Ende September – im Spätsommer – waren wir auf einem Roadtrip auf der Großglockner Hochalpenstraße unterwegs. Wir hatten unsere Reise so geplant, dass wir perfektes Wetter für die Fahrt über die Panoramastraße hatten. Dafür danken wir besonders dem Hotel Kärntnerhof in Heiligenblut, das uns zu dieser Reise eingeladen hatte. Da für die ursprünglich vorgesehenen Tage schlechtes Wetter vorhergesagt war, verlängerten wir unseren Aufenthalt in diesem Hotel um einen Tag. So konnten wir die Großglockner Hochalpenstraße bei perfektem Wetter genießen.

 

Das Fuscher Tal vom Piffkar
Das Fuscher Tal vom Piffkar

 

Großglockner Hochalpenstraße im Spätsommer

Bei strahlendblauem Himmel, warmen Sommertemperaturen und ganztägigem Sonnenschein nehmen wir uns einen halben Tag Zeit. Für die knapp fünfzig Kilometer lange Strecke zwischen Fusch im Salzburger Land, dem Großglockner und Heiligenblut in Kärnten brauchen wir die Zeit.  Immer wieder gibt es kleinere und größere Ausfahrten entlang der Straße. Sogar auf der Serpentinenstrecke von Fusch zum Fuscher Törl bieten sich ständig Möglichkeiten zum Anhalten. Diese nutzen wir, sooft es geht. Viele Motorradfahrer, Radfahrer und Autotouristen wie wir tun es uns gleich. Zu schön ist diese Region, um nur an ihr vorbei zu fahren. Wer wandern will, sollte in Heiligenblut* oder Fusch* übernachten. Nur dann hat man ausreichend Zeit für ausgedehnte Wanderungen in dieser traumhaft schönen Bergwelt.

Wir sehen die grandiose Bergwelt der Hohen Tauern. Auf Schautafeln erklärt man uns die Flora und Fauna der Region. Diese können wir bei unseren Stopps hautnah erleben und anfassen. Allein durch die vielen Fotostopps brauchen wir schon mehrere Stunden, bis wir die Passhöhe am Fuscher Törl erreichen. Von dort bieten sich unglaublich schöne Ausblicke auf die umliegenden Bergtäler. In der Ferne erhaschen wir einen ersten Blick auf den Großglockner, der von hier aus fast unscheinbar aussieht.

 

Jause an der Grossglockner Hochalpenstrasse
Jause an der Grossglockner Hochalpenstrasse

 

Brettljause an der Fuscher Lacke

An der Fuscher Lacke, einem kleinen Bergsee unterhalb der Passhöhe machen wir Rast in einer Almwirtschaft. Hier gibt’s keine Busse, die die Wirtschaft belagern. Die Terrasse haben wir fast für uns alleine. Genauso wie die grandiose Aussicht in Richtung Süden. Bei einer Brettljause genießen wir den Ausblick und die leckere Brotzeit mit Bauernbrot, Geselchtem, Speck und geräucherten Würsten. Anschließend umrunden wir den kleinen See und erfahren im winzigen Museum am Seeufer mehr über den Bau der Großglockner Hochalpenstraße.

 

Grossglockner mit Pasterzengletscher
Grossglockner mit Pasterzengletscher

 

Abstecher zum Großglockner

Da wir ausreichend Zeit haben, setzen wir unsere Fahrt nach Heiligenblut nicht direkt fort. Wir entscheiden uns für den Abstecher zum Großglockner. Ganz wolkenfrei erwischen wir ihn nicht mehr. Die ersten Wolken des für die nächsten Tage angekündigten Regengebiets beginnen sich am Gipfel festzuhängen. Trotzdem bietet Österreichs höchster Berg noch einen imposanten Anblick, für den sich der Abstecher lohnt. Auf dem Weg dorthin entdecken wir weitere Orte, die uns zu längeren Stopps verlocken: ein echter Kraftort ist eine Straßenkehre mit Ausblick auf zwei Wasserfälle, die in Stufen vom Berg herunterfallen. Hier könnte ich stundenlang sitzen und das Wasser beobachten.

So wird unser Ausflug auf der Großglockner Hochalpenstraße zu einem tollen Erlebnis. Wir bedanken uns beim Hotel Kärntnerhof in Heiligenblut für die flexible und tatkräftige Unterstützung unserer Reise. Unsere Meinung bleibt wie immer unsere eigene.

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Video: © Copyright Petar Fuchs, TravelWorldOnline