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Die globale Erwärmung und ihre Auswirkungen auf das Yukon TerritoriumNeuere Forschung
Nach den Erkenntnissen des Berichts "Global Warming and Terrestrial Biodiversity Decline", der vom World Wildlife Fund Canada, der David Suzuki Foundatoin und der Inuit Tapirisat of Canada im August 2000 herausgegeben wurde, ist mehr als ein Drittel des Lebensraumes der gesamten Erde durch die globale Erwärmung bedroht. Besonders die Lebensräume in Kanadas Norden sind dafür besonders anfällig. Dr. Jay Malcolm, Assistant Professor für Forstwirtschaft an der Universität Toronto, sagt voraus, dass sich bestimmte
Tierarten in großen Teilen der Welt 10 mal schneller als während der letzten Eiszeit bewegen müssten, um zu
überleben. In vielen Teilen der Arktis sind Tierarten wie Karibus, Walrösser und EisYukonerwärmungbereits von den
Auswirkungen betroffen und haben Probleme, ihre herkömmlichen Jagdmethoden von Treibeisplatten aus anzuwenden. Schnee- und EisverhältnisseDie Schneeverhältnisse im Yukon werden sich durch die globale Erwärmung verändern. Die Forschung nimmt an, dass die Schneesaison kürzer sein wird. Allerdings wird sich mehr Schnee ansammeln. Die Tierwelt hätte demnach Probleme, ausreichend Nahrung zu finden. Im Frühjahr wird die Schneeschmelze größere Folgen zeigen und viele Flüsse stärker über die Ufer treten. Schwerwiegender für die Menschen dürfte das stärkere Abschmelzen des Dauerfrostbodens sein. Zur Permafrostzone gehören die Regionen, in denen der Boden länger als zwei Jahre gefroren bleibt. Schmilzt dieser Boden, so sind die Infrastruktur des Landes, Gebäude und andere menschliche Einrichtungen wie Pipelines oder Bergbaugebiete gefährdet. In den nördlichen Gebieten des Yukon Territoriums werden Leitungen für Strom und Wasser oberirdisch verlegt,
um zu verhindern, dass sie im Dauerfrostboden versinken. Straßen wie der Dempster Highway müssen auf einem
hohen Unterbau gebaut werden, um nicht im aufgetauten Permafrost zu versinken. Im Winter werden Eisstraßen
angelegt, die dann über mehrere Monate die einzige Straßenverbindung zu den nördlichen Orten bieten. Wartungsarbeiten
an diesen Eisstraßen nehmen immer mehr zu, da das Eis schneller auftaut oder gar nicht mehr stark genug zufriert,
um diese Verkehrsverbindungen aufrecht zu erhalten. Die Zeiten, in denen diese Straßen genutzt werden können,
werden kürzer. Folgen für die TierweltSchon jetzt ist spürbar, dass die Tierwelt des Yukon sich verändert. Im hohen Norden sind die Karibuherden
und Moschusochsen bedroht. EisYukonerwärmungkönnen nicht mehr von Eisschollen aus auf Robbenjagd gehen, wie sie es
gewohnt sind. Das Leben in den Flüssen und Seen ändert sich mit jedem Grad, das die Erde sich erwärmt. Und
neue Tierarten dringen in die nördlichen Gebiete vor. Grizzlies tauchen Gebieten auf, in denen man sie noch nie
gesehen hat. Kyoto Übereinkunft zur Reduzierung der Treibhausgase1997 hat auch Kanada die Übereinkunft von Kyoto zur Reduzierung der Treibhausgase unterzeichnet und sich verpflichtet, bis 2012 den Ausstoß auf bis zu 6 Prozent unter den Messwerten von 1990 zu senken. In einem Aktionsplan sollen mehrere Projekte gefördert werden, die dies bewirken sollen: - Die Entwicklung kosteneffektiver Technologie soll gefördert werden, die die Reduzieren von Treibhausgasen
zur Folgen hat. Ob dies jedoch realisiert werden kann, hängt von der Durchhaltekraft der kanadischen Regierung ab, die erst im
April 2001 eine Klausel im Abkommen über eine gesamtamerikanische Freihandelszone die Verpflichtung zur
Durchsetzung der Emissionsreduktion aus ihrem Aktionsplan entfernt hat.
FTAA prove fears wellfounded: Kyoto
Protocol commitment dropped! http://www.travelworldonline.de/yukonerwaermung.html
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