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Die Eifel für Genießer

Aussicht auf den Eifel National Park
Aussicht auf den Eifel National Park

Die Eifel entdecken

Die Eifel für Genießer war unser Ziel zwischen Einruhr und Rurberg. Grün! Besonders üppiges Grün! Das war unser erster Eindruck vom Tal des Rursees. Unser Blick schweift über das Dorf Dedenborn hinweg zum Eifel National Park. Der Ort geht zurück in die Mitte des 16. Jahrhunderts. Der Nationalpark ist dagegen noch jung. Erst seit dem 1. Januar 2004 gibt es den Nationalpark. Lange Jahre war die Region militärisches Sperrgebiet. Als schließlich die belgischen Truppen abzogen, beschloss man, daraus einen Nationalpark zu machen.

 

Einruhr in der Eifel
Einruhr in der Eifel

 

Dieses Gebiet überlässt man seitdem weitgehend der Natur. So können sich ohne Eingreifen der Menschen wieder unberührte Urwälder entwickeln. Hier finden sich inzwischen viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Buchen- und Eichenwälder werden außerdem von Bächen durchflossen, die in mehrere Stauseen münden. Wir sind unterwegs am Rursee, einem der größten davon. Dass die Tiere sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlen, sehen wir, als wir uns auf unserer Wanderung einer Wildgans nähern. Diese lässt sich durch uns nicht stören. Im Gegenteil, sie scheint für Petars Video sogar zu posieren. Eine Scheu vor Menschen hat sie jedenfalls nicht.

Eine Schlemmertour für Genießer

Vor einigen Jahren waren wir schon einmal in der Region zu Gast. Nur wenige Kilometer von hier liegt das idyllische Städtchen Monschau. Damals konnten wir dessen kulinarische Besonderheiten kennen lernen. Auch dieses Mal sind wir wieder auf Genießer Spuren unterwegs. Nur dass wir diesmal Naturgenuss mit dem Genießen regionaler Spezialitäten verbinden. Von Einruhr nach Rurberg führt ein Wanderweg direkt am See entlang. Dieser bietet uns immer wieder Ausblicke auf die dichten Wälder zu beiden Seiten des Sees.

 

Am Rursee in der Eifel
Am Rursee in der Eifel

 

Wir sind unterwegs auf der Rurtal Schlemmertour. Dabei handelt es sich um eine der Genusswanderungen, die von der Rursee Touristik angeboten werden. Auf dieser Tour haben wir zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Einerseits können wir von Einruhr die Strecke am See entlang nach Rurberg wandern und anschließend zurück über die Hügel. Oder – und diese Option ist uns sympathischer – wir nehmen das Boot von Rurberg zurück nach Einruhr.

Wandern mit Genuss zu Eifel Gaststätten

Vorher jedoch kosten wir uns durch die saisonalen Spezialitäten der Region. Nach einem Schlemmer Frühstück im Gasthof Schütt in Einruhr brechen wir gut gestärkt auf zu unserer Wanderung am See entlang. Fast zwei Stunden brauchen wir für die Strecke von Einruhr nach Rurberg. Zu schön ist die Strecke, um nicht immer wieder stehen zu bleiben, um die Aussicht zu genießen.

 

 

Eifeler Bauernschinken im Restaurant Ziegler
Eifeler Bauernschinken im Restaurant Ziegler

 

Eifeler Bauernschinken im Gasthof Ziegler

In Rurberg geht der Weg bergauf zum Hotel Restaurant Ziegler, einem Fachwerkhaus mit vier Zimmern. Dort wartet bereits die Vorspeise unseres Mittagsmenüs auf uns: köstlicher Eifeler Bauernschinken auf Salatbouquet mit Himbeerdressing und Walnüssen. Wir setzen uns auf eine der rustikalen Holzbänke auf der Terrasse des Gasthofs und kosten die Vorspeise. Die Spezialitäten der Eifel für Genießer sind bereits für uns vorreserviert und werden als Paket von der Rursee Touristik angeboten. Wir geben in den Gaststätten nur unseren Gutschein ab.

