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Wale und Walarten
Von Bartenwalen und Zahnwalen

Walarten

Insgesamt gibt es etwa 80 unterschiedliche Walarten. Diese lassen sich unterteilen in zwei Gruppen, deren Hauptunterschied in der Art der Nahrungsaufnahme besteht: Zahnwale haben ein Gebiss und ernähren sich von Fischen, Kraken, Quallen und größeren Meerestieren. Die Mundhöhle von Bartenwalen, zu denen die größten Walarten gehören, ist dagegen von einer Art Sieb aus Barten bestückt, das sind lange Fäden, die aus demselben Material wie unsere Fingernägel bestehen und die vom Oberkiefer herabhängen. Durch dieses Sieb filtern sie winzige Meerestiere wie Plankton und Krillkrebse aus dem Wasser.
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Blubber

Wichtig ist für die Wale eine Fettschicht - der "Blubber" - die sie gegen die sehr unterschiedlichen Wassertemperaturen in ihrem Lebensraum schützt. Deren Dicke variiert nach Walart, der Jahreszeit und dem Nahrungsangebot. Wale, die lange Wanderungen durch die Weltmeere unternehmen, besitzen am Anfang der Sommermonate - wenn sie in ihren Futtergründen in der Arktis oder Antarktis ankommen - nur noch eine dünne Speckschicht und mästen sich regelrecht in den üppigen Sommermonaten der Polarregionen. Im Winter ziehen sie dann in die Äquatorialzonen, wo sie ihre Jungen zur Welt bringen. Bei den Grönlandwalen erreicht der Speckpanzer eine Dicke von bis zu 70 cm.

Allerdings birgt die Dicke des Blubber auch Gefahren: gerät ein Wal aus dem Wasser, kann die Isolationswirkung des Specks lebensgefährlich werden. Gestrandete Wale heizen sich bis zum Überhitzungsschock auf und haben außerhalb des kühlenden Wassers kaum Überlebenschancen.
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Atmung

Wie alle Säugetiere benötigen Wale Luft zum Atmen. Daher müssen sie regelmäßig auftauchen, um an der Wasseroberfläche ihre Lungen durchzuventilieren und mit frischem Sauerstoff zu füllen. Allerdings können sie wesentlich länger unter Wasser bleiben als andere Säugetiere, denn sie haben sich im Laufe der Evolution an ihren Lebensraum angepasst. Die Nasenöffnungen liegen im oberen Kopfbereich und befinden sich damit an einer Stelle, die als erste über Wasser auftaucht. Nach seinem Tauchgang presst der Wal kondensierte Luft durch das "Blasloch" aus, was wie eine Wasserfontäne aussieht und den Walfängern die Identifikation ihrer Beutetiere erleichterte, denn der Blas unterscheidet sich von Walart zu Walart.
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Tauchgang

Je nach Beutetieren variiert die Tauchtiefe der unterschiedlichen Walarten. Krill und verschiedene Fischarten lassen sich schon bei Tiefen bis zu 50 m erbeuten. Pottwale, die sich von Tiefseekraken ernähren, tauchen dafür jedoch in sensationelle Tiefen von über 2 km sehr steil ins Dunkel des Ozeans. Dort können sie dann bis zu eineinhalb Stunden ausharren.

Bei einem Landsäugetier würde in solchen Meerestiefen der Körper allein durch den immensen Wasserdruck zerquetscht. Der Körper eines Pottwals ist diesen Umständen jedoch angepasst. Stimmt die Aussage des britischen Biologen Malcom R. Clark, dann können Pottwale ihr spezifisches Gewicht verändern, indem die Tiere beim Tauchgang ihre Atemwege "fluten".
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Schwimmen

Die quergestellte Schwanzflosse, die "Fluke", treibt die Wale bei ihrer Fortbewegung durchs Wasser voran. Die Vorderflossen, die "Flipper", dienen der Steuerung. Beim Schwimmen können die schnellsten Wale auf Langstrecken eine Geschwindigkeit von bis zu 18 km/h und auf Kurzstrecken sogar bis zu 37 km/h erreichen.
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Walgesang

Häufig wird der Gesang der Wale als "Kommunikation" fehlinterpretiert. Delphine und Wale korrespondieren miteinander durch das Austauschen verschiedener Töne. Dabei hat man festgestellt, dass bestimmte Walfamilien ihre eigenen Laute und Lautfolgen benutzen. Dies hat jedoch mit "Intelligenz" nichts zu tun. Vielmehr nutzen sie die festgelegten Lautfolgen, um sich in den Weiten des Ozeans wieder zu finden oder bei bestimmten Situationen. Imponierend ist jedoch, dass diese Walgesänge Kontakte zwischen Familiengruppen erlauben, die mehr als 100 Seemeilen voneinander entfernt unterwegs sind.

Berühmt sind vor allem die Buckelwale für ihre Gesänge.
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Zahnwale

Gründelwale

  • Narwal
  • Beluga

Pottwale

Bartenwale

  • Glattwal
  • Grauwal
  • Blauwal
  • Finnwal
  • Zwergwal
  • Buckelwal


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Gute Möglichkeiten zur Walbeobachtung

Neuengland:

Alaska:

Ostkanada:

Westkanada:


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Reisen auf den Spuren der Wale

Neuengland inkl. Niagarafälle
Neuengland und New York
Best of New England
New England Country Inns
Westkanada Rundreisen
Weitere Westkanada Rundreisen
Ostkanada Rundreisen

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Links

Whaling Days - Walfang in Massachusetts

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Literatur

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