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Big Sur, Highway 1 Routenplaner zu Favoriten hinzufügen
Fahrtzeit: ca. 4 Stunden
Der Highway Nr. 1 südlich von Carmel
Der Highway führt entlang an den Santa Lucia Mountains. Die höchste Erhebung ist der Junipero Serra Peak mit 1787 m. Die Straße wurde 1937 erbaut. Bis dahin mussten sich die wenigen Menschen, die hier lebten, selbst versorgen. Es waren Bauern, die Vieh hielten und Seeotter jagten, deren Felle gute Preise brachten. Die einzigen Verbindungen zur Außenwelt waren ein paar Dampfschiffe, die gelegentlich von Monterey kamen, und ein fast unpassierbarer Pfad über die Berge ins Salinas Valley. Heute leben hier weniger Menschen als noch vor 100 Jahren. Das meiste Land gehört wenigen Familien, die Nachfahren der Big Sur Pioniere. Vor einiger Zeit haben sie sich zusammengeschlossen, um gegen Regierungspläne zu protestieren, die hier nach Öl bohren will, und um das Land vor touristischer Übernutzung zu schützen.
Die Küste ist der geschützte Lebensraum der Seeotter. Bedroht sind auch die Grauwale, die auf ihren winterlichen Wanderungen nach Süden in unmittelbarer Nähe vorbeiziehen. Im April und Mai blühen Wildblumen und Flieder, aber am schönsten ist der Herbst bis in den November. Im Winter fällt der meiste Niederschlag, der hier bis zu 2 000 mm pro Jahr erreicht. Schwere Stürme richten dann oft große Schäden an, bei denen oft Straßenabschnitte in die Tiefe gerissen werden.
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Meeressäuger, Vögel und Wellen
1,6 km südlich Point Lobos
Fotomöglichkeit: Felsstrand und Zypressen
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5 km südlich Point Lobos
Ein Wanderweg führt vom Hwy. 1 zum Soberanes Point, einem guten Aussichtspunkt, wenn man Seeotter oder Grauwale beobachten möchte. Entfernung etwa 1 Meile.
Schwarze Austernfischer
Im Boden findet man Muschelreste, die von prähistorischen Bewohnern stammen, die diese hier sammelten. Knochenstücke weisen darauf, dass sie auch Seelöwen, Seeotter und andere Tiere hier jagten. Wahrscheinlich waren es Ohlone, die hier um etwa 100 v.Chr. ankamen. Sie verbrachten hier nur kurze Zeit in den Sommermonaten und zogen sich im Winter ins Binnenland zurück, um der Winterkälte und der gefährlichen Brandung zu entfliehen.
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18 km südlich Point Lobos
Ausfahrt mit Ausblick auf die Bixby Bridge (besserer Blick von Hurricane Point jenseits der Brücke)
30 km südlich Point Lobos
Bixby Bridge: Erbaut zwischen 1931 und 1932. Höchste Einzelbogenbrücke der Welt. 86 m hoch, 231 m lang. Zwei Möglichkeiten gab es, den Bixby zu überqueren: Eine war, einen fast 900 m langen Tunnel und eine 82 m lange Brücke weiter im Inland zu bauen, die andere war, eine hohe Brücke direkt an der Küste zu errichten, die die beiden Landvorsprünge miteinander verband und schönere Ausblicke erlaubte.
Der Aufwand für den Bau der Brücke war enorm: 100 000 m Nutzholz wurden für das Baugerüst verwendet, 4 500 Kubikmeter Erde und Fels mussten entfernt werden, und 45 000 Säcke Zement wurden verarbeitet. Das Material wurde von einer Plattform und Schaukeln heruntergelassen, die an Kabeln hingen, die über die Schlucht gespannt waren. Man wählte Zement als Material, da es billiger als Stahl war. Der Bach darunter lieferte das nötige Wasser.
Von den fünf Brücken am Big Sur Highway wird die Bixby Bridge am meisten fotografiert.
31,5 km südlich Point Lobos
Hurricane Point, schönster Blick auf die Brücke. Außerdem Blick auf Point Sur Leuchtturm.
