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Pasteis de Nata Rezept – Köstliches Portugal

Pasteis de Nata Rezept
Pasteis de Nata Rezept

Pasteis de Nata selber machen

Ein Pasteis de Nata Rezept zum Selbermachen! Die portugiesischen Puddingtörtchen gibt es dort häufig zum Frühstück. Uns haben sie so gut geschmeckt, dass wir sie seitdem immer wieder mal auch zu Hause backen. Das Rezept haben wir von unseren Genuss Reisen mitgebracht. So erleben wir die kulinarischen Köstlichkeiten Portugals in der heimischen Küche erneut. Das ist ein Rezept, das man mit wenigen Zutaten zu Hause nachkochen kann. Perfekt in Zeiten von Corona. Das Original Pasteis de Nata Rezept stammt aus einer Bäckerei in Belem. Dort werden täglich Tausende dieser köstlichen Teigpasteten hergestellt. In den Hotels auf unserer Alentejo Reise gab es zum Frühstück morgens immer eine große Gebäck Auswahl. Das reichte von Schokoladenkuchen bis zum Zitronenkuchen. Die Pasteis de Nata gehörten allerdings immer dazu. Daher stellen wir Euch hier ein Pasteis de Nata Rezept vor, mit dem Ihr die köstlichen Törtchen auch zu Hause backen könnt.

 

Pasteis de Nata Rezept

Das braucht Ihr für den Teig:

600 g Mehl
1/4 TL Meersalz
200 ml Wasser
16 EL weiche, gerührte Butter

Pasteis de Nata Rezept für die Creme:

3 EL Mehl
300 ml Milch
350 g Zucker
1 Zimtstange
150 ml Wasser
1/2 TL Vanilleextrakt
6 große Eigelb, geschlagen

Für die Garnierung braucht Ihr außerdem:

Hagelzucker
Zimt

Zubereitung des Pasteis de Nata Rezept:

Zuerst macht Ihr den Teig

  1. Mit dem Mixer verrührt Ihr das Mehl mit dem Salz und Wasser, bis ein weicher Teig entsteht, der sich von der Schüssel löst.
  2. Danach rollt Ihr den Teil zu einem ca. 15 cm großen Rechteck auf einer bemehlten Fläche aus. Bestäubt den Teig mit etwas Mehl, deckt ihn mit Frischhaltefolie ab und lasst ihn etwa 15 Min. bei Raumtemperatur ruhen.
  3. Daraufhin rollt Ihr den Teig aus zu einem Rechteck mit ungefähr 50 cm Seitenlänge. Hebt dabei den Teig von der Unterlage. So stellt Ihr sicher, dass dieser nicht festklebt.
  4. Überschüssiges Mehl kratzt Ihr anschließend vom Teig ab. Schneidet ungerade Ränder zu. Danach bestreicht Ihr die linken 2/3 des Teigs mit etwas weniger als 1/3 der Butter. Lasst dabei einen Rand von etwa 2 cm frei.
  5. Dann faltet Ihr das ungebutterte rechte Teigdrittel darüber. Wischt überschüssiges Mehl ab und faltet das linke Teigdrittel darüber. Daraufhin drückt Ihr den Teig mit der Hand nach unten, damit mögliche Luftblasen entweichen. Drückt dann die Ränder des Teigs zusammen, um diesen zu versiegeln.
  6. Danach rollt Ihr den Teig erneut aus und wiederholt die Schritte 3-5.
  7. Für das dritte und letzte Aufrollen des Teigs dreht den Teig 90° nach links und rollt den Teig aus zu einem 50 + 55 cm Rechteck. Dabei sollte die kürzere Seite zu Euch weisen. Bestreicht dann die gesamte Teigoberfläche mit Butter.
  8. Mit Hilfe der Teigspachtel löst Ihr den Teig und rollt ihn zu einer engen Rolle. Achtet dabei darauf, überschüssiges Mehl zu entfernen. Schneidet anschließend die Enden gerade und teilt die Rolle in zwei Hälften. Dann wickelt Ihr jede Hälfte in Frischhaltefolie und legt sie mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Diesen Teig könnt Ihr bis zu 3 Monate einfrieren. Ein einfaches Pasteis de Nata Rezept.

Dann bereitet Ihr die Creme zu:

  1. Verrührt das Mehl und 75 ml Milch zu einem glatten Teig.
  2. Bringt anschließend Zucker, Zimtstange und Wasser in einer kleinen Pfanne zum Kochen und kocht es, bis es 100° erreicht.
  3. In der Zwischenzeit bringt Ihr in einem anderen Topf die restliche Milch zum Kochen. Diese vermischt Ihr dann mit der Mehlmischung.
  4. Entfernt die Zimtstange. Dann schüttet Ihr den Zuckersirup in einem dünnen Strahl in die Mischung aus heißer Milch und Mehl. Dabei rührt Ihr diese kräftig. Fügt danach das Vanilleextrakt hinzu und rührt eine Minute lang, bis die Mischung warm, aber nicht heiß ist. Mischt die Eigelb darunter. Danach schüttet Ihr die Mischung in eine Schüssel und deckt sie mit Frischhaltefolie ab. Stellt sie beiseite. Der Pudding wird flüssig sein. Diesen könnt Ihr bis zu 3 Tage einfrieren.

