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Goldrausch in Kalifornien

Entdeckung
Geologische Herkunft des Goldes
Abbaumethoden
Raue Sitten der Goldsucher
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Geschichte Kalifornien

 

 

Entdeckung des Goldes in Kalifornien

Am 24. Januar 1848 arbeiteten Handwerker unter der Leitung von James Marshall daran, ein Sägewerk für John Sutter am American River bei Coloma zu errichten. An diesem Tag sollte sich das Schicksal Kaliforniens verändern. James Marshall fand einige winzige Goldnuggets im Fluss, und dieser Fund löste eine der größten Wanderbewegungen der Geschichte aus, während derer sich eine halbe Million Menschen auf den Weg nach Kalifornien machte.

Die erste gedruckte Nachricht darüber brachte die Zeitungsausgabe des "Californian" in San Francisco am 15. März. In dieser Zeit waren bereits weitere Funde gemacht worden, und bald war der Goldrausch in vollem Gange.

1849 begann man Quarzadern in einem Bergwerk bei Mariposa zu bearbeiten.
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Geologische Herkunft des Goldes in Kalifornien

Granit, aus dem große Teile der Sierra Nevada bestehen, entsteht durch Gesteinsschmelze im Erdinnern. Die Bestandteile von Graniten kristallisieren nacheinander, wenn die Temperaturen für die einzelnen Elemente richtig sind. Am Ende der Granitbildung bleiben seltene Elemente übrig, die nicht in das Kristallgitter "normaler" Granite passen. Wenn diese sich in Spalten sammeln können, scheiden sich bei passender Temperatur Erze und Mineralien ab. Es entstehen Erzgänge.

In der Sierra Nevada gibt es auf einer Länge von 180 km solche goldführenden Quarzgänge, die "Mother Lode" der Goldsucher. Erosionskräfte bearbeiteten diese Quarzgänge und wuschen Goldpartikel - Nuggets - aus, die sich in den Bächen der Sierra sammelten, und die die ersten Goldsucher auswuschen (sogenannte Goldseifen).
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Abbaumethoden in den kalifornischen Goldregionen

Die ersten Goldsucher suchten Goldseifen, die sie mit einfachsten Mitteln aus den Bächen und Flüssen der Sierra herauswaschen konnten. Es reichten dafür Waschpfannen und Menschenkraft. Große Investitionen waren nicht nötig. Erst im Laufe der Zeit kam größeres Kapital in die Bergbauregionen Kaliforniens, und Bergbaufirmen begannen, die Quarzadern in den Bergen abzubauen. Man führte hydraulischen Goldabbau ein, was im Laufe der Zeit große Probleme in den Wasserwegen Kaliforniens schuf, die durch die ausgewaschenen Ablagerungen immer mehr versandeten. 1884 wurde diese Methode des Goldabbaus verboten. Die Bergwerke wurden bis Mitte des 20. Jahrhunderts betrieben, obwohl die Blütezeit des Goldrausches sich bereits Anfang der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts ihrem Ende näherte. Andere Goldfundstätten in British Columbia, am Klondike und in Nome, Alaska, lockten Glückssucher und Abenteurer an.
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Raue Sitten der kalifornischen Goldsucher

Den ersten Goldsuchern ging es darum, möglichst viel vom vorhandenen Gold abzubekommen, und sie nahmen dabei keine Rücksicht auf bereits hier lebende Indianer oder Spätankömmlinge. Die Forty-Niners bahnten sich rücksichtslos ihren Weg in die Gebiete der Indianer, sie verschmutzten die Flüsse, so dass die Lachse nicht mehr ziehen konnten, erschossen Indianer, angeblich um sich gegen sie zu "schützen", wegen ihres Landes oder manchmal einfach nur aus Sport. Neuangekommene Yankees verachteten die Californios, die sich am Goldabbau beteiligten, misshandelten hart arbeitende chinesische Arbeiter, die sparsam waren, und ihr Geld nicht beim Glücksspiel, für Frauen oder für Alkohol ausgaben und vertrieben sie oft mit Gewalt von ihren ehrlich erworbenen Claims. Männer ließen ihre Familien im Osten zurück und vergaßen sie dort. Andere gaben ihre Prinzipien auf und verfielen dem Alkohol. Professionelle Spieler zogen schwer arbeitenden Goldsuchern das Gold aus der Tasche, und es gab zahlreiche Diebe. Viele vergaßen für die Dauer des Goldrausches ihre guten Sitten, manche taten dies für immer.

Viele der Glücksritter von 1849 kamen zu spät oder das Gold wurde ihnen von klugen Geschäftsleuten wieder abgenommen. Eier und andere Grundnahrungsmittel wurden zu horrenden Preisen verkauft. Millionäre wurden Männer wie Leland Stanford, der in Sacramento einen Laden eröffnete und sein Geld in den Bau von Eisenbahnen investierte, Levi Strauss, der den Goldsuchern zunächst Zelte verkaufen wollte und entdeckte, dass widerstandfähige Hosen wichtiger waren, Henry Miller, der durch den manchmal illegalen Aufkauf von Ranchland reich wurde, oder James Lick, der jedes Grundstück im alten San Francisco und im Santa Clara Tal kaufte, das er bekommen konnte.
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Weiterführende Links

California's Untold Stories: Goldrush!
About the Gold Rush
Women in the Gold Rush
California Gold Rush Links
The California Gold Country, Highway 49 Revisited
Silver and Gold
California's Natural Resources: A Brief History of the Gold Rush, The California Gold Rush,



Weiterführende Literatur

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http://www.travelworldonline.de/kaliforniengoldrausch.html

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