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38 km südlich Point Lobos
Point Sur Leuchtturm. Hier gibt es ein gutes Beispiel für Krummholz.
45 km südlich Point Lobos
Fahrt durch Redwoodwald
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Der Pfeiffer Big Sur State Park
48 km südlich Point Lobos
Pfeiffer Big Sur State Park, einer der schönsten und angenehmsten Parks in Kalifornien mit Wanderwegen und schönen Badeplätzen an den Ufern des Big Sur River. Auf dem Grund des steilen, engen Flusstals entstehen zwischen den großen Felsbrocken im späten Frühling und im Sommer tiefe Becken, in denen das Wasser klar und sauber ist. Da der Park etwa eine Meile landeinwärts liegt, ist es hier auch wesentlich wärmer und sonniger als an der nebligen Küste.
Der beliebteste Spaziergang führt vom Eingang über eine halbe Meile in einen von Redwood Bäumen gesäumten Canyon zu den 20 m hohen Pfeiffer Falls. Schlichte, aber reizvolle Brücken überspannen den Fluss.
50 km südlich
BIG SUR: Ventana Inn, Post Ranch Inn
51,5 km südlich Point Lobos
Nepenthe Restaurant, Phoenix Gift Shop, gleich daneben Henry Miller Library (Kaffeepause), Cafe Amphora 10.00-16.00 Uhr
56,5 km südlich Point Lobos
Toller Ausblick aufs Meer
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In den 60er Jahren pilgerte man nach Big Sur, um Marihuana zu rauchen und zur Natur zurückzufinden.
Damals erregte das Treiben und vor allem die Nackten an den Quellen des Esalen den Ärger der Bevölkerung
und das Interesse der Presse. Ein Bad im heißen Heilwasser galt als pränatale Erfahrung, viele glaubten auch,
es funktioniere als natürliches Verhütungsmittel. Michael Murphy, der Gründer des Instituts, hatte das Grundstück
von seinem Vater geerbt. Als sich aus den Ausläufern der Hippie-Bewegung das New Age entwickelte, war Esalen
eines der ersten, wichtigsten und renommiertesten Bewusstseins- und Experimentierzentren der Bewegung. Viele
berühmte Gäste haben hier gelehrt, geforscht, meditiert, gearbeitet, ihr Bewusstsein erweitert oder es sich
einfach nur gut gehen lassen: Schriftsteller wie Aldous Huxley oder Henry Miller und Musiker wie George Harrison,
Ringo Starr und Joan Baez. Mit den Jahren wurde das Institut zunehmend exklusiver, Yuppies fuhren am Wochenende
mit ihren BMW's vor, um sich eine teure Message zu genehmigen, an einem Yoga-Workshop teilzunehmen oder ein
Seminar über fernöstliche Religion und Philosophie zu besuchen. Heute kostet die Seminar-Woche zwischen $ 500
und 600, aber die Ansprüche sind wieder bescheidener geworden.
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Dieser Bach wurde nach hundert Jahre alten Kalkbrennöfen benannt, die man hier noch findet. Um 1880 wurde Kalkstein abgebaut und in diesen Öfen gebrannt, um Kalkpulver für Zement herzustellen. Das Pulver wurde dann über eine Gondelbahn nach Rocklands Landing gebracht und von dort aus mit Schiffen nach Monterey verfrachtet. Die Kalkschiffe waren es, die von Monterey aus die ersten Versorgungsgüter in die verlassene Gegend am Big Sur brachten.
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Kurvige Strasse mit schönen Ausblicken (kurz bevor es flacher wird).
Hier wurde um 1880 nach Gold gesucht.
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Etwa 33 km vor San Simeon
Ein steiler Pfad am Salmon Creek führt zu einem Küstenwasserfall.
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Hier erinnert die Region mit schönen Sandstränden und ockerfarbigen Felsen an die portugiesische Algarve.
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Weiterführende Literatur:
Reiseführer Kalifornienhttp://www.travelworldonline.de/bigsur.html