Warum wir nicht pro Link abrechnen | Redaktionelle Arbeit erklärt

Warum wir nicht pro Link abrechnen

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Warum wir nicht pro Link abrechnen

Was redaktionelle Arbeit im Wellness-, Slow-Travel- und Genussbereich wirklich leistet

Warum wir nicht pro Link abrechnen, erklären wir hier. Eine der häufigsten Fragen, die uns im Zusammenhang mit Kooperationen begegnet, lautet:
Wie viele Links sind enthalten – und was kostet ein zusätzlicher?

Diese Frage ist verständlich. Sie folgt einer Logik, die im Online-Marketing weit verbreitet ist. Sichtbarkeit wird dabei in Einheiten gedacht, Wirkung in Klicks, Inhalte in Bausteinen.

Auswahl bedeutet, Inhalte nicht in Einzelelemente zu zerlegen, sondern redaktionelle Leistung als Ganzes zu verstehen.

Genau an diesem Punkt unterscheiden sich redaktionelle Arbeit und Platzierungsmodelle grundlegend.

Ein Link ist technisch schnell gesetzt. Er verbindet eine Seite mit einer anderen. Was er nicht leistet, ist Einordnung. Er erklärt nicht, warum ein Ort relevant ist, für wen er geeignet ist oder in welchem Kontext er steht.

Redaktionelle Arbeit beginnt nicht beim Link, sondern deutlich früher – bei der Frage, wie Inhalte eingeordnet werden und warum Kontext für Leserinnen und Leser entscheidend ist. Und wie ein Ort oder ein Angebot sinnvoll in einen größeren Kontext eingebettet werden kann.

Wer Inhalte ausschließlich über die Anzahl von Links bewertet, reduziert komplexe redaktionelle Leistung auf ein technisches Detail. Für TravelWorldOnline greift das zu kurz.

Was redaktionelle Arbeit bei uns umfasst

Wenn wir über ein Wellnesshotel, eine Slow-Travel Destination oder ein Genuss Reiseziel berichten, besteht unsere Arbeit nicht aus einzelnen Elementen, sondern aus einem Gesamtzusammenhang.

Dazu gehören:

  • Recherche und Einordnung
  • Verständnis für Region, Nutzung und Zielgruppe
  • textliche Aufbereitung und Integration in passenden Kontext
  • Auswahl passender Verlinkung
  • langfristige Pflege und Aktualisierung des Beitrags

Ein Link kann Teil dieses Ganzen sein. Er ist jedoch nie der Ausgangspunkt – und auch nicht das Maß für den Aufwand.

Eine Abrechnung pro Link würde bedeuten, redaktionelle Arbeit in Stückzahlen zu zerlegen. Genau das widerspricht unserem Verständnis von journalistischem Arbeiten.

Wir rechnen deshalb nicht danach ab,

  • wie viele Links gesetzt werden,
  • ob ein Link dofollow oder nofollow ist,
  • oder an welcher Stelle er im Text erscheint.

Unsere Preise orientieren sich stattdessen am redaktionellen Umfang, an der Einbindung eines Themas und an der dauerhaften Sichtbarkeit eines Beitrags. Wie dieser redaktionelle Rahmen bei einer Zusammenarbeit konkret aussieht, erklären wir auf unserer Seite zur redaktionellen Zusammenarbeit. Entscheidend ist nicht die Anzahl einzelner Elemente, sondern die Wirkung des gesamten Inhalts.

Warum das für Partner sinnvoll ist

Für Hotels, Destinationen und Anbieter hat dieses Modell einen klaren Vorteil: Der Fokus liegt nicht auf maximaler Platzierung, sondern auf passender Darstellung.

Ein redaktionell eingebetteter Beitrag:

  • wird nicht nach kurzer Zeit ersetzt,
  • verschwindet nicht nach dem Ende einer Kampagne,
  • wird gepflegt und aktualisiert,
  • bleibt Teil eines Themen Kontexts.

Das schafft keine kurzfristigen Peaks, sondern dauerhafte Sichtbarkeit – dort, wo Leserinnen und Leser sich tatsächlich informieren.

Affiliate-Links können Teil eines Beitrags sein, wenn sie inhaltlich sinnvoll sind. Sie sind jedoch keine Voraussetzung für eine Zusammenarbeit und haben keinen Einfluss auf die redaktionellen Kosten.

Ob wir einen Affiliate-Link setzen oder nicht, ändert nichts an der Arbeitsweise, am Umfang oder an der Einordnung eines Beitrags. Redaktionelle Entscheidungen werden unabhängig davon getroffen.

Damit bleibt klar getrennt, was Inhalt ist – und was eine optionale Verknüpfung darstellt.

Warum wir langfristige Inhalte bevorzugen

Redaktionelle Arbeit entfaltet ihre Wirkung nicht sofort. Viele unserer Beiträge werden über Monate und Jahre hinweg gelesen, ergänzt und verlinkt. Diese Langfristigkeit ist ein wesentlicher Teil unseres Modells.

Eine Abrechnung pro Link würde diese Perspektive verzerren. Sie würde Inhalte auf den Moment reduzieren, statt ihre Entwicklung über Zeit zu berücksichtigen. Genau deshalb arbeiten wir nicht mit Kampagnen, sondern in redaktionellem Kontext.

Ein Link ist ein technisches Mittel. Redaktionelle Arbeit ist ein inhaltlicher Prozess. Beides gleichzusetzen, würde der Komplexität von Wellness-, Slow-Travel- sowie Genussreisen nicht gerecht.

Deshalb rechnen wir auf TravelWorldOnline nicht pro Link ab. Wir investieren Zeit, Erfahrung sowie redaktionelle Sorgfalt in Inhalte, die Orientierung geben und langfristig wirken – unabhängig davon, wie viele Links sie enthalten.

Warum wir nicht pro Link abrechnen

TravelWorldOnline Redaktion