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Straße der Romanik von Havelberg zum Kloster Jerichow – 2 Tage

Dom zu Havelberg an der Straße der Romanik
Dom zu Havelberg an der Straße der Romanik

Die Straße der Romanik

Kunstgenuss und viel Geschichte erwartete uns an der Straße der Romanik im Elb-Havel-Winkel. Zwischen Havelberg und Kloster Jerichow gibt es sechs Kirchen aus der Zeit der Romanik. Vier davon haben wir besucht. Das macht unsere Reise in den Elb-Havel-Winkel zu einem Genuss für Kunstliebhaber und Feinschmecker. Das Buttern und die Zubereitung des Treiberschmaus trugen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Wie, das kannst Du in den jeweiligen Artikeln entdecken.

 

 

Dieser Strecke an der Straße der Romanik ist zwar nur ein kleiner Abschnitt dieser Themenstraße. Sie ist Teil der europäischen Romanikstraße, der Transromanica. Trotz der kurzen Strecke erhalten wir einen guten Einblick in die romanische Architektur der Region. Die gesamte Themenstraße umfasst Orte nördlich und südlich von Magdeburg. Die Nordroute und die Südroute. Die Strecke zwischen Havelberg und Kloster Jerichow gehört zur Nordroute. Sie verläuft entlang der Elbe von Nord nach Süd. Erstaunt hat uns, dass es in den kleinen Orten entlang dieses Abschnitts einen Dom und ein prachtvolles Kloster gibt. Eine Karte der gesamten Straße der Romanik findest Du unter diesem Link.

Von Havelberg zum Kloster Jerichow

Der Dom St. Marien und das Prignitz Museum in Havelberg

Bereits unser erster Stopp an der romanischen Straße überrascht uns. Einen Dom hatten wir in den kleinen Ortschaften entlang der Elbe nicht erwartet. Der Dom St. Marien beherrscht das Stadtbild schon von weitem. Er steht auf dem höchsten “Berg” im Ort. Dieser ragt über der Altstadt auf der Havelinsel auf.

Ebenso erstaunen uns die beiden Herren, die als lebensgroße Statuen vor dem Kirchengebäude stehen. Zar Peter der Große und der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. trafen sich 1716 im Domstift. Peter der Große war damals auf seiner Grand Tour durch Europa. Auf dieser besuchte er Schlösser und Klöster. Dort holte er sich außerdem Ideen für den Bau seiner neuen Hauptstadt, St. Petersburg. Aus Havelberg brachte er eines der berühmtesten Geschenke zurück nach Russland. Das Bernsteinzimmer. Der preussische Soldatenkönig schenkte es dem Zaren im Austausch gegen Soldaten, die sogenannten “Langen Kerls”. Dass auch Zar Peter von beachtlicher Größe war, zeigt seine Statue. Der Preußenkönig wirkt dagegen pummelig und klein.

 

 

Hansestadt Havelberg

Vom Bischofsberg haben wir eine grandiose Aussicht auf die Havelinsel und die Altstadt von Havelberg. Hier treffen wir Antje Reichel, die Leiterin des Prignitz Museums. Sie erklärt uns die Geschichte der Stadt und des Doms. Unter anderem erfahren wir, dass Havelberg Hansestadt ist. Am Ufer der Havel baute man einst hochseetüchtige Schiffe, die im Dreieckshandel eingesetzt wurden. Sie holten Sklaven aus Afrika, transportierten diese in die Karibik. Dort luden sie Rum in ihre Schiffsrümpfe und brachten diesen zurück nach Europa. Es gab auch einen Kapitän, der sich mit der Heuer nicht zufrieden gab. Stattdessen verabschiedete er sich samt Schiff von seinen Auftraggebern und machte fortan als Pirat die Meere der Welt unsicher.

 

Havelberg an der Straße der Romanik
Havelberg an der Straße der Romanik

 

Der Dom St. Marien

Wie ein Bollwerk erhebt sich der Westbau des Havelberger Doms über uns. Er wirkt eher wie eine Wehrmauer und nicht wie ein Kirchturm. Antje Reichel erzählt uns, dass er ausschließlich die Glocken des Doms beherbergt. Der Dom entstand nach dem Wendenkreuzzug im Jahr 1147, in dem sächsische, dänische und polnische Fürsten gegen die slawischen Wenden im Elbe, Trave und Odergebiet zogen. 1170 wurde der Dom eingeweiht. Die gotischen Einflüsse verdankt er dem Wiederaufbau nach einem Brand im 13. Jahrhundert. Kurz darauf entstanden auch der Lettner (die Trennwand zwischen Altarraum und dem übrigen Kirchenraum) und die Chorschranken.

