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Fenster und Türen als Fotomotiv

Blockhütte auf Manitoulin Island
Fenster und Türen an einer Blockhütte auf Manitoulin Island

 

Fenster und Türen sind mein liebstes Fotomotiv

“Am liebsten fotografiere ich …” – es war diese Überschrift, die mir als erstes auffiel. Gudrun von reisebloggerin.at rief auf zu einer Blogparade, deren Thema mich gleich angesprochen hat. Und neugierig gemacht hat. Ich habe daraufhin mein Fotoarchiv durchstöbert und bin auf Erstaunliches gestoßen: es sind nicht Essen oder Weinblätter, die dort am häufigsten zu finden sind. Und auch Petar im Restaurant ist es nicht, obwohl ich ihn schon sehr häufig beim Essen fotografiere. Nein, es sind Fenster und Türen, die besonders oft in meinen Fotos abgelichtet werden. Sie erzählen Geschichten und sind für mich ein Bild der jeweiligen Kultur, in der ich mich gerade aufhalte. Fenster in Dublin sehen ganz anders aus als Fenster in den Alpen. Fenster am Main werden anders dekoriert als Fenster in Kärnten. Immer erzählen sie Geschichten von den Menschen, die dahinter wohnen und geben einen Einblick in das, was diese schön finden. Sie sind Ausdruck der regionalen Kultur und regen an, darüber nachzudenken, was sich hinter den Glasscheiben abspielt, die meine Aufmerksamkeit auf sich lenken.

 

Tür in Salem Massachusetts
Fenster und Türen an einem historischen Wohnhaus in Salem Massachusetts

 

Ähnlich ist es bei Türen: wir besuchen gern Städte und bummeln ziellos durch den Ort. Bei solchen Streifzügen stoßen wir häufig auf interessant aussehende Häuser, deren Eingänge uns anlocken. Sei es durch barocke Portale, deren Skulpturenschmuck uns den Atem raubt. Sei es durch Jugendstilelemente, deren Deko uns in die Anfangszeit des letzten Jahrhunderts versetzt. Sei es durch bunte Farben und hübsche Türgriffe, die uns verlocken sie zu benutzen, um herauszufinden, was sich dahinter befindet. Türen haben etwas Einladendes, das zu sagen scheint, “Finde heraus, wohin ich führe.”

 

Fenster und Tür in einem kapholländischen Haus
Fenster und Türen in einem kapholländischen Haus in Südafrika

 

Ich stelle Euch an dieser Stelle eine Auswahl aus meinem Fotoarchiv vor, aus der ersichtlich wird, wie unterschiedlich Türen und Fenster sein können und wie sie den Charakter einer Stadt oder einer Region darstellen. Lasst Euch entführen in ferne Länder oder nahgelegene Regionen, deren Eigenheiten man an ihren Fenstern und Türen erkennen kann. Welches Fenster oder welche Tür gefällt Dir am besten?

 

Pubfenster in Dublin
Pubfenster in Dublin
Fenster über einem Bankeingang in Stockholm
Fenster über einem Bankeingang in Stockholm
Fenster in Triest
Fenster in Triest
Fenster in Neufundland
Fenster in Neufundland
Fenster in Iphofen
Fenster in Iphofen
Fenster in einer Fossa Käserei in der Emilia Romagna
Fenster in einer Fossa Käserei in der Emilia Romagna
Fenster in einem Walfängerschuppen am Eismeer
Fenster in einem Walfängerschuppen am Eismeer
Fenster an einem Bauernhaus in Schweden
Fenster an einem Bauernhaus in Schweden
Fenster am Weissensee in Kärnten
Fenster am Weissensee in Kärnten
Eingang ins Marinemuseum in Lunenburg
Eingang ins Marinemuseum in Lunenburg
Eingang in Wikinger Siedlung in Neufundland
Eingang in Wikinger Siedlung in Neufundland
Barockfenster in Graz
Barockfenster in Graz

 

Ich könnte hier noch eine ganze Reihe von Fotos anhängen, auf denen Fenster oder Türen abgebildet sind, und jedes Foto zeigt eine andere Welt. Was ist Dein liebstes Fotomotiv? Zeig es uns, und mach mit bei der Blogparade von Gudrun. Ich bin gespannt, was andere Reiseblogger am liebsten fotografieren.

Quelle: eigene Recherchen vor Ort

 

4 Responses

  1. Gudrun
    | Antworten

    Schwierige Entscheidung, aber das Fenster in der Emilia Romagna hat mich auf den ersten Blick angesprochen… Danke für Deinen Beitrag Monika!

  2. Sabine
    | Antworten

    Ich mag den Eingang von der Wikinger Siedlung in Neufundland! Wunderbar, es sieht auch aus als ob das an der “Mauer” gar keine Steine sind sondern Torf oder Holz.
    Das Ensemble erinnert mich natürlich an Nordeuropa.
    Auch das Fenster in Neufundland gefällt mir sehr. Es erzählt Geschichten.

    Sonnige Grüße, Sabine

    • Wenn ich mich richtig erinnere, war die Mauer in L’Anse aux Meadows aus Torf. Die “Häuser” waren unterirdisch gebaut zum Schutz gegen die Winde, die ungebremst von Labrador herunter wehen.

      Das Fenster in Neufundland habe ich in einem kleinen Familien-Restaurant in Cupids aufgenommen. Das war sehr liebevoll dekoriert. Mir hat besonders der Blick hinaus auf die Bucht gefallen. Der Ort selbst erzählt übrigens wirklich Geschichten: dort gingen die ersten europäischen Siedler an Land und Leitung von Sir John Guy. Wenn Dich das interessiert, gibt’s hier mehr dazu: https://www.travelworldonline.de/traveller/newfoundland-kanada-die-insel-der-entdecker/

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