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Wachau Sehenswürdigkeiten für Genießer entdecken

Dürnstein in der Wachau - Wachau Sehenswürdigkeiten für Genießer
Dürnstein ist eine der Wachau Sehenswürdigkeiten für Genießer

Wachau Sehenswürdigkeiten für Genießer

Drei Wachau Sehenswürdigkeiten für Genießer stellen wir Euch hier vor. Die Wachau in Österreich ist sicher eine der bekanntesten Reiseregionen des Landes. Nicht nur wegen des Gassenhauers um das “Mariandl aus dem Wachauer Landl” ist die Region sehr beliebt. Dabei hört man das Lied heute gar nicht mehr so gerne. Zumindest sind die Touristiker der Region dieser Ansicht. Auf einer Informationstafel an der Donau in Krems bestätigt man dies. In diesem Heimatfilm sei ein Wachaubild entstanden, “das mit der wahren Wachau so viel zu tun hat wie ein Kellerstiegengepansche mit einem Tropfen edlen Wachauers.” Und sie haben Recht.

Die Wachau ist ein Reiseziel für Genießer. Das empfinden wir sogar auf unserer Wirbelwindfahrt entlang der Donau. Wir sind zur Zeit der Marillenernte Ende Juli unterwegs entlang des rechten Donauufers von Krems nach Melk. Dies ist das Stück der Donau, wo sie sich auf einer Strecke von 36 Kilometern 700 Meter tief in die Rumpfgebirgslandschaft der Böhmischen Masse eingegraben hat. Hier trennt sie den Dunkelsteiner Wald im Süden vom Waldviertel im Norden. Drei Ausflugsziele für Genießer steuern wir auf unserer Fahrt entlang der Donau an:

 

Petar im Cafe an der Schiffslände in Krems © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Petar im Cafe an der Schiffslände in Krems © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

 

Krems in der Wachau

An der Schiffsanlegestelle der Donau Schifffahrt an der Donaustraße in Krems trinken wir einen Kaffee mit Blick auf die Donau. Währenddessen beobachten wir die Passagiere, wie sie in die Ausflugsschiffe einsteigen. Manche kommen mit der ganzen Familie, andere zu zweit. Die einen haben einen Picknickkorb dabei, die anderen ein Fahrrad. Unterwegs bieten sich ihnen auf der Bootsfahrt immer wieder Möglichkeiten an verschiedenen Stellen auszusteigen. Dabei können sie sich die Orte genauer anschauen, die sich in das schmale Tal zwischen dem Fluss und den steil aufragenden Talwänden schmiegen.

So können sie es sich auf einer der Parkbänke oder Wiesen am Flussufer gemütlich machen und ihre mitgebrachte Mittagsbrotzeit genießen. Oder sie steigen unterwegs an einer Schiffsstation aus. Andere radeln auf dem Donauradweg entlang und steigen eine Station weiter ins nächste Schiff ein. Auf jeden Fall eine schöne Art, das Tal der Wachau beim Genuss-Radeln zu erkunden. Uns fehlt diesmal allerdings die Zeit, selbst an Bord zu gehen. Stattdessen lassen wir uns einen Schokoccino und einen Latte Macchiato im Café an der Schiffslände schmecken. Dabei genießen wir die warme Sommersonne, die schon frühmorgens vom tiefblauen Himmel scheint und beobachten das Treiben an und auf der Donau.


Weitere Österreich Reisetipps für Genießer empfehlen wir in unserem e-Book:

Österreichs Genussregionen: Weinviertel, Waldviertel, Wachau, Mostviertel für Genießer (TravelWorldOnline Insidertipps 5)*


 

Weinterrassen in der Wachau © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Weinterrassen – Wachau Sehenswürdigkeiten für Genießer

 

Weinregion um Spitz in der Wachau

Wir setzen anschließend unseren Weg an der Donau entlang fort mit immer neuen Ausblicken auf den Fluss und die kleinen Dörfer, denen man ihren Wohlstand ansieht. Liebevoll gepflegte Gasthäuser, Weinfelder, die sich den Berg hinauf erstrecken, prachtvolle Kirchen und mittelalterliche Burgruinen machen die Fahrt zu einem wahren Fest für die Augen. Wir können uns außerdem kaum satt sehen an den ständig wechselnden Aussichten auf die Donau, die sich hinter jeder Kurve öffnen. Am liebsten würden wir unsere Heimreise verschieben und noch ein paar Tage hier bleiben.

Entlang der Straße sehen wir immer wieder Obststände, an denen die gerade reifen Marillen verkauft werden. Auf einigen Schildern wird darauf hingewiesen, dass am nächsten Wochenende Marillenkirtag in Spitz ist, der jedes Jahr Ende Juli stattfindet.

Diesmal machen wir allerdings Pause im Strandcafé in Spitz, das direkt an der Donau liegt und uns mit seiner schönen Terrasse am Fluss zu einem frühen Mittagessen verlockt. Bei Marillenknödel und einem Ausblick auf die bewaldeten Ufer der Donau, lassen wir die Seele baumeln.

 

Die Seele baumeln lassen im Strandcafé Spitz mit Blick auf die Donau © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Die Seele baumeln lassen im Strandcafé Spitz mit Blick auf die Donau

 

Spaziergang durch den Stiftsgarten von Kloster Melk in der Wachau

Bevor wir uns von der Wachau verabschieden, machen wir einen Abstecher zum Stiftsgarten von Kloster Melk, das hoch über der Donau am anderen Flussufer thront. Wir begnügen uns jedoch mit einem Spaziergang durch den Klostergarten, der in den letzten Jahren in seiner barocken Pracht wieder gestaltet wurde. Vorbei an blühenden Rosenbeeten gehen wir zum Pavillon an der Donau zugewandten Parkseite.

Darin befindet sich eine Cafeteria, deren Besuch sich nicht nur wegen der kühlen Getränke lohnt, die dort angeboten werden. Die Fresken an den Wänden und der Decke des Pavillons stammen von Johann Wenzel Bergl und stellen exotische Tiere und Dschungelpflanzen dar, die sich nach oben winden. Dazwischen blicken Indianer auf uns herab. Wir kaufen uns zum Nachtisch ein Eis an der Selbstbedienungstheke und staunen darüber, wie die Mönche während der Barockzeit ihre wenige Freizeit genossen.

 

Unter exotischen Pflanzen und Tieren im Pavillon im Stiftsgarten Melk © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Pavillon im Stiftsgarten Melk – Wachau Sehenswürdigkeiten für Genießer

 

Fazit: ein Kurzbesuch in der Wachau lohnt sich

Mit diesen Tipps für Ausflugsziele in der Wachau kann sogar ein Kurzbesuch in der Wachau zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden. Und vielleicht machen sie ja Appetit auf einen längeren Aufenthalt? Uns jedenfalls lässt die Wachau nicht so schnell los. Wir überlegen bereits, wann wir wieder kommen. Schließlich gibt es noch mehr Ausflugsziele in der Wachau.


Reiseorganisation:

Anreise mit Flugzeug, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auto

Der nächstgelegene Flughafen ist Wien Schwechat. Von dort reist man mit dem Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln an. Bahnhöfe sind in Krems und in Melk.

Bahn:

http://www.oebb.at/

und von April bis Oktober die Wachaubahn

Mietwagen:

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Unterkunft:

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Weitere Slow Travel Reisetipps gibt’s unter diesem Link. Entdecke andere Weinregionen in Österreich.

Quelle: eigene Recherchen vor Ort

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos:  © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

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Quelle: eigene Recherchen vor Ort ohne Unterstützung

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos:  © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline


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