 

 

Das Chorgestühl gehört zu den ältesten in Deutschland. Sehenswert sind die beiden Statuen am Sockel der linken Säule am Hochaltar. Die eine hält einen Kochlöffel in der Hand und stellt einen der Laienbrüder dar, die in der Küche ihren Dienst versahen. Die andere auf der Rückseite des Sockels zeigt einen Weinschenk. Auch an der gegenüberliegenden Seite des Altars sind zwei Figuren am Säulensockel zu sehen. Allerdings weiß man bei diesen nicht, wen sie darstellen.

Das Prignitz Museum

In den Gebäuden, die den Kreuzgang umschließen, befindet sich das Prignitz Museum. Dieses befasst sich mit der Geschichte des Doms ebenso wie mit der Geschichte der Stadt. Außerdem gibt es dort interessante wechselnde Ausstellungen.

Prignitz-Museum am Dom Havelberg
Domplatz 3
39539 Havelberg

Öffnungszeiten:

1. April – 30. September
Dienstag – Sonntag
10 – 12 und 13 – 18 Uhr

1. Oktober bis 31. März
Mittwoch – Sonntag
10 – 12 und 13 – 17 Uhr

Wo Du in Havelberg gut essen kannst

Zum Mittagessen empfehlen wir das Bilderbuchcafé, das sich in der Altstadt von Havelberg befindet. Es liegt auf der Havelinsel unterhalb des Dombergs. Dort wird ein leichter Brunch serviert. Hausgebeitzter Lachs mit einer Honig – Dill Senf Soße, Kartoffelreibekuchen und Salatbukett findet sich ebenso auf der Speisekarte wie Salate und Kuchen.

Bilderbuchcafé
Markt 7
39539 Hansestadt Havelberg

Die romanische Kirche von Sandau

Nur fünf Kilometer weiter südlich liegt die Stadt Sandau mit ihrer romanischen Kirche. Das Kircheninnere wird gerade saniert. Im Altarraum ist die romanische Architektur mit ihren Rundbogenfenstern gut zu erkennen. Auffällig ist die Schlichtheit des Kirchenraums.

 

Die Elbauen vom Turm der Kirche von Sandau
Die Elbauen vom Turm der Kirche von Sandau

 

Der Kirchturm ist zum Ende des Zweiten Weltkriegs fast vollständig zerstört worden. Seine Überreste überragten jahrzehntelang als Ruine den Ort. Inzwischen ist der Turm in seiner Gänze wieder aufgebaut. Dabei hat man die Ruine gekonnt in das neue Westwerk integriert. So können Besucher gut erkennen, wie der Turm bis vor wenigen Jahren aussah. In Petars Video über die Straße der Romanik (s.o.) könnt Ihr das sehen. Heute befinden sich in seinem Inneren verschiedene Veranstaltungs- und Tagungsräume. Solange das Kircheninnere saniert wird, nutzt man einen dieser Räume außerdem als Kirchenraum.

Einen Besuch der Kirche solltest Du Dir nicht entgehen lassen wegen der grandiosen Aussicht, die sich vom obersten Stock des Kirchturms aus auf die Elbauen bietet. Dieses Stockwerk erreichst Du über den neu gebauten Aufzug. Die Kirche ist in der Saison von April bis Oktober als Radfahrerkirche täglich geöffnet.

Kirche in Sandau
Kirchberg
39524 Sandau (Elbe)

 

 

Unser Tipp: den Elb-Havel-Winkel von oben sehen

Ein ganz besonderes Schmankerl empfehlen wir auf der Weiterfahrt nach Süden. Kurz vor Scharlibbe weist ein Schild links der Straße auf den Flughafen Scharlibbe hin. Dort restauriert Peter Richter Flugzeuge. Gleichzeitig ist er Fluglehrer und bietet Rundflüge über das Elbe-Havel-Land an. Wie schön diese Region ist, erschließt sich erst richtig aus der Luft. Aber seht selbst in Petar’s Video:

 

 

Wer’s abenteuerlicher will, kann auch Fallschirmspringen. Wir ließen es allerdings ruhiger angehen und verbrachten stattdessen eine Nacht in einem der gemütlichen Blockhäuser, die Peter Richter vermietet. Abseits der Städte, mitten in der Natur. Wo wir morgens ein Rehrudel im Morgendunst beobachten konnten. Und einen herrlichen Sonnenaufgang in der Stille des Elb-Havel-Winkels genossen. Das ist Slow Travel vom Feinsten an der Straße der Romanik.

