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Die fünf schönsten Strände Kanadas

An der Küste der Avalon Halbinsel auf Neufundland - die schönsten Strände Kanadas
An der Küste der Avalon Halbinsel auf Neufundland – einer der die schönsten Strände Kanadas

 

Anzeige – Kanada wird normalerweise mit wilden Nationalparks, tiefen Wäldern und Grizzlybären in Verbindung gebracht. Kaum einer denkt an die die schönsten Strände Kanadas. Dass Kanada auch atemberaubende Strände zu bieten hat, ist den meisten Touristen unbekannt. Doch ein Strandausflug lohnt sich auf alle Fälle, zumal die milden Wassertemperaturen im Sommer auch zum Schwimmen einladen.

Avalon-Halbinsel: die schönsten Strände Kanadas?

Eine Jury aus 340 Touristikexperten hatte die Qual der Wahl: Sie sollte unter 99 Meeresküsten die schönsten auswählen. Dabei legte die Jury ein besonderes Augenmerk auf ursprüngliche Landschaften und authentische Traditionen, die durch den Tourismus möglichst wenig belastet sein sollten. Und wer gewann diese harte Prüfung? Karibische Traumstrände konnten mit der kanadischen Avalon-Halbinsel nicht mithalten: Sie erhielt den ersten Platz und darf sich nun „schönste Meeresküste der Welt“ nennen.

Die Avalon-Halbinsel liegt im äußersten Osten Kanadas. Traditionelle Fischerdörfer, romantische Küstenstreifen und eine umweltverträgliche Tourismusentwicklung zeichnen diese Halbinsel aus. Doch bisher fanden nur wenige Urlauber ihren Weg ins kanadische Neufundland – Avalon ist also noch ein echter Geheimtipp.

Wer nicht nur kanadische Natur, sondern auch regionale Kultur erleben möchte, sollte die Hauptstadt Neufundlands, St. John, besuchen. Sie liegt an der Ostküste der Halbinsel, ist die älteste Stadt Nordamerikas und besticht durch ihre bunten Häuser und ihren ursprünglichen Charme.

 

Einsamer Strandwanderer am Long Beach auf Vancouver Island
Einsamer Strandwanderer am Long Beach auf Vancouver Island – die schönsten Strände Kanadas

 

Long Beach: tropisches Flair auf Vancouver Island

Im Gegensatz zur Avalon-Halbinsel ist Long Beach ein beliebtes Ziel vieler Touristen: Rund eine Million Urlauber kommen jedes Jahr nach Vancouver Island. Und doch wirkt der Strand keineswegs überfüllt, wohl wegen seiner beachtlichen Länge von zehn Kilometern.

Die Kulisse ist atemberaubend: Long Beach ist von Regenwäldern umgeben und wirkt eher wie ein tropisches Urlaubsparadies. Doch die Wassertemperaturen lassen die Urlauber nicht vergessen, dass sie in Kanada und nicht in der Karibik sind. So sind die Temperaturen mit 15 bis 30 Grad zwar mild, aber eben doch nicht tropisch.

Aber Long Beach eignet sich nicht nur für Strandspaziergänge und Badespaß, sondern auch fürs Surfen. Die Wellen sind hoch genug, um sich auf das Surfbrett zu schwingen und sich im Wellenreiten zu üben.

Familienfreundlich und belebt: Wasaga Beach

Ein weiterer empfehlenswerter Strand ist Wasaga Beach, der zwei Stunden von Toronto entfernt an der Georgsbucht liegt. Der 14 Kilometer lange Sandstrand ist der größte Süßwasserstrand der Welt und ein beliebtes Ausflugsziel. Besonders Familien mit Kindern zieht es nach Wasaga Beach: Eine große Einkaufsmeile und zahlreiche Sportangebote lassen keine Langeweile aufkommen. Dementsprechend ist der Strand im Sommer gut besucht, bietet aber doch ruhige Ecken.

Wer dem Trubel entgehen möchte, kann einen Spaziergang zu den schönen Dünen machen. Sie gelten als Geheimtipp und sind nur den Einheimischen bekannt.

 

Menschenleer - der Sauble Beach im September
Menschenleer – der Sauble Beach im September – die schönsten Strände Kanadas

 

Das Naherholungsgebiet Sauble Beach

Sauble Beach liegt an der Ostseite des Huronsees in Ontario. Im Sommer steppt hier der Bär, denn Sauble Beach gilt als Naherholungsgebiet. Während sich manche Einheimische und Touristen auf Straßenfesten vergnügen, widmen sich andere verschiedenen Sportarten wie Wasserski, Golfen und Strandvolleyball. Kinder sind im örtlichen Freizeitpark oder auf den Spielplätzen gut aufgehoben.

Während sich im Sommer hunderttausende Touristen am Strand drängen, findet sich im Frühling eine ganz andere Zielgruppe am Sauble Beach ein. Denn der See gilt als Fischerparadies und ist im Frühling voller Regenbogenforellen, die die Wasserfälle hinaus springen.

Aber auch im Winter herrscht reges Treiben, wenn auch deutlich weniger als in den Sommermonaten. Dann versuchen sich die Urlauber im Skilanglauf oder fahren im Schneemobil um den See.

Singing Sands Beach im Nationalpark

Besonders Naturfreunde werden sich am Singing Sands Beach wohlfühlen. Denn dieser rund acht Kilometer lange Strand ist für seine Artenvielfalt bekannt und Teil des Bruce Peninsula National Parks.

Es gibt zahlreiche Wege, auf denen man die Gegend erkunden kann. Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn Sie ein singendes Geräusch wahrnehmen, während Sie am Strand entlang spazieren. Der „singende“ Quarzsand hat dem Strand seinen Namen gegeben.

Der Singing Sands Beach ist zwar weniger bekannt als andere kanadische Strände, bietet aber doch ähnliche Erholungseffekte. Für welchen Strand Sie sich auch entscheiden, genießen Sie Ihren Kanada-Urlaub!

Schaut außerdem mal in Petar’s Video über Kanada von West nach Ost rein! Da gibt’s noch weitere Tipps, was man sich in Kanada ansehen kann.

 

Video © Copyright Petar Fuchs, TravelWorldOnline All Rights reserved

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Dieser Artikel wurde verfasst von Jeannette Stowasser. Sie lebt und arbeitet in München. Als Online-Redakteurin betreut sie u. a. den Blog  http://www.kaplaninternational.com/de/blog/  und gibt Tipps rund ums Thema Reise.

Text: Copyright Jeannette Stowasser
Fotos: Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

2 Responses

  1. Monika Fuchs
    | Antworten

    Ein guter Tipp, Guido. Aber die sind halt nicht so bekannt :). Stehen übrigens auch schon auf meiner To-Do-Liste …

  2. gui_99_
    | Antworten

    Warum haben es die feinen Sandstrände der “Iles de la Madeleine” nicht auf diese Liste geschafft? ;-)

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