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Fahrzeit Tal des Yoho River: 30 Minuten
(mit den angegebenen Stops ca. 1 Std. 15 Min.)
Knapp einen Kilometer nach der Abzweigung befindet sich in einem Blockhaus das Informationsbüro des Yoho Nationalparks. Vom Parkplatz aus hat man einen schönen Blick auf den Kicking Horse River.
An den Hängen des Mt. Field an der Nordseite der Straße erinnern Eingänge zu Minenschächten an die alte Kicking Horse Mine. Ende des 19. Jahrhunderts, als die Eisenbahnlinie der Canadian Pacific Railroad gebaut wurde, entdeckte man Blei und Zink. In den Minen am Mt. Field und Mt. Stephen baute man mehr als 60 Jahre lang Erz ab, das Blei, Zink und Silber lieferte. Erst 1952 wurden diese Bergwerke stillgelegt, da sich der Abbau nicht mehr lohnte.
Vom Parkplatz aus ist der Blick auf den Mt. Stephen spektakulär. Ein Tunnel der Canadian Pacific Railroad
durchquert die unteren Felsen des Bergs und Schneeschutzhütten schützen die Gleise vor Lawinen im Winter.
Dass auch Felsrutsche stattfinden, zeigt eine riesige Geröllhalde an der linken Hangseite des Berges.
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Der Campingplatz des Parks kurz hinter dem Informationszentrum liegt mitten im Wald. Er bietet Schutzhütten und Duschhäuser. Wer Ruhe sucht, findet sie hier eher als auf den großen Nationalparkplätzen im Banff oder Jasper Nationalpark.
Man kann keine Plätze reservieren. Daher sollte man in der Hochsaison versuchen, so früh wie möglich
einen Stellplatz zu bekommen, da man sonst das Nachsehen hat.
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Aussichtspunkt auf den Spiraltunnel
Von einer Schotterausfahrt rechts der Straße bietet sich ein Blick auf den Spiraltunnel der Canadian
Pacific Railroad.
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An dieser Stelle mündet der Yoho River in den Kicking Horse River. An der Farbe des Wassers können die
beiden Flüsse gut unterschieden werden. Das Wasser des Kicking Horse Rivers, das ebenso wie das des
Yoho Rivers aus Gletschern stammt, lagert sein Erosionsmaterial in mehreren Teichen und Seen unterwegs ab und
ist daher klar. Der Yoho River transportiert sein milchiges Gletscherwasser aus dem Waputik Eisfeld direkt
heran und enthält noch die feinen Abriebpartikel aus den Gletschern.
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Serpentinen (ab hier ist die Straße für Wohnanhänger nicht mehr befahrbar)
Die scharfen Kurven der drei Serpentinen sind für Autos mit Wohnanhänger verboten. Innerhalb von weniger
als einem Kilometer führt die Straße den steilen Hang hinauf. Busse und große Campingfahrzeuge (ohne Anhänger)
müssen den mittleren Teil der Strecke rückwärts fahren, bis sie die Leitplanken berühren, um die 180° Kurven
zu schaffen. Sie sind dabei nur Zentimeter vom Abhang entfernt, und die Fahrer brauchen gute Nerven.
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Die nächsten Kilometer führt die Straße an Steilhängen vorbei, von denen jedes Jahr Lawinen abgehen. Deswegen wird die Straße den Winter über gesperrt und im Frühjahr oft erst spät geöffnet.
Umgerissene Bäume und nur mit Buschwerk bewachsene Hänge sind deutliche Hinweise auf die Gewalt des Schnees,
der diese Schneisen schafft. Im Frühjahr sind diese Gebiete die ersten Stellen, die Bären auf der Suche nach
Kadavern umgekommener Tiere absuchen.
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Der Höhepunkt der Fahrt ins Tal des Yoho River liegt am Ende der Straße: die Takakkaw Wasserfälle. Takakkaw bedeutet "der Großartige", ein passender Name - vor allem zur Schneeschmelze im Frühjahr, wenn das Wasser aus dem Daly Gletscher des Waputik Eisfelds 380 m über zwei Stufen ins Tal donnern.
Die Takakkaw Falls sind Kanadas höchste Wasserfälle, und sie gehören zu den zwölf höchsten Fällen der Welt. Der untere Teil der Fälle hat eine Höhe von 254 m.
Vom Parkplatz am Ende der Straße führt ein Weg am Yoho River entlang von einem Picknickplatz zu einer
Brücke, die den Weg zu den Fällen weist.
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