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Erlebe die holländische Nordseeküste an einem Wochenende in Holland

Holländische Nordseeküste bei Kaap Noord
Holländische Nordseeküste bei Kaap Noord

Die holländische Nordseeküste und ihr Hinterland

Zwei Tage hatten wir Zeit, uns die holländische Nordseeküste zwischen Den Helder und der Provinz Groningen anzuschauen. Die Tipps, die wir dabei gesammelt haben, eignen sich perfekt für ein Wochenende in Holland. Unsere Reise begann in Den Helder, der Stadt in Nordholland, von der die Fähren auf die Insel Texel abfahren. Das war auch der Grund, warum wir dort waren. Wir hatten vor unserer Reise entlang der holländischen Nordseeküste bereits einige Tage auf der südlichsten Insel im Wattenmeer verbracht. Mit einem solchen Aufenthalt kann Du diese Tour entlang der Nordsee von Nordholland über Friesland bis in die Provinz Groningen gut verbinden.

 

 

Von Den Helder folgen wir dem Deich entlang der Nordsee – entweder parallel zu ihm oder auf ihm. Unsere Fahrt führt fast immer an der Küste entlang, auch wenn wir das Meer dabei nicht ständig sehen. Die Deiche in dieser Region schützen das Hinterland vor den Stürmen an der Nordseeküste. Trotzdem merkt man überall die Nähe des Meeres. Auf den Kanälen, die diese Landschaft durchqueren, herrscht ein reger Schiffs- und Bootsverkehr. Unser Ziel an diesem Tag und Ausgangsort für die Ausflüge der nächsten Tage ist der Ort Eenrum in der Provinz Groningen. Schon die Übernachtung ist ein Erlebnis, denn wir sind zu Gast

 

Kanal in Eenrum - Holländische Nordseeküste
Kanal in Eenrum – Holländische Nordseeküste

 

Im kleinsten Hotel der Welt

Wir sind neugierig. Normalerweise halten Superlative nicht immer, was sie versprechen. Hier war das aber der Fall. Als wir im Grand Hotel de Kromme Raake* in Eenrum zum vereinbarten Zeitpunkt ankommen, stehen wir zunächst vor verschlossenen Türen. Durchs Fenster sehen wir eine Rezeption, die aussieht als ob sie einem Bild von Edward Hopper entstammt. Ich fühle mich sofort in die 50er Jahre zurück versetzt. Allein – auch auf unser Klingeln öffnet niemand. Was nun? Da fällt mir ein, dass vielleicht in unseren Reiseunterlagen Informationen darüber stehen. Dort entdecke ich eine Telefonnummer. Als ich dort anrufe, meldet sich die Mosterei (Senfmanufaktur), die sich gleich ums Eck befindet.

 

Rezeption im kleinsten Hotel der Welt
Rezeption im kleinsten Hotel der Welt

 

Ungewöhnlicher Check-In

Der etwas gestresst wirkende Herr am Telefon meint, er wisse schon, wer wir seien. Und dass wir im Hotel wohnen. Allerdings sei er gerade so im Stress, dass er uns den Schlüssel nicht vorbeibringen könne. Wir sollten doch bitte in seinem Restaurant vorbeikommen und den Schlüssel abholen. Ach ja, und zeigen könne er uns unsere Unterkunft auch nicht persönlich, weil er gerade zwei Busgruppen in seinem Restaurant betreuen müsse. “Ein seltsamer Empfang”, denke ich bei mir. Aber gut. Wir gehen die paar Meter um die Ecke und holen uns unseren Schlüssel. Die Nummer 1. Ach ja. Bevor wir gehen, erhalten wir noch die Anweisung: “Bitte kommen Sie eine Stunde später als vereinbart zum Abendessen. Dann ist hier weniger los.” Und eine weitere kryptische Erklärung folgt: “Sie können im Hotel alle Türen öffnen bis auf zwei. Die sind abgesperrt. Da passt auch dieser Schlüssel nicht.” Jetzt bin ich wirklich neugierig.

Unterkunft wie in Edward Hoppers Bildern

Wir schließen die Haustür auf und gehen durch die einzige Tür, in die der Schlüssel passt. Diese führt in einen kunterbunten Raum. Mir fällt sofort der Kunstdruck über dem Schreibtisch auf. Das Bild zeigt Humphrey Bogart, Marilyn Monroe und James Dean an einer Theke, an der Elvis die Cocktails ausschenkt. Offenbar verbindet der Besitzer sein Etablissement ebenfalls mit Impressionen von Edward Hopper. Sein “Boulevard of Broken Dreams” fängt die Atmosphäre dieses Hotels perfekt ein.