Mobil-Air
39524 Klietz-Scharlibbe

Gut essen in der Elbe-Havel-Brauerei in Schollene

Wenn Du nach dem Rundflug über die Elbe hungrig bist, empfehlen wir einen Abstecher nach Schollene. Dort kannst Du in der Elbe-Havel-Brauerei nicht nur gut essen, sondern nach Vereinbarung sogar selbst beim Bierbrauen mitmachen. Auch Führungen gibt es. Fürs Brauen blieb in unserem engen Zeitplan keine Zeit. Dafür haben wir das Essen umso mehr genossen. Eine Auswahl an bodenständigen Gerichten macht die Auswahl auf der Speisekarte interessant.

Karte

Genießen in Klietz

Nur etwa 12 Kilometer östlich liegt der Ort Klietz. Im Land-gut-Hotel Seeblick* kannst Du übernachten. Wir durften als Küchenspione einen Blick hinter die Kulissen werfen. Mit der Chefköchin bereiteten wir einen herbstlichen Treiberschmaus zu. Aber auch sonst kann man dort gut essen. Übernachtet haben wir im neuen Gästehaus, einem Nebengebäude mit modern ausgestatteten Zimmern.

Im Klietzer Hofmuseum kannst Du Dir von Frau Läufer zeigen lassen, wie man früher auf dem Dorf lebte. Wir sahen zu, wie sie Butter aus Milch macht. Eine mühselige Arbeit, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Nach all den kulinarischen Erlebnissen tut ein wenig Bewegung gut. In Klietz bietet sich dafür der Fledermauspfad durch das Naturschutzgebiet an. Der Pfad beginnt in der Dammstraße schräg gegenüber der Bäckerei Glaser (Karte). Auf gut ausgebauten Wegen geht es – je nach Wahl – knapp 1,5 km oder 7,5 km durch Laubwald. Entlang der Strecke finden sich Schautafeln und Erklärungen zu den sieben Feldermausarten, die in dieser Region vorkommen.

 

 

Die Geburtsstätte Otto von Bismarcks in Schönhausen

Weiter geht unsere Fahrt entlang der Straße der Romanik nach Schönhausen (Karte). Die Dorfkirche St. Marien und Willebrord ist wegen ihres Wehrturms nicht zu übersehen. Sie ist eine der besterhaltenen romanischen Kirchen an der Straße der Romanik. Die Kirche ist eng verbunden mit der Familie von Bismarck, an die das Museum gleich nebenan erinnert. Es ist im einstigen Torhaus von Schloss Schönhausen untergebracht. Vom Schloss selbst sieht man nur noch die Grundmauern und einige Mauerreste an der Rückwand des Museums.

 

 

Es gab früher sogar zwei Schlösser in Schönhausen, die beide von den Bismarcks erbaut wurden. In einem davon wurde Fürst Otto von Bismarck geboren. In der Kirche St. Marien und Willebrord wurde er getauft. Bismarck verbrachte seine Jugend zwar anderswo, aber er kehrte immer wieder nach Schönhausen zurück. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Otto von Bismarck die Stelle als Deichgraf in Jerichow. Kurz darauf startete seine politische Karriere unter Kaiser Wilhelm I.

Sein Geburtshaus existiert heute nicht mehr. Die DDR-Regierung ließ es 1958 sprengen. Nur noch die Grundmauern sind davon übrig. Der einstige Schlosspark ist noch vorhanden.

Kloster Jerichow

Zum Schluss unserer 2-Tage-Tour entlang der Straße der Romanik erwartet uns ein Highlight romanischer Baukunst. Im Kloster Jerichow ist die romanische Baustruktur klar erkennbar. Rundbögen, Säulen, Pfeiler und Gewölbeformen weisen perfekte romanische Formen auf. Kapitelle sind großartig gestaltet. Geometrische Friese zieren die Außenwände des Klosterbaus.

 

 

Die Chorherren des Prämonstratenser-Ordens errichteten die Backstein-Kirche des Klosters von 1149 bis 1240. Die Backsteine dafür fertigten sie vor Ort. Die Prämonstratenser verwalteten das Kloster bis 1552. Dann beendete die Reformation unter Luther das Mönchsleben auf dem Klostergelände. Seit 1685 dient die Kirche einer Reformierten Kirchengemeinde als Gotteshaus.

