» » » Das Bora HotSpaResort in Radolfzell

Das Bora HotSpaResort in Radolfzell

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinrssyoutubeinstagramflickr
Bora HotSpaResort
Das Bora HotSpaResort in Radolfzell am Bodensee

 

Auf den ersten Blick wirkt das Bora HotSpaResort in Radolfzell etwas befremdlich in seiner grünen Umgebung. Ein gradwinkliger Bau versehen mit einer Fassade aus Holzbalken, die in geraden und schrägen Winkeln aufeinanderstoßen, steht an einer schmalen Straße, die gleichzeitig die Zufahrt zum Yachthafen von Radolfzell ist. Davor und dahinter ragen hohe Weidenbäume in den Himmel, und den Bodensee kann man mehr erahnen, als dass man ihn sieht. Von außen sieht man dem Hotel nicht sofort an, was sich im Inneren und hinter dem Gebäude verbirgt:

 

Lobby
Die Lobby im Bora HotSpaResort in Radolfzell

Ein Hauch von Japan am Bodensee im Bora HotSpaResort in Radolfzell

Das Erste, was mir beim Betreten des Vier-Sterne-Hotels auffällt, ist die große Lobby mit der riesigen Glasfront, die den Blick hinaus lenkt ins Grüne auf die hoch gewachsenen Weiden, deren silbergrüne Farbe sich ergänzt mit den leuchtenden Rot- und Weißtönen der Einrichtung und den warmen Holzfarben des Treppenaufgangs und der Balkongalerie im ersten Stock. Ein angenehmer Farbenmix, in dem ich mich sofort wohl fühle.

 

Offenes Bad
Offenes Bad

 

Nach dem Einchecken bin ich gespannt darauf, wie unser Zimmer aussieht. Und auch da erwartet uns eine Überraschung: Bad und Schlafraum sind hier nicht durch eine Tür voneinander getrennt, sondern nur dadurch, dass das Bett dem Fenster und dem Balkon zugewandt ist, und sich Waschbecken und Dusche hinter der Schrankwand befinden, die das Bett von den Badeeinrichtungen trennt. Nur die Toilette ist in einem separaten Raum untergebracht. Hier muss man seine Mitbewohner kennen und mögen, um sich frei bewegen zu können. Dieser offenen Anlage der Zimmer entspricht übrigens auch die Tatsache, dass der gesamte Spa-Bereich des Hotels, den ich Euch in einem weiteren Artikel vorstelle, textilfreie Zone ist.

 

Komfort-Zimmer
Unser Komfort-Zimmer im Bora HotSpaResort in Radolfzell
Minibar
Die erste Getränkefüllung ist gratis
Sitzecke
Gemütlich ist die Sitzecke in unserem Zimmer

 

Das Zimmer ist sehr großzügig eingerichtet mit einer gut ausgestatteten Schreibtisch-Ecke, an der wir während der zwei Tage unseres Aufenthalts bequem unsere Arbeiten am Computer ausführen. Dazu gehört eine Minibar, in der wir vier Getränke vorfinden: eine große Flasche Wasser, je eine Flasche Orangen- und Zitronenlimonade und eine Flasche Bier. Die erste Minibarfüllung ist gratis, und wenn wir Nachschub benötigen, müssen wir Bescheid sagen. Alle weiteren Getränke, die wir auf diese Weise bestellen, müssen bezahlt werden. Eine gute Regelung, wie wir finden.

 

Willkommensgruss
Ein toller Willkommensgruss: die prall gefüllte Obstschale

 

Auf dem kleinen Beistelltisch in der gemütlichen Sitzecke, die aus einem Sofa und einem Schaukelstuhl besteht, erwartet uns ein gesunder Willkommensgruß in Form einer prall gefüllten Obstschale mit frischem Obst, das genauso gut schmeckt, wie es aussieht. Kein Wunder! Reifen doch gerade die frischen Kirschen und Pfirsiche heran, die wir hier probieren können.

 

Sitzecke
Die Sitzecke in der Japan-Suite

 

Übernachten in der Japan-Suite

Wir sind untergebracht in einem der Komfort-Zimmer des Hotels. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die japanische Seite des Hotels intensiver zu erleben. Die Japan-Suiten sind dafür perfekt geeignet: Großzügig ist das Raumangebot der Japan-Suite, die wir kennenlernen. Eine transparente Schrankwand, durch deren helle Wände das Licht die Sitzecke erhellt, trennt den Aufenthaltsraum vom Schlafraum der Suite. Türen gibt es auch hier nicht.

 

Bett in der Japan Suite
In der Japan Suite schläft man auf einem Futon am Boden

 

Statt in einem Bett schläft der Gast in dieser Suite auf einem Futon auf dem Boden des Zimmers, der mit Bambusmatten statt mit dem tiefroten Teppich ausgelegt ist, den wir in unserem Zimmer vorfinden. Die Farbgebung ist in der Japan-Suite natürlichen Farben vorbehalten. Die warmen und leuchtenden Farben aus dem Rest des Hotels fehlen hier.

 

Bad in der Japan Suite
Der Blick vom Bad in den Schlafraum der Japan Suite

 

Wie eine Theke trennt die Waschbeckenzeile das Bad vom Schlafraum. Und auch hier ist das Ganze offen gehalten, so dass Tageslicht in alle Bereiche der Suite strömt. Wer einmal übernachten möchte wie in Japan, ohne die lange Anreise auf sich zu nehmen, der kann dieses in einer der beiden Japan-Suiten im Bora HotSpaResort erleben.

