Unser Christbaum erzählt Reisegeschichten

Unser Christbaum
Unser Christbaum
Unser Weihnachtsbaum 2016 von Tante Tanne

 

Reisen zur Weihnachtszeit gehören seit Jahren zu unserem Leben. Gerade erst sind wir von unserer #Winterglück Reise durch Nordrhein Westfalen zurück gekommen. Vor wenigen Wochen waren wir zu Besuch beim Weihnachtsmarkt in Schweinfurt. Die Liste könnte ich um zahllose weihnachtliche Reiseerlebnisse erweitern, die den Umfang dieses Artikels sprengen würden. Eines ist jedenfalls sicher: diese Reisen führten nicht nur in unsere nähere Umgebung, sondern auch auf andere Kontinente. Im Laufe der Zeit führte das dazu, dass ich in Zeiten, die uns zur freien Verfügung standen, die Weihnachtsläden in anderen Ländern entdeckte. Und die haben nicht nur zur Weihnachtszeit geöffnet. So begann ich, im Laufe der Zeit weihnachtliche Souvenirs von meinen Reisen mitzubringen, die wir nun jedes Jahr an unseren Christbaum hängen. Auf diese Weise erzählt unser Christbaum jedes Jahr von neuem Reisegeschichten, die ich selbst erlebt habe und die mir um diese Zeit schöne Erinnerungen ins Gedächtnis rufen. In diesem Blogpost stelle ich Euch meine ganz persönlichen Weihnachtserinnerungen vor, die unser Christbaum erzählt:

 

Unser Christbaum
Weihnachtsengel

 

Unser Christbaum erzählt von New York City

Als Reiseleiterin habe ich lange Jahre Städtereisen nach New York City geführt, bei denen ich immer auch ein wenig Zeit für eigene Unternehmungen hatte. Dabei spielte – natürlich – das Bummeln durch die Einkaufswelten des Big Apple eine große Rolle. Oft nur um zu Schauen, aber manchmal konnte ich einfach nicht widerstehen und brachte mir selbst ausgesuchte weihnachtliche Souvenirs mit nach Hause. Dabei entdeckte ich zwei Weihnachtsläden, die vielleicht auch für Eure New York Reisen interessant sein könnten:

 

Unser Christbaum
Glasmond

 

Weihnachtlicher Christbaumschmuck vom Southstreet Seaport

Fährt man im Shopping Center des Southstreet Seaport mit der Rolltreppe nach oben, stolpert man unweigerlich in den weihnachtlich dekorierten Christmas Shop im Zwischengeschoß. Dort ertönt das ganze Jahr über die Melodie von „Jingle Bells“ und Bing Crosby singt von einer „White Christmas“. Von dort habe ich den glitzernden Glasmond und den geschnitzten Holzengel mitgebracht, der jedes Jahr wieder einen Ehrenplatz an der Christbaumspitze erhält. Da ich sehr häufig in New York City war, stammt auch die goldene Schneeflocke aus dem Weihnachtsladen am Southstreet Seaport.

 

Unser Christbaum
Goldene Schneeflocke

 

Weihnachtsschmuck aus dem Trump Tower in New York City

Natürlich gehört zu jeder Stadtbesichtigung von New York City ein Spaziergang entlang der Fifth Avenue. Neben einem Besuch bei Tiffanys war ich dabei immer wieder im Trump Tower an der New Yorker Prachtstraße, in dem ich bei einem meiner Aufenthalte den Weihnachtsshop im ersten Stock entdeckte, den man über die Rolltreppe erreicht. Dort war der Christbaumschmuck etwas teurer, aber auch edler als am Hafen im Süden Manhattans. Von dort brachte ich mir diese beiden Erinnerungsstücke mit: die goldene Harfe und die hübsche goldene Trompete, die mit ihren Quasten alljährlich unseren Weihnachtsbaum schmückt.