 

 

Ein ganzes Hotel für uns allein

Die in die Jahre gekommenen Einrichtungsgegenstände in diesem Wohnraum bestätigen meinen ersten Eindruck von einer Pension, wie ich sie mir in den 50er Jahren erwartet hätte. Eine Holzwand ist bunt bemalt mit Szenen, die Geschichten erzählen. Von Frauen. Einem Garten. Dem Leben auf dem Land. In der Mitte der Holzwand befindet sich eine Doppeltür, die wir neugierig öffnen. Statt in ein weiteres Zimmer führt sie jedoch direkt in ein riesiges Doppelbett. So, wie Du sie in alten Fischerhäusern in Holland oft findest. Nur, dass hier mehr Platz ist. Um zur bequemen Matratze zu gelangen, muss man erst einmal über einen breiten Rahmen robben. Erst danach versinken wir in weichen Wolken.

Daraus wieder aufzutauchen, erweist sich erst recht als aufwändiges Unterfangen. Erst, wenn man den Rahmen wieder erklommen hat, kann man wieder zum Einstieg zurück robben. Es bedarf einiger Übung, bis wir mit dieser Art Bett zurechtkommen.

Spannend ist, dass das Bett von zwei Seiten zugänglich ist. Einer von uns klettert vom Wohnraum aus rein. Der andere vom großen Bad.

 

Frühstücken wie zu Hause

Auf dem Weg ins Bad entdecken wir einen Raum, der früher vielleicht die Küche war. Heute befindet sich darin ein alter Holzofen, wie meine Großmutter ihn früher hatte. Darauf stehen eine Kaffeemaschine und ein Wasserkocher, die uns einladen zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass uns dort unser Frühstück serviert wird. Und was für eines! Mit einer Auswahl an köstlichen Brotsorten (die Croissants schmecken einfach großartig!). Einem Wurst- und Käseteller, der für eine ganze Kompanie reicht. Gekochten Eiern. Frisch gepresstem Orangensaft. Und das Ganze in absoluter Privatsphäre. Das ist so, als ob man zu Hause isst, nur ohne die Arbeit, die so ein Haushalt macht.

Langsam ist uns klar, dass wir hier tatsächlich im kleinsten Hotel der Welt zu Gast sind. Wir sind die einzigen Gäste.

 

 

Was bietet die holländische Nordseeküste

Gut gestärkt und nach einem tiefen Schlaf in unserer Schlafkoje machen wir uns auf, die holländische Nordseeküste in Friesland und Groningen zwei Tage lang zu erkunden.

 

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Die holländische Nordseeküste genießen

Den ersten Tag unseres Aufenthalts verbringen wir mit einer Rundfahrt durch die Region. Unsere erste Station ist das

 

 

Das Fischereimuseum in Zoutkamp – Typisch holländische Nordseeküste

In einem Lager, in dem einst Bojen und andere Ausrüstungsgegenstände für die Küstenfischerei aufbewahrt wurden, kannst Du Dich über die Entwicklung der Fischerei in Zoutkamp informieren. Wir erfahren, dass die Fischer zwar immer noch hier leben. Ihre Fischerboote liegen jedoch inzwischen in einem Nachbarort, der näher am Meer liegt. Die Boote, die im Kanal vor dem Museum angedockt sind, gehören entweder dem Museum. Oder es sind Ausflugsboote oder Hausboote, die hier einen Zwischenstopp einlegen. Aktiven Fischfang von ihrem Heimathafen aus betreiben die Fischer von Zoutkamp nicht mehr. Seit Vollendung der Deichanlagen am Lauwersmeer ist dies nicht mehr möglich.

Fischereimuseum

Reitdiepkade 11
9974 PJ Zoutkamp

Durch das weite Hinterland der holländischen Nordseeküste fahren wir weiter nach Dokkum in Friesland. Dies ist eine jener Kleinstädte, wie wir sie in Holland lieben. Klein. Gemütlich. Überschaubar. Mit Gassen, an denen sich ein hübsches Haus ans nächste reiht. Wir essen zunächst zu Mittag im

 

Stadscafé Artisante

In legerer Bistro-Atmosphäre machen wir Mittagspause im Stadscafé Artisante im Ortszentrum von Dokkum. Hier kann man draußen sitzen und dem Treiben an der Brücke über den Kanal zuschauen. In der Mittagshitze sind die Plätze auf der Bistro-Terrasse allerdings bereits alle belegt. Daher bestellen wir unsere Sandwiches im Restaurant.