Das zarteste Angus-Steak meines Lebens im Rubin Restaurant

Am ersten Abend unseres Aufenthalts sind wir eingeladen zu einem A la carte Abendessen im Restaurant Rubin, das mir vor allem wegen des wunderbar zarten Steaks in Erinnerung bleiben wird. Ich habe dort das wahrscheinlich zarteste Angus-Steak meines bisherigen Lebens serviert bekommen. Als besonders angenehm empfinden wir es, dass im Restaurant darum gebeten wird, sein Handy ausgeschaltet zu lassen. Daher gibt’s von diesem Essen auch keine Fotos, wie Ihr es sonst gewohnt seid.

Wir starten unser Menü mit einem alkoholfreien Cocktail und suchen unsere Speisen aus, während wir unseren Hugo genießen, der intensiv nach frischer Minze schmeckt. Petar und ich wählen beide die Pfifferlingssuppe als Vorspeise. Als Hauptgang zieht Petar das Felchenfilet mit Saltimbocca, schwarzem Piemonteser Reis und grünem Spargel vor, während ich als bekennende Fleisch-Liebhaberin das besagte Angus-Steak nehme, das mit Pfefferbutter, einem fruchtigen Tomaten-Aprikosen-Chutney, Pflücksalat und einer Süßkartoffel-Tortilla à la Brasil serviert wird.

Petar ist von seinem Felchenfilet genauso begeistert wie ich von meinem zarten Steak, durch das mein Messer schneidet wie durch Butter. Im Mund schmilzt es geradezu auf der Zunge, und ich zögere den Verzehr dieses Steaks solange wie möglich hinaus, um den Genuss zu verlängern. Das Tomaten-Aprikosen-Chutney ergänzt das Steak mit seinem fruchtigen Geschmack auf außergewöhnliche Art und Weise. Nur für die Süßkartoffel-Tortilla kann ich mich nicht ganz so begeistern. Das liegt vielleicht daran, dass ich kein großer Freund von Süßkartoffeln bin. Jedenfalls lasse ich die Tortilla links liegen und konzentriere mich stattdessen auf das wunderbare Steak.

Im Bora HotSpaResort kann man übrigens auch Halbpension buchen. Dann erhält man morgens die abendlichen Menüvorschläge am Frühstückstisch und wählt die gewünschten Hauptgerichte fürs Abendessen bereits am Morgen aus.

 

Blick ins Grüne
Ein Balkon, auf dem man Ruhe findet

 

Ruhe und Entspannung im Bora HotSpaResort in Radolfzell am Bodensee

Ein weiteres Charakteristikum dieses Hotels ist die Ruhe, die es ausstrahlt. Sobald wir es betreten, treten wir in eine andere Welt ein: die umliegende Natur, die warmen Farben der Ausstattung, die vielen Holzelemente am Bau und der freundliche Service tragen dazu bei, dass wir unseren Lebensrhythmus ein paar Gänge zurück schalten und quasi auf Knopfdruck entschleunigen. Vielleicht trägt der Dauerregen dazu bei, der ab dem zweiten Tag unseres Aufenthalts ständig vor unserem Balkon nieder plätschert, dessen beruhigendes Tröpfeln das Empfinden von Ruhe und Entspannung erhöht. Auf jeden Fall spielen die angenehme Umgebung, das Ambiente des Hotels und die zurückhaltende Freundlichkeit des Personals eine große Rolle dabei. Die Nähe zum See tut ihr Übriges, die wir von der Dachterrasse und vom Spabereich aus am besten genießen können. Wer hierher kommt, sollte Zeit mitbringen und sich diese auch nehmen, um die Annehmlichkeiten des Hotels auskosten zu können.

 

Dachterrasse
Ausblick auf den Bodensee von der Dachterrasse

 

Sogar die zahlreichen Geschäftsleute, die das Angebot eines Vier-Sterne-Hotels an diesem Ende des Bodensees offensichtlich zu schätzen wissen, machen den Eindruck, als ob sie diese Ruhe genießen. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum die Konferenzräume des Hotels gern für Business Veranstaltungen genutzt werden.

Fazit: das Bora HotSpaResort in Radolfzell hat sich in dem Jahr seit seiner Eröffnung am 1. Mai 2013 zu einem beliebten Hotel bei Wellness-Liebhabern und Geschäftsleuten entwickelt, denn auch während der drei Tage, die wir hier sind (Montag – Mittwoch), ist es gut gebucht. Und wir können die Empfehlung weiter geben: das Bora HotSpaResort ist ein Wellness-Hotel der Extraklasse und ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für die Erkundung des Dreiländerecks am Westende des Bodensees. Der schöne Ort Stein am Rhein liegt zum Beispiel nur eine knappe Stunde mit dem öffentlichen Bus entfernt, der einen – übernachtet man als Urlauber im Hotel – kostenlos mit der Gästekarte der Unterseeregion erreichen kann. Wir haben dort unter anderem das Pilgermahl im Hotel Restaurant Rheingerbe gekostet, ein ganz besonderes Erlebnis


Bora HotSpaResort
Karl-Wolf-Str. 35
78315 Radolfzell am Bodensee
weitere Informationen, aktuelle Verfügbarkeitsabfrage und bequeme Onlinebuchung*
Weitere Hotels in Radolfzell am Bodensee*


Quelle: eigene Recherchen vor Ort. Wir bedanken uns für die Einladung beim Bora HotSpaResort. Unsere Meinung bleibt unsere eigene.

Text:  © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos:  © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

Print Friendly, PDF & Email
Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Bitte hinterlasse eine Antwort

CommentLuv badge