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Was tun beim Diebstahl von Ausweis, Führerschein und Bankkarten?

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VIArail Business Class von Ottawa nach Toronto
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Anzeige – Wie die treuen Leser unter Euch wissen, waren wir in diesem Frühjahr zu Gast beim St. Patrick’s Festival in Dublin. Der irische Staatspräsident hatte Reiseblogger aus aller Welt eingeladen zu einer Veranstaltung, die Iren und Irlandfreunde aus der ganzen Welt auf die grüne Insel bringen sollte, und wir waren ein Teil des Ganzen. Es war eine Woche der Superlative, die wir in Dublin verbringen durften. Und wir waren sehr beeindruckt von der außerordentlichen Gastfreundschaft, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Iren. Allerdings brachte sie auch eine weniger angenehme Erfahrung mit sich, als im Trubel und Getümmel der Feierlichkeiten während des St. Patrick’s Festivals Petars Brieftasche geklaut wurde.

Wie kam es zu dem Diebstahl?

Wir Ihr Euch denken könnt, herrscht bei solchen Festen ein buntes Treiben. Das ist auch beim St. Patrick’s Festival nicht anders. Menschen aus der ganzen Welt kommen in vollen Flugzeugen am Flughafen in Dublin an und wollen nur eines: Spaß haben. Darunter sind aber bestimmt auch einige, die andere Absichten hegen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung in der Stadt, die voll war mit Besuchern. Überall gab es Bühnen, auf denen irische Musikgruppen ihre tollen Lieder vorführten, und begeisterte Zuschauer in den irischen Nationalfarben gekleidet, bemalt oder kostümiert jubelten ihnen zu.

Wir waren unterwegs zusammen mit einer Gruppe von Reisebloggern und folgten unserem Guide, der es eilig hatte, weil der nächste Termin schon bevorstand. Trotzdem wollten wir Aufnahmen vom Geschehen vor Ort machen, um Euch hier davon berichten zu können. Petar filmte das Treiben vor dem Shelburne Hotel, während er gleichzeitig versuchte, mit dem davon eilenden Guide Schritt zu halten. Dabei musste er durch dichte Menschenmengen, und es geschah unbemerkt. Nachdem wir mit der Gruppe aufgeschlossen hatten, bemerkte er plötzlich, dass seine Fototasche leichter war – und nach kurzem Blick hinein gab es den Schock: die Brieftasche mit Ausweis, Führerschein und Bankkarten war weg. Geklaut im Getümmel aus der geschlossenen Tasche.

Nun mögt Ihr vielleicht sagen: “Hätte er nur besser aufgepasst!” Aber denkt einmal ehrlich darüber nach: achtet Ihr auf Reisen immer und ununterbrochen auf Eure Taschen und Euer Gepäck? Sicher nicht. Genauso wenig wie wir. Niemand ist gefeit gegen die kriminellen Umtriebe von Gaunern, Ganoven und Dieben. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht.

Was tut man als Erstes, wenn Ausweis, Führerschein und Bankkarten geklaut werden?

Nachdem wir erkannten, dass die Brieftasche wirklich gestohlen wurde, eilten wir sofort ins Hotel, um unsere Bankkarten und Kreditkarten sperren zu lassen. Dafür müsst Ihr unbedingt die entsprechenden Telefonnummern der Ausgabefirmen zur Hand haben. Sobald die Sperrung vorliegt, wird kein Geld mehr herausgegeben. Von einer Bank erfuhren wir, dass bereits ein Zugriffsversuch stattgefunden hatte, aber wegen falscher Pin-Eingabe fehlgeschlagen war. Daher: niemals die Pin-Nummer zusammen mit der Karte aufbewahren! Von einer Kreditkartenfirma wurde uns eine sofortige Ersatzkarte angeboten, die uns am nächsten Morgen ins Hotel geliefert worden wäre – hätte ich nicht meine Karte noch besessen. Ein sehr praktischer und in einer solchen Situation überaus hilfreicher Service, über den es sich lohnt nachzudenken beim Abschluss eines Kreditkartenvertrags.

Petar hatte das Glück, dass er seinen Pass, sein Flugticket und der Großteil seines Geldes im Safe des Hotels deponiert hatte. Geklaut wurden der Personalausweis, 20 Euro, der Führerschein und seine Bankkarten. So waren der Rest der Reise und der Rückflug nach Deutschland gesichert, und wir konnten uns den Gang zum deutschen Konsulat und zur Fluggesellschaft sparen. Was jedoch unbedingt nötig ist in einem solchen Fall, ist, diesen Diebstahl bei der zuständigen Polizeibehörde zu melden. Und das taten wir am kommenden Morgen.

Der Bericht bei der irischen Polizei war in Minuten geschrieben und lag uns in Kopie vor, und so konnten wir den Rest unseres Aufenthalts in Dublin zwar etwas geschockt, aber trotzdem relativ unbeschwert genießen.

Was geschieht nach der Rückkehr?

Wir haben für alle unsere Reisen eine All-in-One Reiseversicherung abgeschlossen, die wir einmal pro Jahr bezahlen, und die für alle Reisen gilt, die während des Jahres stattfinden, die kürzer als sechs Wochen sind. Wir meldeten nach unserer Rückkehr den Vorfall sofort unserer Versicherung, die daraufhin eine weitere Bestätigung des Vorfalls von der deutschen Polizeibehörde forderte. Diese zu bekommen, war mit Vorlage unserer Diebstahlsbestätigung von der irischen Polizei relativ einfach.

Diese Unterlagen zusammen mit einer konkreten Beschreibung des Vorfalls und einer komplett ausgefüllten Schadensmeldung, auf der wir alle gestohlenen Gegenstände auflisteten – eine  Inventarliste über die mitgenommenen Wertgegenstände während einer Reise ist hier außerordentlich hilfreich – reichten wir bei unserer Reiseversicherung ein. Und dann hieß es erst einmal warten. Der Bearbeitungsvorgang dauerte einige Monate, aber inzwischen sind uns alle angefallenen Kosten für die gestohlenen Gegenstände und deren Ersatz wieder erstattet worden.

Ein Bootcamp sollte nicht nötig sein, um eine Reiseversicherung abzuschließen

Um unbeschwert zu reisen, benötigen wir keine Zeit im Bootcamp, wie dies gerade die ERV Versicherung in ihrer aktuellen Werbekampagne all jenen vorschlägt, die ohne Reiseversicherung auf Reisen gehen. Für uns ist der Abschluss einer Reiseversicherung eine Selbstverständlichkeit, die in den Fällen, in denen solche Vorfälle, wie ich ihn oben geschildert habe, dafür sorgt, dass die Reise trotz der unvermeidlichen Aufregung, die einem zumindest einige Stunden des Aufenthalts vergällt, einigermaßen sorglos verlaufen kann. Eine Rundum-Sorglos-Versicherung der ERV deckt dazu noch weitere Schadensfälle ab, die unterwegs auftreten können. Mit dem Auslandskrankenschutz, der Reiserücktritts-, Reiseabbruch- und Reisegepäckversicherung ist man als Reisender für so ziemlich alle Eventualitäten abgesichert.

Quelle: eigene Recherchen vor Ort, sponsored by dot-gruppe

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos:  © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

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