Diepswal 1
9101 LA Dokkum

 

 

Gleich nebenan befindet sich die Craft Bier Brauerei von Bonifatius, einer der größeren Brauereien der Region. In einem schmalen Stadthaus am Kanal in Dokkum stellen die jungen Bierbrauer ausgewählte Craft Biere her, die sie Bierliebhabern vor Ort ausschenken. Wir erfahren, dass der Name zurückgeht auf den irischen Mönch Bonifatius, der 754 in Dokkum ermordet wurde. Nach ihm benennen sie eines ihrer Biere.

 

 

Bierbrauerei Bonifatius

Diepswal 5
9101 LA Dokkum

Nimm Dir Zeit für einen Bummel durch Dokkum. Am Kanal entlang kannst Du dem Treiben auf den Kanalschiffen zuschauen. Außerdem gibt’s dort restaurierte Häuser zu sehen. Wir machen einen Spaziergang durch die Stadt, während wir auf die Ebbe warten. Erst nach sechs Uhr abends können wir die Wattwanderung machen, die wir für den Abend geplant haben. Daher verlegen wir unser Abendessen auf den späten Nachmittag. Bei KB Foods in Dokkum fühlen wir uns sofort wohl. Bei einem Steak und Lachsfilet verbringen wir die restliche Wartezeit bis zur Ebbe in angenehmer Umgebung.

 

 

KB Foods

Keppelstraat 4
9101 MV Dokkum

 

 

Die holländische Nordseeküste auf einer Saubere-Schuhe-Wanderung im Watt

Letztes Tagesziel für diesen Ausflug ist der kleine Ort Paesens bei Moddergat. In einem Besucherzentrum haben wir uns mit Harm Jan verabredet. Dieser begleitet uns auf einem Spaziergang durchs Watt. Er führt regelmäßig Besucher bei ihren Wattwanderungen und zeigt ihnen, was es dabei zu entdecken gibt. Das ist viel. An unscheinbaren Pflanzen am Wegesrand bleibt er stehen. Er pflückt einige Zweige davon und isst sie. “Das ist Queller”, erklärt er uns. “Meeresspargel.” Diesen haben wir bereits während unseres Aufenthalts in Texel kennen gelernt. “Wie mühsam muss es sein, diesen zu ernten”, denke ich bei mir.

 

Was Du für eine Wattwanderung brauchst

  • Auf einer Wattwanderung hinaus ins Watt brauchst Du unbedingt Gummistiefel*. Du wirst durch Schlick waten. Manchmal sogar bis zu den Knien einsinken.
  • Da am Meer fast immer der Wind weht und sich das Wetter rasch ändern kann, brauchst Du eine wasserdichte Windjacke* oder eine Wachsjacke*
  • Praktisch ist außerdem eine Regenhose*, die auch nass werden kann.
  • Bei Sonnenschein oder Wind schützt ein Hut mit Krempe* gegen die Elemente.
  • Gehst Du allein hinaus ins Watt, dann solltest Du unbedingt einen Kompass* mitnehmen, mit dem Du dich orientieren kannst, falls Nebel aufzieht.

 

Der Nebel kommt schnell im Watt. Auch das ist Holland Urlaub am Meer und holländische Nordseeküste
Der Nebel kommt schnell im Watt

 

Wir sind froh, dass Harm uns begleitet, denn es dauert nicht lange und wir stecken in einer dichten Nebelwand. Ich bin erleichtert, dass wir keine Wanderung ins Watt geplant hatten. Bei dieser schlechten Sicht möchte ich mich nicht im Schlick vor der Küste befinden mit dem Wissen, dass in nicht allzu ferner Zeit die Flut wieder kommt. Da es immer stärker zu nieseln beginnt, beschließen wir bald zum Besucherzentrum zurück zu kehren. Dort serviert uns Harm frischen Minztee “aus selbst angebauter Minze” und erzählt uns von seinen Küchenexperimenten mit den heimischen Kräutern und Pflanzen.