Dieses hat man in den vergangenen zwei Jahrhunderten aufwändig restauriert. Besucher können sich heute im Klostergarten über Anbauarten informieren. Das Backsteinmuseum zeigt, wie das Baumaterial für die Klosterkirche hergestellt wurde. Im Dormitorium befindet sich eine Dauerausstellung über die Klostergeschichte.

Wo isst man gut in Jerichow?

Wir essen im Gasthaus Heinemann zu Abend. Lass Dich nicht verwirren durch den Namen “Konditorei und Kaffee Behrens”, der noch über dem Eingang steht. Das Gasthaus führt eine junge Wirtin, die in Stellenbosch in Südafrika aufwuchs. Das Gasthaus ist mit viel Gefühl für Stil eingerichtet. Hier kannst du in angenehmem Ambiente essen. Die Speisekarte bietet regionale Küche. Würzfleisch (Ragout Fin), Zander aus der Elbe und andere Spezialitäten serviert man hier.

Gasthaus Heinemann
Lindenstraße 1
39319 Jerichow

Übernachten in Jerichow

Im Landhof Liebsch verbrachten wir eine Nacht im Bismarckzimmer. Der Landhof liegt im Nachbardorf Steinitz, ca. 4 Kilometer von Kloster Jerichow entfernt. Der ehemalige Bauernhof wird mit viel Liebe restauriert. Die Gäste schlafen in Themenzimmern, die mit Möbeln aus früheren Zeiten eingerichtet sind. Wir waren im Bismarckzimmer untergebracht. Besonders gut gefallen hat uns die Freundlichkeit der Gastgeber, mit der wir empfangen wurden. Das Frühstück am Morgen gab’s im Wintergarten mit Ausblick auf den Innenhof, der mit Kunst und viel Grün eine kleine Oase darstellt.

 

 

 


Reiseorganisation:

Anreise

Der nächstgelegene Flughafen ist Berlin Tegel. Von dort geht es mit der Bahn in den Elb-Havel-Winkel. Alternativ könnt Ihr per Auto oder Rad anreisen.

Eine genussvolle Art, diese Region zu erkunden, bietet der Elberadweg.

Mietwagen:

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Strasse der Romanik
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Weitere Genuss Reisetipps gibt’s hier. Slow Traveller finden hier weitere Anregungen.

Quelle: eigene Recherchen vor Ort. Wir bedanken uns bei der Leader Aktionsgruppe Elb-Havel-Winkel unfür die freundliche Unterstützung dieser Pressereise. Unsere Meinung bleibt jedoch unsere eigene.

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Fotos © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

 

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Monika und Petar Fuchs in Graz

Monika Fuchs und Petar Fuchs sind die Herausgeber des Slow Travel und Genuss Reiseblogs TravelWorldOnline Traveller. Sie veröffentlichen dieses Blog seit 2005.

Ihre Themen sind

Monika Fuchs ist Autorin und Fotografin des Blogs und schreibt als freie Journalistin für DIE ZEIT Online und Reisemagazine wie 360° Kanada, 360° USA, touristik aktuell, etc. Außerdem verfasst sie Reiseführer über Destinationen und Genuss Reiseziele in aller Welt. Petar Fuchs produziert die Videos auf diesem Blog sowie auf YouTube.

Weitere Informationen über Monika und Petar Fuchs.

16 Responses

  1. Selda
    | Antworten

    Die Straße der Romantik wäre genau das Richtige für uns. Toller Artikel mit guten Tipps. Das Kloster Jerichow finde ich besonders interessant. Vom Havelberg habe ich schon sehr vieles gehört, aber nie geschafft es zu besuchen. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr.
    Liebe Grüße, Selda

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Selda,

      wenn Du romanische Architektur magst, wird Dir Kloster Jerichow bestimmt gefallen. Ich habe noch nie ein romanisches Bauwerk gesehen, in dem die romanischen Stilelemente so gut erhalten sind. Natürlich ist sie restauriert, aber mit sehr viel Gespür für das Ursprüngliche.

      Liebe Grüße,
      Monika

  2. Miriam
    | Antworten

    Ein Artikel ganz nach meinem Geschmack. Ich möchte die Nord- und Südroute unbedingt mal abfahren und mir anschauen. Bis jetzt waren es bei uns eher verstreute Kirchen und Klöster.
    Den Artikel werd ich mir gleich mal merken.