 

Als nächstes macht Ihr die Pasteten:

  1. Heizt den Ofen auf 290°C vor. Nehmt eine Teigrolle aus dem Kühlschrank und rollt sie auf einer leicht bemehlten Oberfläche vor und zurück, bis sie etwa zweieinhalb Zentimeter dick und 40 cm lang ist. Danach schneidet Ihr sie in 2 cm lange Stücke. Legt ein Stück Teig mit der Schnittfläche nach unten in eine beschichtete Muffinform. Lasst dann die Teigstücke einige Minuten weich werden, bis sie bearbeitet werden können.
  2. Stellt eine Tasse Wasser bereit. Darin taucht Ihr die Daumen ein. Mit diesen greift Ihr in die Mitte der Teigspirale. Drückt diese anschließend gegen den Boden der Form zu einer Teigdicke von etwa 5 mm. Dann drückt Ihr den Teig an den Seiten hoch, bis ein überstehender Rand von etwa 1 cm entsteht. Dabei sollten die Teigseiten dünner als der Boden sein.
  3. Danach füllt Ihr jeden der Teigbehälter 3/4 voll mit dem leicht warmen Pudding. Backt die Pasteis de Nata, bis sich die Ränder kräuseln und braun werden. Das dauert ca. 8-9 Minuten.
  4. Nehmt die Form aus dem Ofen und lasst die Pasteis de Nata einige Minuten in der Form abkühlen. Dann lasst ihr sie auf einem Gitter auskühlen, bis sie gerade noch warm sind. Bestreut anschließend die Pasteis de Nata großzügig mit Hagelzucker und dann mit Zimt. Am besten schmecken sie, wenn sie sofort serviert werden.

 

Quelle: eigene Recherchen vor Ort für das Pasteis de Nata Rezept. Zu dieser Reise wurden wir eingeladen von Aptece, Visit Alentejo und der Rota do Peixe. Unsere Meinung bleibt jedoch unsere eigene.

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

12 Responses

  1. Mario
    | Antworten

    Wir waren letztes Jahr im Herbst in ganz Portugal unterwegs und die Pasteis da Nata gehörten für uns täglich dazu. Sooooo lecker. Ich hoffe ich bekomme sie genauso lecker hin. Danke für das Rezept.
    Viele Grüße
    Mario

  2. Franzi
    | Antworten

    Sieht mega lecker aus! Werde das bei der nächsten Wohnheim ‚Food party‘ vielleicht mal backen :)

    Ganz lieben Gruß

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Hallo Franzi,

      Ui! Da bin ich gespannt, wie sie Dir schmecken. Ich würde mich freuen, wenn Du mir das hier mitteilst.

      Liebe Grüße,
      Monika

  3. Lisa
    | Antworten

    Lecker! Ich habe es mir gleich notiert und werde sie in zwei Wochen im Sonnenschein der algarve probieren ♡

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Hallo Lisa,

      dann wünsche ich Dir eine gute Reise. Ich bin schon gespannt, wie es Dir gefällt.

      Viele Grüße,
      Monika

  4. Michaela
    | Antworten

    Habe ehrlich gesagt noch nie von Pasteis de Nata gehört, aber auf alle Fälle hört sich das Rezept traumhaft an und den Bildern nach sieht es einfach super lecker aus. Danke für das tolle Rezept :)

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Hallo Michaela,

      das schmeckt auch lecker :). Ich habe die Pasteis de Nata bei unserer Reise durchs Alentejo zum ersten Mal gegessen. Dort werden sie beim Frühstück frisch aus dem Ofen serviert. Yummy!

      Liebe Grüße,
      Monika

  5. Hey ihr beiden,

    ach ich liebe die Pasteis de Nata, die schmecken einfach verdammt gut. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich auch sämtliche Gäste immer darüber freuen, wenn sie frisch aus dem Ofen angeboten werden. So warme Vanilletörtchen.. da sagt keiner nein. Ich mache den Teig allerdings nicht selbst, sondern einfach mit Blätterteig. Das geht super fix und schmeckt großartig (http://passenger-x.de/rezepte/reiserezepte/portugiesisch-rezept-pasteis-de-nata/)

    Viele liebe Grüße… und ich muss mir jetzt vor lauter Appetit irgendwie was Süßes besorgen;)

    Nicole vom Reiseblog PASSENGER X

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Nicole,

      das Rezept, das wir hier veröffentlicht haben, kommt dem portugiesischen ziemlich nach. Aber einfacher – und schneller – sind die Törtchen sicher mit fertigem Blätterteig zu machen. Deine Version probiere ich sicher auch einmal. Wir sind große Fans dieser Spezialität seit unserem Besuch in Portugal.

      Liebe Grüße,
      Monika

  6. Anke
    | Antworten

    Da gibts in Wien ein ganz tolles Kaffeehaus mit portugiesischen Rezepten!

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