Eine halbe Stunde benötigen wir noch für die Fahrt entlang der Küste zurück in unser Ein-Zimmer-Hotel in Eenrum. Ein erlebnisreicher erster Tag geht zu Ende, der uns die holländische Nordseeküste näher gebracht hat. Am nächsten Tag bleiben wir zunächst den Vormittag über in Eenrum, denn gleich neben unserem Hotel befindet sich

Die Kerzenfabrik Eenrum

Dort wartet um 10.00 Uhr Krista Jongsma, die neue Besitzerin der Kerzenfabrik auf uns. “Ich habe die Manufaktur vor einem halben Jahr vom Vorbesitzer übernommen und bin sehr glücklich darüber”, lacht sie uns an. “Kennengelernt habe ich sie bei einem Urlaub in der Region.” Wir treffen auf unserer Kurzreise durch die Wadden Sea Region einige Aussteiger. Sie haben sich vom hektischen Leben in der Stadt verabschiedet und genießen die Ruhe auf dem Land.

 

 

Krista weist uns ein in die Kunst des Kerzenmachens. Wir tunken den Docht immer wieder ins heiße Wachs. Dabei hören wir Kristas Erzählungen zu. Sie berichtet, wer ihre Kunden sind: “Oft kommen Familien mit Kindern. Es sind aber auch Ladenbesucher dabei, die sich spontan für einen Kerzenmacherkurs entscheiden.” Ich tunke meine Kerzen ins Wachs und frage sie, wohin sie ihre selbstgemachten Kerzen verkauft. “Das sind natürlich die Besucher im Laden. Aber wir haben auch Abnehmer in der Umgebung. In den Souvenirläden in Hotels sind sie ein beliebtes Mitbringsel der Feriengäste für ihre Familien zu Hause.” Das kann ich gut verstehen. Uns macht die fast meditative Beschäftigung des Auf und Ab im heißen Wachs Spaß.

Nachdem die Kerzen dick genug sind, tauchen wir sie in Farbtöpfe. Ich will eine Kerzenspirale aus zwei unterschiedlich gefärbten Kerzen machen. Eine bleibt weiß, die andere färbe ich blau. Bevor ich die Spirale drehen kann, müssen die Kerzen noch in kaltem Wasser abgekühlt werden. Nach weiterem Auf und Ab im Wassertrog sind die Kerzen schließlich soweit abgekühlt, dass ich sie zu einer Spirale formen kann. Noch ein paar Mal Auf und Ab, und fertig ist mein selbstgemachtes Souvenir aus Eenrum. Deine eigenen Kerzen kannst Du machen in der

Kaarsemakereij Wilhelmus

Hoofdstraat 14
9967 RJ Eenrum
Tel. 0595-491600

Die Senfmühle von Eenrum

Nur ein paar Schritte um die Ecke haben wir uns verabredet mit “Hollands letztem Senfmacher, der echten Groninger Senf aus organischen Senfkörnern der Region” herstellt. So stellt sich Sten Sipkes uns vor. Das Senfmachen ist seine Leidenschaft. Auch wenn er dazu eher auf Umwegen kam. Sten erzählt uns, dass er noch vor wenigen Jahren sein Geld als Lastwagenfahrer verdient hat. “Dann erhielt meine Freundin das Angebot, das Restaurant der Senfmühle in Eenrum zu übernehmen”, erzählt er. Diese konnte dieses nicht ausschlagen und arbeitete einige Jahre eng mit dem Senfmacher zusammen.

 

 

Dann wollte dieser in Rente gehen und suchte einen Nachfolger. Auch dies bot er ihr an. Allerdings überstieg das ihre Möglichkeiten. Daher fragte sie ihren Freund, Sten, ob er nicht ins Geschäft als Senfmacher einsteigen wolle. Dieser winkte zunächst ab. “Ich kenne mich damit doch nicht aus.” Nach einigem Hin und Her gab er dann schließlich doch nach. Und so stellt er heute mit den historischen Senfmühlen echten Groninger Senf her.

 

 

“Was macht ihn denn zum Groninger Senf”, will ich wissen. “Dafür verwendet man nur schwarze Senfkörner”, und er weist auf eine Schale voller winziger Samen. “Nur die verleihen unserem Senf den richtigen Geschmack.” Er lacht verschmitzt. “Und natürlich einige geheime Zutaten.” Auf jeden Fall besitzt die Senfsuppe, die wir im Restaurant der Senfmühle probieren, einen ganz eigenen Geschmack. Gut, und würzig.