 

Unser Christbaum
Goldene Harfe
Unser Christbaum
Goldene Trompete

 

Unser Christbaum erzählt von Santa Fe, New Mexico

Jedes Jahr wieder hängen wir eine kleine indianische Madonna aus Santa Fe, New Mexico, an unseren Christbaum. Diese habe ich entdeckt in einem außergewöhnlichen Weihnachtsladen auf dem Marktplatz von Santa Fe direkt gegenüber des Gouverneurspalasts. Dort gibt es viel indianische Weihnachtsmotive. Die Indianermadonna ist aus Ton und daher ziemlich schwer, so dass ich mir immer einen besonders starken Zweig an unserem Christbaum aussuchen muss, damit sie nicht im Laufe der Zeit den ganzen Ast nach unten zieht. Daher hängt sie meist an den stärkeren Astverzweigungen nahe des Stamms. Damit sie zur Geltung kommt, befestige ich sie gewöhnlich in der Nähe einer Kerze.

 

Unser Christbaum
Indianer Madonna

 

Unser Christbaum erzählt von Banff in Alberta

Eines meiner Lieblingssouvenirs ist ein Lasso schwingender Cowboy-Nikolaus, der auf einem Hufeisen reitend an unserem Christbaum hängt. Dieses weihnachtliche Souvenir habe ich in einem Weihnachtsladen an der Hauptstraße in Banff in der kanadischen Provinz Alberta entdeckt. Er ist so typisch für die Region, dass ich einfach nicht widerstehen konnte und ihn für unseren alljährlichen Christbaumschmuck haben musste. Er bekommt deshalb auch immer eine Position an unserem Weihnachtsbaum, an der er gut sichtbar ist. Gesprächsstoff für Besucher liefert er immer. Und mir eine Menge an schönen Erinnerungen an meine Reisen nach Banff und Alberta.

 

Unser Christbaum
Cowboy Nikolaus

 

Unser Christbaum erzählt von Niagara-on-the-Lake in Ontario

Das letzte Stück, das ich Euch vorstellen will, ist unser Nussknacker aus dem hübschen Örtchen Niagara-on-the-Lake am Ufer des Ontariosees in der gleichnamigen kanadischen Provinz im Osten des Landes. Diesen Weihnachtsladen könnt Ihr gar nicht verfehlen. Er befindet sich unweit der Town Clock an der Hauptstraße und bietet die tollsten Weihnachtsdekors auf mehreren Stockwerken an. Auch hier finden sich skurrile und außergewöhnliche Weihnachtssouvenirs. Den Nussknacker, den man ja auch bei uns finden kann, habe ich deshalb gewählt, weil sich Niagara-on-the-Lake nicht allzu weit entfernt von Kitchener befindet, wo sich zahlreiche deutsche Siedler nieder gelassen haben. Das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum es den traditionellen Nussknacker an diesen Ort verschlagen hat. Auf jeden Fall macht er sich Jahr für Jahr gut an unserem Christbaum.

 

Unser Christbaum
Nussknacker

 

Sogar unser Christbaum ist gereist – per Post

Noch ein Tipp für alle unter Euch, die viel auf Reisen sind. In diesem Jahr haben wir den üblichen Weihnachtsstress vermieden, der bei uns gewöhnlich dazu führt, dass wir unseren Christbaum erst kurz vor den Feiertagen kaufen und dann meist den nehmen müssen, der noch vorhanden ist. In diesem Jahr stießen wir auf das Angebot von Tante Tanne, einen Christbaum-Versand im Internet, über den man sich seinen Weihnachtsbaum nach Größe aussuchen kann. Zum vorher vereinbarten Termin, den man gut seinem Terminkalender anpassen kann, wird der Weihnachtsbaum pünktlich ins Haus geliefert. Oder fast pünktlich – bei uns kam er einen Tag früher als vereinbart. Daher sollte man besser ein bis zwei Tage Puffer einberechnen. Wir waren erst skeptisch, ob wir einen schönen und gleichmäßig gewachsenen Baum bekommen würden, aber wir sind begeistert von unserem Christbaum von Tante Tanne. Schöner wäre er nicht, wenn wir ihn selbst ausgesucht hätten. Auf jeden Fall ist das ein sehr praktischer Service, der hilft, den Weihnachtsstress zu reduzieren.

Weitere weihnachtliche Stories von Reisebloggern findet Ihr auf dem Reisebloggeradventskalender von Janett.

Wir bedanken uns bei Tante Tanne für die schöne Nordmanntanne, mit der wir ihren Service testen durften. Geld ist für diesen Artikel nicht geflossen. Unsere Meinung bleibt unsere eigene.

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

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