheiner, die Inhaber des Cafés, ihren eigenen Kaffee rösten. Da liegen Säcke mit Kaffeebohnen aus Huila in Kolumbien, aus Brasilien oder aus Kuba und dem Hochland von Äthiopien, die darauf warten, frisch geröstet zu werden und im angeschlossenen Verkaufsraum an Kaffeeliebhaber verkauft zu werden. Je nach Herkunft, Lage und Anbaugebiet duftet und schmeckt der Kaffee anders, der daraus hergestellt wird.

 

So sieht Kaffee aus
So sieht Kaffee aus © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

 

Die Macheiners haben ihre Liebe für guten Kaffee zum Beruf gemacht und reisen durch die Welt auf der Suche nach den aromatischsten Kaffeesorten und unterschiedlichen Geschmackserlebnissen, die die kleine braune Bohne hervorbringen kann. Dabei lernen sie viele ihrer Kaffeelieferanten und der Kaffeebauern persönlich kennen und helfen zusammen mit ihren Kindern schon mal mit, neue Kaffeeplantagen anzulegen oder frische Bohnen zu ernten.

 

Hier werden die Kaffeebohnen geröstet
Hier werden die Kaffeebohnen geröstet © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

 

Wir erfahren, dass es zwei unterschiedliche Arten von Kaffeebohnen gibt, die milde und hocharomatische Arabica-Bohne, die ursprünglich aus dem Hochland von Äthiopien stammt und von dort ihren Siegeszug um die Welt angetreten hat, und die kräftige Robusta-Bohne, die im Tiefland wächst und Kaffee von intensivem Geschmack hervorbringt. Kaffee wird häufig von Kleinbauern angebaut, von diesen getrocknet und wird ungeröstet in die Länder geliefert, in denen er getrunken wird. „Oft“, so erklärt uns Margret Macheiner, „trinken die Bauern selbst gar keinen Kaffee und können die Qualität nicht aus eigener Erfahrung einschätzen. Wir versuchen, sie dahin zu bringen, den eigenen Kaffee auch selbst zu verwenden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, worauf es uns ankommt.“

 

Der Duft von frisch geröstetem Kaffee im 220 Grad Rösthaus in Salzburg
Der Duft von frisch geröstetem Kaffee im 220 Grad Rösthaus in Salzburg © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

 

Erst im Rösthaus von 220 Grad in Salzburg erhält der Kaffee beim Röstvorgang sein endgültiges Aroma. Dabei entscheidet sich, wie der Kaffee in der Tasse letztendlich schmeckt. „Dabei müssen wir bestimmte Temperaturen und die Dauer des Röstvorgangs genau beachten. Wird die Bohne zu lange oder zu heiß geröstet, wird der Kaffee schnell bitter“, erklärt uns Alois Macheiner.

 

Im 220 Grad Cafe in Salzburg kann man den Kaffee kosten
Im 220 Grad Cafe in Salzburg kann man den Kaffee kosten © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

 

Wie unterschiedlich Kaffee aus verschiedenen Anbaugebieten der Welt schmecken kann, erleben wir schließlich selbst bei unserer Kaffeeverkostung: von mildem und aromatischem Kaffee aus äthiopischen Hochlandbohnen oder Hochlandkaffee aus Nicaragua und Guatemala bis hin zu kräftigen Robusta-Kaffees reicht die Palette der Geschmacksrichtungen. Eines ist für uns nach diesem Besuch bei den Macheiners auf jeden Fall sicher: wir werden bei unserem Kaffee-Kauf in Zukunft stärker auf die Bohne und deren Herkunft achten, um den für uns besten Kaffee zu bekommen.

 

 

Öffnungszeiten Café
Di-Sa 9-18 Uhr
Feiertage geschlossen
Chiemseegasse 5
5020 Salzburg
0662/827881

Öffnungszeiten 220GRAD Rösthaus
Mo-Fr 14-19 Uhr, Sa 9-13 Uhr
Maxglaner Hauptstraße 29
5020 Salzburg
0662/909897

 

Quelle: eigene Recherchen vor Ort mit freundlicher Unterstützung von Tourismus Salzburg

Wie man Kaffee verkostet, beschreibt Gudrun Krinzinger von reisebloggerin.at :
http://www.reisebloggerin.at/2014/04/220-grad-roesthaus-und-cafe-salzburg/
Elena Paschinger von Creativelena zeigt in ihrem Blog, wie der Röstvorgang für guten Kaffee abläuft:
http://www.creativelena.com/reiseblog/meine-gourmetreise-nach-salzburg-beim-letzten-mahl-ist-mahlen-angesagt
Was geschieht, bevor der Kaffee nach Europa kommt, könnt Ihr im Blog von Claudi um die Welt nachlesen:
Wie ich in Honduras Hochland-Kaffee schnupperte


Weitere Tipps für Salzburg Reisen gibt’s in unserem eBook

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Text: © Copyright , TravelWorldOnline
Fotos:  © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Video:  © Copyright Petar Fuchs, TravelWorldOnline


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2 Antworten

  1. […] Wo man in Europa diesen Kaffee dann genießt? Bei diversen Kaffeeketten, oder auch in alten Traditionshäusern wie diesem. […]

    • Monika Fuchs
      | Antworten

      Der Besuch einer solchen Kaffeeplantage ist sicher sehr interessant, Claudia. Hast Du dazu auch eine Adresse?

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