Senfmühle in Eenrum

Hoofdstraat 12
9967 RJ Eenrum
Tel. 0595-491001

Appingedam und seine hängenden Küchen

Den Nachmittag verbringen wir in der Kleinstadt Appingedam. Diese liegt, wie viele Orte der Region, an einem der Kanäle. Viele der Häuser entlang des Kanals besitzen kleine Holzerker, in denen die Küchen untergebracht sind. Die hängenden Küchen bieten einen außergewöhnlichen Anblick. Aber auch sonst ist die Kleinstadt einen Stopp wert mit ihrer hübschen Altstadt und den gepflegten Häusern im Stadtzentrum und entlang des Kanals.

 

 

Gut essen in der Basiliek Appingedam

In Appingedam genießen wir eines der besten Abendessen unserer Reise entlang der holländischen Nordseeküste in der Basiliek Appingedam. Im ehemaligen Kirchengebäude der St.-Nikolaus-Kirche und ihren Nebengebäuden befindet sich heute die Kosterij in Appingedam. Dort serviert man uns ein köstliches Dinner mit regionalen Spezialitäten.

 

 

Mir gefällt das elegante Ambiente in diesem Restaurant gut. Das historische Gebäude wirkt in Kombination mit der klassisch-schlichten Einrichtung besonders einladend. Die dezente, aber geschmackvolle Deko unterstreicht diesen Eindruck. Wir fühlen uns sofort wohl in dieser Umgebung. Der sehr aufmerksame, aber zurückhaltende Service tut sein Übriges. Schon allein deswegen empfehlen wir einen Besuch in diesem Restaurant.

 

 

Das Essen, das wir in der Basiliek Appingedam genießen, ist das beste unserer ganzen Reise entlang der holländischen Nordseeküste. Hier kocht jemand mit Leidenschaft. Das zeigt der “Gruss aus der Küche” ebenso wie die filigranen “Biscuits” zur Vorspeise. Mein Steak in Rotweinsauce mit Kartoffelgratin ist köstlich. Und bei den Schokohäppchen und Keksen zum Kaffee kann ich einfach nicht “Nein” sagen, obwohl ich schon satt bin. Ein rundherum köstliches und gelungenes Abendessen also an unserem letzten Abend in der Provinz Groningen. Dieses Restaurant ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Basiliek Appingedam

Solwerderstraat 45
9901 BB Appingedam
Tel. 0596-683131

 

 

Die holländische Nordseeküste – Unser Fazit:

Es gibt viel zu entdecken an der holländischen Nordseeküste. Gerade Slow Traveller und Genießer werden sich hier wohlfühlen. Von Massentourismus gibt es keine Spur. Und das ist gut so. Auf diese Weise treffen wir immer wieder Personen, die sich Zeit nehmen für ein Schwätzchen. Sie stellen uns ihre Heimat mit Begeisterung und Enthusiasmus vor. Bei jedem spüren wir, dass er oder sie dieses Land und das Leben in dieser Region bewusst gewählt hat.

Wie sie genießen wir unsere viel zu kurze Zeit in diesem ruhigen Landstrich im Norden Hollands, der nicht nur aus Küste und Watt besteht. Uns entzücken die gepflegten Kleinstädte und Dörfer ebenso wie die weiten Landschaften. Im Frühjahr sind diese besonders schön, weil überall Wiesenblumen und Hecken blühen. Während unsere Reise zurück in den Süden Deutschlands geht, blicken wir sehnsüchtig den Gänsen nach, die nach Norden in Richtung Küste fliegen. Wir kommen gerne wieder an die holländische Nordseeküste. Hier gibt es sicher noch mehr zu entdecken.


Reiseorganisation

Anreise an die holländische Nordseeküste

KLM und Lufthansa fliegen nach Amsterdam. Von dort nimmst Du Dir am besten ein Auto, denn nur so bist zu flexibel genug, um die Ortschaften der Region näher kennen zu lernen. Wir sind mit dem eigenen Auto aus dem südlichen Bayern angereist. Für die Fahrt nahmen wir uns zwei Tage Zeit mit einer Zwischenübernachtung auf der mehr als 1000 km langen Strecke. So ließ sich die Anreise problemlos bewältigen.

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Die holländische Nordseeküste
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Quelle für diesen Artikel : eigene Recherchen vor Ort. Wir bedanken uns außerdem bei UNESCO Waddenzee Werelderfgoed für die freundliche Unterstützung dieser Reise. Unsere Meinung bleibt jedoch unsere eigene.

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos © Copyright Monika Fuchs,
Video © Copyright Petar Fuchs, TravelWorldOnline

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