 

Döppekooche mit Spargel und Schinken auf unserer Eifel für Genießer Tour
Döppekooche mit Spargel und Schinken auf unserer Eifel für Genießer Tour

 

Döppekooche mit Spargel und Schinken im Genießer Wirtshaus

Für die Hauptspeise im Genießer Wirtshaus in Rurberg müssen wir uns wieder auf den Weg machen. Erneut geht’s bergauf, bis wir das Genießer Wirtshaus links an der Straße entdecken. Dort erwartet uns die Wirtin, Frau Daners. Sie erzählt uns, dass das Gericht eigentlich gar keine regionale Spezialität ist. Stattdessen handelt es sich dabei um ein Gericht aus der Küche ihres Mannes. In einem kleinen Töpfchen werden geraspelte Kartoffeln mit Spargel und Schinken gemischt. Mit frischem Salat und einer Sauce werden sie als Hauptgang auf unserer Genießer Tour serviert.

Im Genießer Wirtshaus ebenso wie im Gasthof Ziegler kann man übrigens auch übernachten. Wer also gerne länger dort bleiben möchte, kann das tun.

 

Mittagessen im Genießer Wirtshaus
Mittagessen im Genießer Wirtshaus

 

Wir jedoch machen uns auf den Weg zurück zum Seeufer des Rursees. Dort befindet sich eines der Nationalpark Tore. An diesen kann man sich über den National Park, seine Tierwelt und die Idee, die dahinter steckt, informieren. Wir erfahren, dass man in den Gewässern der Region sogar Perlenmuscheln findet. Außerdem gibt es Flusskrebse und Biber, die sich inzwischen wieder hier heimisch fühlen.

 

Perlmuscheln im Nationalpark Tor in Rurberg
Perlmuscheln im Nationalpark Tor in Rurberg

 

Nur wenige Schritte vom Nationalpark Tor entfernt fährt das Ausflugsschiff Stella Maris in Richtung Einruhr ab. Dieses bringt uns zurück an unseren Ausgangsort, vorbei an dicht bewaldeten Ufern. Am Nationalpark Tor erzählte uns ein Ranger, dass in den abgelegeneren Teilen des Parks jenseits der Seeufer nun echte Wildnis Erlebnisse auf Besucher warten. Beim Anblick der dichten Wälder glauben wir ihm das sofort.

 

Kaffee und Kuchen im Restaurant Eifelhaus

Zum Abschluss unserer Tour durch die Eifel für Genießer wartet gleich an der Anlegestelle in Einruhr das Restaurant Eifelhaus mit einem großen Garten auf uns. Dort gibt’s ein Stück Käsekuchen. Dazu gönnen wir uns eine große Portion heißer Schokolade mit Amaretto und Sahne.

 

Heiße Schokolade mit Sahne und Amaretto im Restaurant Eifelhaus
Heiße Schokolade mit Sahne und Amaretto im Restaurant Eifelhaus

 

Aufs Abendessen allerdings verzichten wir nach dieser Schlemmertour. Stattdessen lassen wir die tollen Eindrücke vom Rursee, dem Nationalpark und den Genuss Gaststätten noch einmal Revue passieren im Gasthof Schütt in Einruhr, wo wir übernachten.

 

Gasthof Schütt in Einruhr
Gasthof Schütt in Einruhr

 

Einen guten Eindruck unserer Schlemmertour von Einruhr nach Rurberg bekommt Ihr außerdem in Petar’s Video:

 

Wir waren auf der Frühlings Tour durch die Eifel für Genießer unterwegs. Die Gerichte variieren je nach Saison. Im Sommer und Herbst werden andere Gerichte angeboten.

Reiseorganisation:

Anreise

Von Aachen, Köln oder Bonn dauert die Anreise in die Region etwa eine Stunde mit dem Auto.

Genusswanderungen buchen

Verschiedene Genusswanderungen könnt Ihr bei der Rursee Touristik buchen.

Unterkünfte in Einruhr:

Hotels, Apartments und andere Unterkünfte in Einruhr* könnt Ihr zudem über unseren Partner booking.com unter diesem Link buchen. Wir haben jedoch im Gasthof Schütt übernachtet, einem Zwei-Sterne Gasthof Garni.