    Lg Miriam

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Miriam,

      es freut mich sehr, wenn ich Euch zu einer Tour entlang der Straße der Romanik inspiriert habe. Wir waren begeistert von den romanischen Kirchen. Davon gibt’s bei uns im Süden Deutschlands ja nicht viele. Daher sind sie umso interessanter für uns.

      Liebe Grüße,
      Monika

  3. Julie
    | Antworten

    Wie schön, dass du mich in mir unbekannte Gegenden Deutschland entführst. Wie Barbara musste ich erst mal zur Orientierung googeln. ;)
    Ein sehr schöner Beitrag – wie immer abseits des Mainstreams: toll!
    Liebe Grüße
    Julie von julie-en-voyage.com

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Julie,

      es gibt viel zu entdecken – nicht nur in Deutschland. Dabei sind es oft die versteckten Orte, die Überraschungen bieten. Wir sind keine Liebhaber des Massentourismus, sondern suchen uns lieber Orte, die nicht so bekannt sind. Da entdecken wir oft wahre Schätze.

      Liebe Grüße,
      Monika

  4. Marina
    | Antworten

    Wie immer sehr informativ und mit tollen Fotos! Und die tollen Videos, ich liebe sie! Im Kloster Jerichow kann man aber nicht übernachten, oder? LG Marina

  5. Barbara / Reisepsycho.com
    | Antworten

    Ich muss zugeben – ich habe von all den Städtchen noch nie was gehört, auch nicht von der Straße der Romanik. Ich musste jetzt mal googlen, wo die ist ;-) . Aber umso reizvoller, wenn man auf solchen bedeutsamen historischen Routen unterwegs ist! Lg Barbara

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Barbara,

      das ging uns ähnlich. Die Orte waren uns bis zu unserer Reise nicht bekannt. Umso überraschter waren wir von den Bauwerken, die wir dort entdeckten.

      Liebe Grüße,
      Monika

  6. Ines
    | Antworten

    Liebe Monika, lieber Petar,
    das sieht ja toll aus! Die Straße der Romantik scheint ja zu halten, was sie verspricht. Bisher hatte ich noch nicht davon gehört. Besonders toll ist vor allem das Video mit dem Blick von oben!
    Liebe Grüße
    Ines

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Ines,

      die Straße der Romanik unterscheidet sich sehr von der Romantischen Straße. Sie liegt auch ganz woanders. An der Straße der Romanik findest Du Bauwerke – meist Kirchen und Klöster – im romanischen Baustil. Sie verläuft durch ganz Europa: http://www.transromanica.com/de/regions/. Es freut mich, wenn Dir unser Video gefällt. Das Kompliment gebe ich gern an Petar weiter, der es gedreht hat.

      Liebe Grüße,
      Monika

  7. Auszeitgeniesser
    | Antworten

    Liebe Monika,
    Deutschland hat wirklich unglaublich viele schöne Ecken und wenn du mich dann noch mitnimmst auf eine Reise in meine Kindheit – denn das Gedicht von Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, war ein ständiger Begleiter bei jeder Birne die ich gegessen habe. Und das immer mit einem Lächeln im Gesicht :-)
    Ich werde gleich mal schauen von wo nach wo genau die Romantische Straße führt.
    Liebe Grüße, Katja

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Katja,

      die Straße der Romanik nicht verwechseln mit der Romantischen Straße :D. Die ist ganz woanders und hat ein ganz anderes Ambiente. Die Straße der Romanik verläuft durch ganz Europa. Das gibt’s sicher noch sehr viel zu entdecken. Vor unserer Reise in die Region kannte ich diese auch noch nicht. Aber sie ist – vor allem für Architekturliebhaber – hochinteressant.

      Liebe Grüße,
      Monika

  8. Julia
    | Antworten

    Ich find es immer wieder spannend, was du für – zumindest mir – unbekannte Reiseregionen in Deutschland aus dem Hut zauberst! Von der Transromanica habe ich noch nie gehört, aber dein Artikel macht Lust, mich damit mal näher zu beschäftigen. LG Julia

    • Monika & Petar Fuchs
      | Antworten

      Liebe Julia,

      Deutschland bietet wirklich unglaublich viele interessante Reiseziele. Bis vor wenigen Jahren waren Reisen innerhalb Deutschlands für uns uninteressant. Reisen bedeutete für uns fast immer Fernreisen mit Flug oder Schiff. Seit wir Ausschau halten nach Slow Travel Zielen, entdecken wir immer mehr solcher Reiseregionen innerhalb Deutschlands. Du findest aber in Italien ähnliche Destinationen, habe ich den Eindruck.

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