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Impressionen aus Skanör in Schweden

Skanör
Der kleine Ort Skanör liegt am Öresund im Süden von Schweden

 

Von Skanör hatten wir bis zu unserer Fahrt nach Oslo noch nie etwas gehört. Eigentlich kein Wunder, bedenkt man, dass dies für uns das erste Mal war, dass wir nach Skandinavien reisten, und dass es sich bei diesem Ort um ein kleines Dorf an der Küste Südschwedens handelt, das eigentlich nur durch seine Nähe zu Trelleborg, wo die Fähren nach Rügen ablegen, von gewissem Interesse für Reisende ist. Wir nutzen die Zeit vor der Abfahrt unserer Fähre am Abend für einen Besuch des kleinen Dorfes und des Vogelschutzgebiets, das es von der Küste trennt. Von hier können wir einen letzten Blick auf die Öresundbrücke in ihrer vollen Länge zwischen Malmö und Kopenhagen werfen, bevor die Reise wieder zurück geht nach Deutschland. Ein guter Ort, um Abschied zu nehmen von Skandinavien. Hier können wir noch einmal das Meer genießen und ein wenig schwedische Ruhe tanken.

 

Rathaus von Skanör
Das Rathaus steht unter Denkmalschutz

 

Schon 1215 ist der Marktplatz von Skanör erwähnt worden, als der Erzbischof von Lund den Verkauf von falschen Reliquien verbot. Der heutige Rathausplatz entstand im 14. Jahrhundert, als sich eine dauerhaftere Stadtbebauung entwickelte. Das Rathaus wurde auf Grundmauern errichtet, deren Steine von längst verlassenen Burgen in Skanör und Falsterbö stammten. 1777 wurde es eingeweiht, und bis 1934 fand darin die allgemeine städtische Ratsstubenversammlung statt, die letzte ihrer Art in Schweden. Rathaus und Marktplatz von Skanör stehen seit 1969 unter Denkmalschutz.

 

Dorfkirche von Skanör
Ungewöhnlich groß ist die Kirche von Skanör
Kirche von Skanör
So sieht die Kirche von Skanör innen aus

 

Gegenüber des Rathauses erhebt sich die imposante Dorfkirche von Skanör, in der die Nähe zum Meer sichtbar ist: so hängt von der Kirchendecke ein Schiff und an einer Gedenkstätte im Friedhof erinnert ein Anker statt Blumen an die Toten. Von der Friedhofsmauer aus blicken wir hinaus auf Moorlandschaften und Graskuppeln, auf denen sich Schafe das satte frische Gras des Jahres schmecken lassen.

 

Ein Kirchen-Schiff
Dieses hängt von der Decke in der Kirche von Skanör
Anker als Grabschmuck
Maritimes auch auf dem Friedhof von Skandör
Schafe
Schafe auf der Weide

Vogelschutzgebiet bei Skanör

Nur ein paar Schritte vom Marktplatz entfernt führt ein Spazierweg durchs Vogelschutzgebiet, das Skanör von der Küste trennt: ein Feuchtgebiet, das wir nur dank eines befestigten Weges durchqueren können, von dem aus wir auf Teiche, Tümpel und sumpfiges Wiesenland blicken, in dem sich zahllose Wasservögel tummeln. Die ersten Frühlingsblumen färben ganze Flächen rosa, und hohes Schilfgras bewegt sich rhythmisch im Wind. Eine karge Landschaft, die einen ganz besonderen Reiz besitzt.

 

Badehäuschen bei Skandör
Wie eine bunte Parade
Bank mit Ausblick
Am Horizont sieht man die Öresundbrücke und Malmö

fruehlingsblumen frühlingswiesen

Badehäuschen bei Skandör
Wie eine bunte Parade
Frühlingsblume
Frühlingsboten
Frühlingswiesen
Ein Frühjahr in Rosa

 

Skanör ist ein guter Ort, um Abschied zu nehmen von Schweden und Skandinavien, und um sich vorzunehmen, bald wieder zu kommen. Wir waren zwar zum ersten Mal hier, aber bestimmt nicht zum letzten Mal. Skandinavien hat uns in seinen Bann gezogen.

 

 

Quelle: eigene Recherchen vor Ort .

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Video: © Petar Fuchs, TravelWorldOnline

 

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