Reiseführer für die Eifel

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Zuletzt aktualisiert am 21. August 2019 um 21:34 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Quelle für die Eifel für Genießer: eigene Recherchen vor Ort. Wir bedanken uns außerdem bei der Rursee Touristik GmbH für die freundliche Unterstützung dieser Reise. Unsere Meinung bleibt jedoch unsere eigene.

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

12 Responses

  1. Die Eifel ist ein tolle Region zum Genusswandern. Und danach einen leckeren Döppelkooche, köstlich.
    Das erinnert mich an die gerade gegessenen Reiberdatschi :-) sehr ähnlich.

    Viele Grüße
    Katja

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Katja,

      da hast Du Recht. Ein wenig erinnern sie an Kartoffelpuffer. Allerdings sind Döppelkooche etwas gröber geraspelt. Die Genießertour würde Dir sicher auch gefallen.

      Liebe Grüße,
      Monika

  2. Franzi
    | Antworten

    Wie immer ein schöner Bericht von euch! Klingt nach einem tollen Ausflug und Übernachtung! Vorallem eure Kakao und Kuchen Pause hat mich überzeugt :P

    Ganz lieben Gruß

  3. Victoria
    | Antworten

    Liest sich wie immer toll und die kulinarischen Genüsse sind auch nicht zu verachten. Da kann man es sich ja wirklich gut gehen lassen. Der Nationalpark sieht auch echt toll aus, das viele grün wirkt wahnsinnig beruhigend.

    Viele Grüße

    Victoria

    • Liebe Victoria,

      Du hast Recht: die grünen Landschaften am Rursee sind wirklich entspannend. Die Natur in dieser Region ist einen Ausflug wert.

      Liebe Grüße,
      Monika

  4. Oh wie schön, wandern und essen in einer Tour… das wäre auch was für mich und die Eifel ist ja eh eine ganz tolle Gegend. Das muss ich mir direkt mal merken, mit der Amarettoschokolade bekomme ich sicher auch meinen Freund überredet;)

    Liebe Grüße
    Nicole

    • Liebe Nicole,

      die Amaretto-Schokolade war super :)! Und die Wandertour gemütlich und ein Genuss. Wer’s übrigens wilder mag, auch für den gibt’s Wanderwege im Eifel Nationalpark. Bestimmte Regionen überlässt man dort inzwischen wieder der Natur. Ein tolles Konzept, finde ich.

      Liebe Grüße,
      Monika

  5. Saskia
    | Antworten

    Liebe Monika,

    die Eifel ist auch noch ein Ort wo ich unbedingt hin muss.
    Leider bin ich mehr im Ausland als bei uns in Deutschland unterwegs. Dabei ist Deutschland genauso schön.

    Und ich liebe Fachwerkhäuser. Die strahlen so eine Gemütlichkeit aus.
    Und das Essen….lecker!

    Liebe Grüße

    Saskia

    • Liebe Saskia,

      für uns ist Deutschland auch “Neuland”, wie eigentlich ganz Europa. Wir sind bis vor wenigen Jahren immer in andere Kontinente gereist. Erst durch das Bloggen haben wir begonnen, uns auch für Europa und Deutschland zu interessieren. Dabei sind wir immer wieder erstaunt, welche schönen Ecken und interessanten Städte es hier gibt.

      Liebe Grüße,
      Monika

  6. Michaela
    | Antworten

    Finde ich klasse, dass aus dem Gebiet ein Nationalpark gemacht worden ist! Deine kulinarischen Köstlichkeiten sehen wieder einmal absolut lecker aus, vor allem der Bauernschinken ;)

    • Liebe Michaela,

      man kann solche Militärgebiete auch für friedlichere Zwecke nutzen. Erstaunlich fand ich, dass man gerade daraus ein Naturschutzgebiet macht. Aber ich finde, das macht Sinn. Industrie gibt’s in dieser Region schon genug. An Naturräumen fehlt es. Und der Bauernschinken war lecker

      Liebe Grüße,
      Monika

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